friedensethik.ch

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Veröffentlichung: 22.1.2026 11:44
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Das Problem von der Linken und Rechten

Die Einen haben ein grosses Ziel: Frieden. Sie verfolgen es zu verbissen und können es nicht richtig in die einzelnen notwendigen Schritte zerlegen. Um Frieden zu erreichen müssen wir bereits Frieden leben. Wir dürfen dazu nichts erzwingen. Alles soll freiwillig sein. Wir dürfen dazu nichts verbieten.

Die Anderen sehen nur den nächsten Schritt. Sie wollen auch den Frieden. Sie sehen kriminelle Ausländer und wollen diese ausschaffen. Doch leider merken sie nicht, dass dies das Problem nur verlagert. Die Ausländer werden nicht friedlich, wenn wir sie wieder nach Afrika zurückschicken. Es geht ihnen nur darum, wie wir Frieden jetzt haben können.

Irgendwie braucht es beide Kräfte. Es braucht Menschen, die den Finger an die Wunde legen und sagen, dass die Ausländer das wahre Problem sind. Aber es braucht auch Menschen, die die Ausländer lieben und sehen, dass es nicht reicht sie auszuschaffen.

Den Frieden jetzt leben, ist wichtiger, als die Demokratie zu erzwingen. Es bringt nichts, wenn wir zwar eine Demokratie auf Papier haben, aber wir ständig Angst haben, was passieren könnte, wenn jemand erfährt, wie wir abgestimmt haben. Das Erzwingen von der richtigen Information, führt genau zu diesem Revolver an der Schläfe. Jegliches erzwingen von Frieden ebnet den Weg zum Terror.

Freiheit ist wichtig. Und wir sollten mit diesem Gut umgehen können. Können wir mit Freiheit nicht umgehen, enden wir in der Diktatur.

Diktate, sind das Gegenteil von Frieden. Egal wie freiwillig wir einen Befehl befolgen, wir leben nicht in einem Computer. Würden wir in einem Computer leben, müssten wir ständig jeden Befehl genau ausführen. Es würde uns schlecht gehen. Unser Leben wäre eine Simulation. Die Welt ist aber keine Simulation. Deswegen scheitert jede Vorschrift.

Es geht darum, wie eine Vorschrift Sinn ergibt. Es geht nie darum, eine Vorschrift blind umzusetzen.

Ziele sind wichtig, wir sollten darüber reden.

Sind wir erst einmal blind, haben wir keine Chance mehr. Wir schlagen uns dann ständig den Kopf an und wundern uns, wieso es uns schlecht geht. Weil wir nicht damit umgehen können.

Veröffentlichung: 21.1.2026 13:46
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Was bringt den dauerhaften Weltfrieden?

Die Menschen müssen lernen, dass tief in ihnen das böse Gesetz "Auge um Auge, Zahn um Zahn" drin ist. Dass es eigentlich noch viel schlimmer ist. Wir eskalieren. Finger ab, Hand ab, Beine ab, Kopf ab. Ohne zu verstehen, dass wir tendieren uns zu rächen, zu wehren und zu reagieren, werden wir immer wieder in Kriege verwickelt werden.

Es scheint so, dass die Kriege so eskalieren müssen, damit wir einsehen können, nie mehr Gewalt anwenden zu wollen. Wir sind nicht fähig, uns gerecht zu wehren. Wir tendieren dazu, mit mehr Gewalt zurückzuschlagen. Oder zurückzuschlagen, obwohl wir angefangen haben.

Wir tendieren zu Sünden und Fehler. Jeder Mensch weiss, dass er Fehler macht und auch schon ungerecht gewesen ist. Deswegen gibt es die Tendenz, Fehler zu verstecken. Dabei kann es Frieden bringen, eigene Fehler zuzugeben. Unser Hass auf andere, kann auf uns selbst zurückschlagen.

