Man wird (unter anderem) in die Psychiatrie eingeliefert, weil man selbst- oder fremdgefährdend ist. Wie sieht eine Welt ohne Gefährdung aus? Weltfrieden! Die Klinik könnte man als Friedensschule verkaufen.
Frieden geht vom einzelnen Menschen aus. Es geht darum, diesen zu kennen. Nämlich, dass er sich nicht wehren noch rächen kann. Stellen wir uns vor, jemand ist der totale Profi, wenn es um Kampfkunst und Selbstverteidigung geht. Trotzdem, wenn der Angriff genügend hinterhältig ist, kann dieser nicht abgewehrt werden. Frieden ist sich diesem Punkt bewusst: Es ist am Ende unmöglich sich selbst zu verteidigen. Deshalb ist Jesus so sympathisch. Er hätte sich mit seiner Macht verteidigen können, ist aber am Kreuz gestorben. Nach der Auferstehung hat er sich dafür entschieden zum Vater zu gehen. Wieso also sich verteidigen, es ist eh schon zum Scheitern verurteilt. Also besser etwas neues versuchen.
Frieden ist sich auch bewusst: Es ist alles erlaubt. Ich darf Fehler machen. Sie sind sogar notwendig. Es gab schon viele Menschenexperimente. Oft weil die Menschen es selbst wollten. Manchmal endeten sie tödlich. Ohne dass wir Fehler machen, blockieren wir uns selbst und werden zum wahren Bösen. Natürlich sollten wir Fehler nicht um der Fehler willen tun. Sondern, weil wir gar nicht an Fehler denken, sondern ein gutes, vollkommenes und wohlgefälliges Ziel verfolgen. Da Fehler klein sind, können und dürfen wir sie niemandem vorwerfen. Es ist normal, dass wir sie tun. Wir können nicht in die Köpfe unserer Mitmenschen sehen. Am Ende sind wir genauso alleine, wie wir sterben.
Krieg benötigt inneren Frieden. Er schafft die Ruhe, in dem er genügend hart zuschlägt. Es geht ihm deshalb nicht um vorbildliches Verhalten, sondern geht von der Idee der Hölle aus. Schaffe diese, um den Feind zum Aufgeben zu zwingen. Die Frage ist hier, ob der Mensch ohne Strafe lernt. Benötigt er diese, ergibt es keinen Sinn, es sich selbst zu überlassen. Doch, die Frage stellt sich, wer dann die Wahrheit repräsentiert. Genauer: Es geht um ein Diktat. Es geht nicht mehr darum, was der Mensch will. Deshalb will niemand Kriege führen, sondern sie sagen alle, dass sie Krieg führen müssen. Das Hauptproblem des Krieges ist das schlechte Vorbild. Er ist sich nicht wirklich bewusst, dass viele Menschen nur als Kanonenfutter dienen. Was dem Frieden klar ist, wird im Krieg dazu verwendet, noch mehr Schaden anzurichten. Psychologisch gesehen, ergibt es keinen Sinn, Gewalt anzuwenden. Denn in der Psychiatrie geht es um ein gutes Beispiel. Wie überwinde ich das Böse mit Gutem. Der Krieg versucht, das Böse mit Bösem zu überwinden. Und argumentiert damit, dass der Schlag gerechtfertigt und verhältnismässig war. Dabei wird bewusst zwischen verschiedenen Formen von Leiden verursachen unterschieden. Um sich selbst in ein gutes Licht zu stellen. Für die einen ist es eine Ehre als Terrorist zu sterben. Andere bevorzugen rohe Gewalt. Wieder eine Möglichkeit besteht in der Folter. Auch Sanktionen gehören zum Krieg. Grundsätzlich alles, was ein schlechtes Vorbild ist, ist zum Krieg nützlich. So gibt es auch die Idee vom ehrenhaften Dieb. Der Teufel zum Beispiel lügt. Die Wahrheit sagen, im Wissen, dass sie nicht geglaubt wird, ist auch eine Strategie.
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Ich versuche den Frieden mit all seinen Facetten zu leben, zu verstehen und zu erforschen. Das geht von der Psyche bis zu Demonstrationen, Aliens, Sklaverei und Freiheit. Auch das Ertragen von Krieg, Verbrechen und Hacker gehört zum Frieden.
Für die Politik zeige ich nicht auf ihre Fehler, sondern will Gedankenanstösse und Ideen liefern. Beschuldigungen wäre Kriege zu führen, genauso Sanktionen. Ich glaube, dass Frieden, Gerechtigkeit und Freude alle drei gleichzeitig möglich sind. Dies fusst auf dem neuen Testament (Römer 14,17). Ich glaube auch nicht, dass Jesus persönlich zurück kommt. Denn käme Jesus zurück, dürften wir nicht glauben, dass es Jesus ist. Gott hat genügend Menschen, die er dazu ausbilden kann, sein Reich zu bringen. So gesehen bin ich den Juden näher als den Christen. Die Juden glauben noch an Propheten. Für einige Christen ist jeder ein Prophet und der Einzige, der Weltfrieden stiften darf, Jesus.
Am Ende ist jeder mitverantwortlich für den Frieden. Den Frieden beispielhaft vorgelebt besiegt jeden Krieg, jede Kriminalität und jede psychische Krankheit. Je nachdem, was für uns Frieden ist, haben wir einen anderen Frieden. Einigkeit ist eine Illusion und für den Frieden gar nicht nötig. Was aber für den Frieden nötig ist, ist eine ständige Diskussion um "Frieden, Freude und Gerechtigkeit".
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