Die Einen haben ein grosses Ziel: Frieden. Sie verfolgen es zu verbissen und können es nicht richtig in die einzelnen notwendigen Schritte zerlegen. Um Frieden zu erreichen müssen wir bereits Frieden leben. Wir dürfen dazu nichts erzwingen. Alles soll freiwillig sein. Wir dürfen dazu nichts verbieten.
Die Anderen sehen nur den nächsten Schritt. Sie wollen auch den Frieden. Sie sehen kriminelle Ausländer und wollen diese ausschaffen. Doch leider merken sie nicht, dass dies das Problem nur verlagert. Die Ausländer werden nicht friedlich, wenn wir sie wieder nach Afrika zurückschicken. Es geht ihnen nur darum, wie wir Frieden jetzt haben können.
Irgendwie braucht es beide Kräfte. Es braucht Menschen, die den Finger an die Wunde legen und sagen, dass die Ausländer das wahre Problem sind. Aber es braucht auch Menschen, die die Ausländer lieben und sehen, dass es nicht reicht sie auszuschaffen.
Den Frieden jetzt leben, ist wichtiger, als die Demokratie zu erzwingen. Es bringt nichts, wenn wir zwar eine Demokratie auf Papier haben, aber wir ständig Angst haben, was passieren könnte, wenn jemand erfährt, wie wir abgestimmt haben. Das Erzwingen von der richtigen Information, führt genau zu diesem Revolver an der Schläfe. Jegliches erzwingen von Frieden ebnet den Weg zum Terror.
Freiheit ist wichtig. Und wir sollten mit diesem Gut umgehen können. Können wir mit Freiheit nicht umgehen, enden wir in der Diktatur.
Diktate, sind das Gegenteil von Frieden. Egal wie freiwillig wir einen Befehl befolgen, wir leben nicht in einem Computer. Würden wir in einem Computer leben, müssten wir ständig jeden Befehl genau ausführen. Es würde uns schlecht gehen. Unser Leben wäre eine Simulation. Die Welt ist aber keine Simulation. Deswegen scheitert jede Vorschrift.
Es geht darum, wie eine Vorschrift Sinn ergibt. Es geht nie darum, eine Vorschrift blind umzusetzen.
Ziele sind wichtig, wir sollten darüber reden.
Sind wir erst einmal blind, haben wir keine Chance mehr. Wir schlagen uns dann ständig den Kopf an und wundern uns, wieso es uns schlecht geht. Weil wir nicht damit umgehen können.