Ohne zu verstehen, zu was Kriege führen, werden wir niemals uns für den Frieden entscheiden. Ohne zu verstehen, was Kriege auslöst, werden wir auch keinen Frieden finden. Wir sollten lernen, zu unseren eigenen Fehlern zu stehen. Das bringt bessere Produkte und Frieden. Und es ist halb so wild, wenn klar ist, dass die Hamas dahinter steckt. Als wenn Gaza die Schuld wieder den Israelis gibt. Es ist halb so wild, wenn Israel sich seiner Fehler eingesteht, als wenn sie der Hamas die Schuld gibt.

Kriege sind eigentlich immer unnötig. Und normalerweise basieren sie auf Fehlern, die vertuscht werden. So wird es möglich, dass die Fehler grösser gemacht werden und es immer mehr eskaliert. Wir dürfen Fehler machen, wenn wir sie zugeben. Und Perfektion ist nicht möglich.

Können wir aufhören, nach Fehlerlosigkeit zu streben? Können wir lernen, unseren Mitmenschen zu vergeben? Können wir freiwillig in die Psychiatrie oder ins Gefängnis gehen? Oder wollen wir, dass Kriege aufgrund unserer eigener Fehlbarkeit entstehen? Das Zugeben von Fehlern, sollte dem Frieden dienen, wodurch wir vielleicht gar nicht bestraft werden müssen. Sind wir genügend schnell in der Einsicht, reden wir genügend früh darüber, können wir schlimmeres verhindern. Das Vertuschen führt dazu, dass Probleme nicht erkannt werden. Es führt dazu, dass wir nach Schuldigen suchen, anstatt weiterzuarbeiten und das Beste zu geben. Wer ist schuld, führt dazu, dass Kriege entstehen. Denn wir sind immer selbst schuld. Ausser für die Wahrheit zu sterben. Sind wir bereit, für die eigenen Tatsachen zu leiden, werden wir Frieden finden. Suchen wir nach Möglichkeiten, wie wir selbst unschuldig bleiben, werden wir Kriege ernten. Ich weiss, wir sind auf eine Art unschuldig, weil wir nicht mit Absicht Fehler machen. Trotzdem sollten wir so einsichtig sein, dass wir die Perfektion aufgeben.

Veröffentlichung: 19.1.2026 3:38
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(Impf-)Diktatur

Durch das Diktat der Diktatur wird jeder Bürger zum Sklaven....

Lieber tot als Sklave...

Wie Jesus hingerichtet werden von der Diktatur, ist eine gute Option. Sterben ist besser, als das Leiden auf der Erde fortzusetzen. Jesus lehrte dies: Für die Wahrheit gekreuzigt werden. So wurden Menschen von der katholischen Kirche hingerichtet, weil die Wahrheit zu empörend ist... diese Wissenschaftler waren die wahren Christen... Sie werden euch töten und denken, dass sie Gott einen Gefallen tun (Johannes 16,2).

Die Impf-Diktatur macht dich zum Sklaven. In St-Gallen soll man 20'000 SFr. für die Impfung bezahlen müssen. In der Schweiz gibt es ja auch noch Exit. Vielleicht gibt es auch ein Impf-Exit, wäre da noch hilfreich.

Menschen, die gerne an eine feindliche Natur denken, an eine Welt, die schlecht geschaffen wurde, müssen dich impfen. Dabei ist der Abstand von der Erde zur Sonne genau richtig. Ein bisschen näher und es wäre zu heiss. Ein bisschen weiter und es wäre zu kalt. Die Gravitation ist genau richtig. Alles genau eingestellt. Und da soll Gott Viren nicht im Griff haben?

Veröffentlichung: 19.1.2026 2:39
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Was meint die Afd mit (kriminelle) Ausländer abschieben?

Wir brauchen Lösungen. Wenn wir keine haben, dann sollten wir so bescheiden sein und dies zugeben. Wenn Ausländer kriminell werden, bekommen Menschen Angst. Deshalb hat die Afd ein Problem mit Ausländern, und dies zurecht.

Klar abschieben bringt nichts, weil im Ausland sind sie immer noch kriminell. Wie können wir also den Frieden fördern? Indem Gerechtigkeit hergestellt wird. Frieden alleine reicht nicht. Es braucht noch das dritte Element, nämlich Freude und den Menschen gehts gut.

Wenn Menschen kriminell werden, braucht es bessere Lösungen. Es reicht nicht sie zu bestrafen. Ohne Gerechtigkeit ist kein Frieden und keine Freude möglich. Was sollen wir also tun? Konsequenzen aufzeigen. Denn, wenn die Menschen die Folgen ihres eigenen Handelns sehen, lassen sie sich "bekehren".

Es geht darum, wie wir die kriminellen Argumente entkräften können. Dazu müssen wir diese als vollständig wahr annehmen, dann uns die Folgen überlegen. Wenn ein Mensch andere mit einem Messer bedroht, säät er Angst und Hass. Er wird zu einem bösen Menschen. Oft muss er deshalb vollständig auf Gewalt verzichten. Wenn er dies schafft, ist er nicht mehr kriminell. Dazu muss er bereit sein, wie Jesus zu sterben. Es geht darum, sein Leben zu hassen. Und ehrlich gesagt, was bringt es in einer Welt zu leben, in der wir eingesperrt werden? Was bringt es Kriege anzufangen und andere mit Waffen bedrohen? So lange wir keine Angst haben, erfreuen wir uns daran. Spätestens, wenn die Welt so böse geworden ist, dass jemand uns anfängt Angst einzujagen, ist es dann vorbei. Wieso sollten wir aber gute Menschen verletzen? Vor bösen Menschen fürchten sich die Kriminellen. Weil diese ihnen Paroli bieten. Doch freundliche Menschen erschaffen eine viel angenehmere Welt. Wir haben die Wahl - kriminell werden und eine Hölle erschaffen - oder - friedlich bleiben, vielleicht sterben und den Himmel auf die Erde holen. Geben wir den Krieg auf und stellen uns auf die Seite der freundlichen.

Es gibt sowohl bei der Afd freundliche, als auch in anderen Parteien. Vor bösen Menschen wehren wir uns nicht mehr, weil diese stärker sind. Freunden wir uns stattdessen mit den freundlichen an, weil die Bösen uns nicht verdient haben. Menschen, die für alle Menschen einschreiten. Menschen die sowohl für die Afd, als auch für die Linke und die Union sind.

Lernen wir die Menschenwürde wieder kennen. Jeder Mensch hat sie!

Veröffentlichung: 18.1.2026 16:15
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USA und Grönland. Russland und Ukraine. Wiederholt sich da etwas?

Antwort zum Spiegel Video Grönland: Auch Deutschland verletzt das Völkerrecht. Wenn die Schweiz so viel besser ist, oder Deutschland, dann müsste sich dies verbreiten. Doch im Moment gibt es nur ein "Nicht-Kooperations-Abkommen". Man arbeitet nicht mit der Afd zusammen. Man arbeitet nicht mit Russland zusammen. Und jetzt will die USA sich Grönland einverleiben, wollen wir jetzt auch nicht mit der USA zusammenarbeiten? Wenn wir konsequent wären, dürften wir mit niemandem mehr zusammenarbeiten, weil niemand den Frieden verstanden hat, und somit Krieg fördert.

Wären wir wirklich so gut, wüssten wir, dass es Konsequenzen hat, wenn Grönland kriegerisch erobert wird. Klar könnte man und müsste man dann die Vergangenheit auslöschen. Niemand dürfte seinem Kind beibringen, dass Grönland früher nicht zur USA gehörte. Weil sonst die Folgen sind, dass Grönland aus der USA wieder austreten will.

Was wenn der Gazastreifen erobert wird und in Israel eingegliedert wird? Was wenn der Iran militärische umoperiert wird? Gewalt wird immer gehasst. Politiker können deshalb nicht beliebig oft Gewalt anwenden. Egal ob amerikanische, russische, oder chinesische Gewalt. Egal wie. Es wird oft gesehen und es entsteht Widerstand. Am besten ist es Gewalt anzuwenden, wenn niemand weiss, wer es war. Das Problem ist, dass alle Gewalt anwenden. Wir sehen es an der Afd-Phobie der Linke und Mitteparteien in Deutschland. "Nicht-Zusammenarbeit" ist auch eine Form von Gewalt. Phobie ist eine Form von Gewalt. Vollkommene Liebe vertreibt die Angst. Doch welche Spinne ist fähig, vollkommen zu lieben? Die Afd ist wohl auch nicht fähig, vollkommen zu lieben, weshalb die Spaltung Deutschlands weitergeht. Wir sind nicht besser als der Iran! Deutschland=Iran! Wir zerfleischen uns gerade. Wir bekämpfen uns, ohne bereit zu sein, miteinander zu reden. Streiten wäre der Konflikt zu sehen. Doch dies ist ein unsichtbarer Konflikt. Niemand scheint mitzumachen. Nur mit seinen Freunden wird geredet. Und wieso? Weil die Afd angeblich die Demokratie hasst.

Trump spricht es offen an: Die Nato ist für nichts! Man muss schon zur USA gehören! Russland kann uns überfallen, die Nato wird nicht eingreifen. Wir werden fallen gelassen. Deshalb muss Grönland zu den USA gehören. Es ist wieder dasselbe Narrativ. Es geht darum, uns auszuschliessen. Diesmal schliesst uns die USA von der Nato aus. Deutschland gehört nicht zur Nato. Es ist ein Nutzenbündnis der USA. Die USA folgt nur ihren Interessen. Deutschland ist völlig unwichtig.

Veröffentlichung: 15.1.2026 14:40
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Wie das Volk im Iran gewinnt

Die Realität im Iran ist, dass niemand weiss, wer gestorben ist. Bleibt jemand längere Zeit bei einem Freund, kann man davon ausgehen, dass dieser gestorben ist. Vor allem bei Militärs und so weiter, ist dies entscheidend.

Iran ermordet wahllos Menschen. Es sterben tausende, wenn nicht gar Millionen. Die Frage ist auch, wie viele Opfer braucht es, dass das Militär und die Garden kapitulieren. Es braucht Opfer, und was noch wichtiger ist, es braucht nachher Vergebung, damit die Wunden verheilen. Doch zuerst muss Blut vergossen werden. Ohne Blut, keine Vergebung. Zuerst sündigt das Regime über alles.

Und klar ist, das Leben eines Menschen ist im Iran immer weniger Wert. Die Frage ist auch, wer alles sterben muss, damit das ganze Militär und die anderen Garden umkehren und sich sagen, wir wollen das nicht mehr. Anfangs verschwinden Militäroffiziere, weil sie untertauchen. Das ist ein Zeichen, dass sie genug von der Regierung haben. Bis irgendwann die wichtigsten Führer kippen und der Regierung vergeben werden muss. Dazu lohnt es sich, die Regierung der Realität von Israel zu überzeugen. Ist Israel wirklich so böse? Hat Israel vorbildliche Gefängnisse? Wenn nicht, wären die Könige besser in ein anderes Gefängnis zur Besserung gebracht worden. Dann hätte die Vergebung auch nichts gebracht. Das Blut wäre vergeblich geflossen. Ein gutes Beispiel, ist das Beste um zu lernen, wie man regiert!

Veröffentlichung: 12.1.2026 14:27
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Iran und Gene Sharp

Gene Sharp schreibt, dass eine Regierung wenn möglich, nicht gewaltsam gestürzt werden soll. Weil sonst die Gewalt zur Grundlage der zukünftigen Regierung wird. Wenn der Iran also gestürzt wird, durch Gewalt der USA oder durch Gewalt der Demonstranten, dann wird man sich immer an diese befreiende Gewalt erinnern. Kurz, dauerhafter Frieden wird unmöglich.

Gene Sharp schreibt, man solle mit kriegerischen Menschen nicht zusammenarbeiten. Doch er übersieht, dass die nicht - Zusammenarbeit auch eine Form von Gewalt ist. Wie gelingt es also, zusammenzuarbeiten, auf Gewalt zu verzichten, Frieden, Gerechtigkeit und Freude dauerhaft zu stabilisieren? Ohne Frage muss die Regierung ihre Konsequenzen auferlegt werden. Iran hätte die Möglichkeit, ihre Regierung nach Israel zu bringen, als Gefangene. Um diese Regierung zu erziehen. Vielleicht könnte die Regierung von Israel aus herrschen. Wenn du gewaltsam etwas herausreisst, reisst du auch die guten Kräfte aus. Es ist unmöglich, nur die Bösen zu entwurzeln. In Israel sind die Gefängnisse leer, seit dem Gaza - Krieg, denke ich zumindest. Die iranische Regierung muss ja nicht dauerhaft aus dem Gefängnis regieren.

Veröffentlichung: 2.9.2025 16:7
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Kriegsfördernde Faktoren

Krieg ist meist eine Art Teufelskreis. Aus einem Grund. Land A gibt Land B die Schuld. Und Land B gibt Land A die Schuld. Obwohl beide Länder sich nur verteidigen, hält sich der Krieg aufrecht. Sobald irgendein Bürger Gewalt gegen das andere Land anwendet, werden alle Friedensbemühungen zunichte gemacht. Dieses Schuld geben sollte uns im Kopf bleiben. Es gibt zwei Hauptfaktoren, wie die Schuld gegeben wird. Das Resultat ist immer das Gleiche. Es heisst dann: “Wir müssen uns wehren.” Das heisst, es entsteht eine alternativlose Politik. Die Hauptfaktoren, wie man anderen die Schuld geben kann, laufen auf Dummheit oder Bosheit hinaus. Das heisst, man geht davon aus, dass die andere Person etwas doch wissen müsste und sagt dann, dass sie aus purer Bosheit Gewalt anwendet. Sie weiss quasi genau, was sie tut. Mit Dummheit Krieg zu führen ist ein bisschen schwieriger. Es geht in die gleiche Richtung: Die anderen sind zu dumm, das zu verstehen. Wir wollen solch dumme Menschen nicht bei uns haben. Das heisst, der Krieg gegen Dummheit wird meist anders geführt. Man geht davon aus, dass jemand etwas nicht versteht und deshalb eine Art zweiklassige Gesellschaft nötig ist. Darauf fundiert sich dann eine Art Ausgrenzung. Mit dummen Menschen macht es keinen Sinn zusammen zu sein. Das Land A gibt seine Beziehungen zum Land B auf, weil sie zu blöd sind. Das Resultat ist auf Dauer dasselbe. Es gibt Menschen oder Länder, die Überlebenswichtig sind und andere die man einfach ausnehmen kann.

Ausgrenzung führt zu Krieg, genauso wie das vorwerfen von Bosheit. So führen viele Friedensstifter einen geheimen Krieg. Sie sind nur noch mit Menschen zusammen, die keine Waffen haben. Dabei vergessen sie, dass ein Küchenmesser, auch eine Waffe ist. Wer will schon Kraft beim Schneiden von Karotten aufbringen. Es muss ein scharfes Messer sein. Friedensstifter, oft als die Linke angesehen, sind kein Stück besser. Sie befeuern den Krieg. Wir sollten uns bewusst sein, dass wir nicht bestimmen sollten, mit wem wir reden, wer unsere Freunde sind und so weiter. Wir sollten jeden Kontakt schätzen. Auch wenn es von Menschen ist, die Waffen tragen. Krieg fängt schon vor dem Waffen tragen an. Und Krieg ist nie gewollt. Krieg ist immer ein Müssen. Zumindest wird Krieg als ein Müssen verkauft. Wir müssen uns wegen den bösen Nachbarn wehren oder was auch immer. Wenn wir Frieden wollen, müssen wir nur noch mit friedlichen Menschen zusammenarbeiten. Dieses Müssen ist auch ein Kriegsfaktor. Diese Alternativlosigkeit. Keine Wahl zu haben, weil ein Mensch, dumm oder böse oder was es sonst noch gibt ist.

Deshalb ist es so wichtig, das eigene Leben zu hassen. Das Leben ist sinnlos, weil derjenige, der überlebt, denkt er hat gewonnen. Es ging aber noch nie darum, zu überleben. Deshalb ist das Leben höchstens 120 Jahre lang.

Veröffentlichung: 8.7.2025 10:39
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Sterben, entweder sterbe ich oder jemand anderes?

Einigen Ländern wie der Schweiz oder Deutschland ist es wichtig, dass die Richtigen bestraft werden. Damit meine ich, dass der Verbrecher genau für das bestraft wird, das er auch getan hat. Wenn ich also nun sagen würde, dass ich zu wertvoll bin, um bestraft zu werden, stattdessen doch lieber jemand anderes die Strafe absitzen würde, würde ich mit grossen Augen angeschaut werden. Dass weniger wertvolle Menschen für Wertvollere bestraft werden, ist rein von der Logik her absurd. Theoretisch kann dies aber durchaus passieren. Hat jemand viel Geld, sagt sich ein anderer, es lohnt sich für mich zu sterben, denn dann bekommt meine Familie viel Geld (und der Verbrecher kommt frei).

Von der Justiz her ist dies unerwünscht. Eigentlich sollte man nur wegen sich selbst sterben. Die Idee vom Koran, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde, legitimiert aber diese Ungerechtigkeit. Und führt in ein Klassendenken. Es führt auch in ein Misstrauen in das was man sieht. Plötzlich ergibt es Sinn, wenn weniger wertvolle Menschen für wertvollere sterben, Hauptsache es sieht so aus, als würde der Wertvollere sterben. Und genau dies ist Krieg. Im Krieg stirbt selten der Herrscher, sondern immer die weniger wertvollen. Man stirbt für jemanden, oder für ein Land, das man am Ende nicht kennt. Nur schon das kleine Land die Schweiz, ist so gross, dass die meisten sich nicht kennen. Sie hören nur voneinander.

Ich habe mir einmal überlegt, wenn ich jeden Menschen für eine Stunde sprechen könnte, wie lange würde ich brauchen. Es gibt 356 Tage und ich habe vielleicht 8 Stunden pro Tag Zeit, das ergibt 2’848 Menschen, die ich pro Jahr treffen könnte. Doch am Ende würde ich diese Menschen trotzdem nicht wirklich kennen. In der Schweiz leben 8’962’258. Ich bräuchte 3’146 Jahre um mit jedem Schweizer 1h geredet zu haben. Wenn also heute ein Soldat für sein Land stirbt, stirbt er für jemanden, den er nicht kennt. Er weiss also gar nicht, ob es eine gute Sache ist, sondern alles basiert auf einem Hörensagen.

Wenn man bedenkt, wenn die Menschen nur für sich selbst sterben würden, und nicht für andere, stellt sich die Frage, ob Konflikte, Gewalt und so weiter noch möglich wären. Wenn zudem noch bewusst wäre, mit welchen Konsequenzen für welche Taten zu rechnen ist, würden einige wohl auf die Konsequenzen verzichten wollen. Natürlich gäbe es immer noch jene, die von Konsequenzen nichts verstehen. Und es bräuchte trotzdem Vertrauen. Das heisst, obwohl wir nur für uns zu sterben bereit sind, müssten wir trotzdem fähig sein, andere Menschen ernst zu nehmen.

Doch die Aufteilung in Menschen, die wertvoller als andere sind, lohnt sich nicht. Es kommt am Ende auf jeden darauf an. Eine Kette ist nur so stabil, wie ihr schwächstes Glied. Und wenn schon die Polizisten in der Schweiz das Recht haben, Befehle zu verweigern, dann müsste dies doch auch für die Soldaten gelten? Und genau hier ist der Punkt. Wenn wir für andere sterben, prüfen wir nicht mehr. Wenn wir für unsere eigenen Überzeugungen sterben, dann müssen wir fähig sein zu prüfen. Sonst würden wir unser Leben fahrlässig einsetzen.

Die wichtigste Prüfung bleibt die Frage, ob wir das Leiden fortsetzen oder beenden. Wenn wir zurückschlagen, ist es oft ein Fortsetzen des Leidens. Ausser wir wären uns sicher, dass so weniger Gewalt am Ende herrscht. In der Hitze des Gefechts stellt der Kopf oft ab. Grundsätzlich wird das Leiden fortgesetzt, selbst wenn die Polizei jemanden verhaftet und vor Gericht gewinnt. Besser wäre es über Frieden, Freude und Gerechtigkeit breit zu diskutieren, sodass gewisse Taten erst gar nicht passieren. Wenn wir das Leiden anderer auf uns nehmen, und so gesehen, die andere Backe hinhalten, ist oft mehr für Frieden und Gerechtigkeit getan.

Die meisten, die Kriege führen, wollen die Gewalt nicht fortsetzen. Der Islam und das alte Testament finden es gerechtfertigt, zurückzuschlagen. Es geht ihnen darum, nicht mit dem Krieg anzufangen. Das Problem ist, wie fängt man einen Krieg an? Und so schnell hat man mal was falsches gesagt und ein Krieg könnte beginnen. Deshalb ist das Ertragen so wesentlich. Es macht keinen Sinn, wenn man für jemand anderes stirbt. Dies ermöglicht nur viele Kriege. Am Ende geht es darum, wie wir mit der Gewalt aufhören. Jeder wird in einem Krieg, dem anderen die Schuld geben, angefangen zu haben. Das Leiden wird nicht damit beendet, wenn der andere mit dem Krieg oder Streit angefangen hat. Das Leiden wird subjektiv für die meisten Religionen beendet, wenn man selbst stirbt. Denn dann leben wir entweder im Himmel oder bei den Atheisten ist es dann fertig.

Es ist viel besser, wenn wir selbst prüfen lernen, als wenn wir anderen vertrauen. Denn am Ende muss jeder für sich selbst die Konsequenzen tragen. Eigentlich müsste man in der Schule lernen zu prüfen. Denn erst das Prüfen macht uns zu einem mündigen Mitglied der Gesellschaft. Vor dieser Selbstständigkeit müssen wir keine Angst haben. Sie ist etwas Gutes. Sie ist die Rettung. Sie legitimiert am Ende, dass wir in einer Demokratie leben. Das Prüfen sollte auch dazu führen, dass wir nur für unsere eigenen richtigen Überzeugungen bereit sind zu sterben. Wir müssen dazu genau verstehen, an was lohnt es sich festzuhalten? Was ist so positiv? Denn dann wird unser Tod sehr wahrscheinlich positiv in Erinnerung bleiben. Nur zurückschlagen das tut jeder Soldat. Das ist also kein Grund, positiv in Erinnerung zu bleiben.

Früher hatten wir andere Strukturen in der Schweiz. Doch weil die Menschen wegen ihren eigenen Überzeugungen starben, wurden die Systeme durch bessere ersetzt. Menschen riskierten alles für bessere Arbeitsbedingungen. Denn sie hätten ihren Job verlieren können und somit auch ihren zukünftigen Job. Einfach, weil sie streikten. Sie riskierten ihr Leben für sich selbst. Wer will schon jemand einstellen, der auf Arbeit verzichtet, um für sich einzutreten? So entstanden Gewerkschaften. Wären diese Menschen für wertvollere gestorben, wäre dies nicht möglich gewesen. Sie wären dann für ihren Chef gestorben. Und die daraus resultierende Freiheit begünstigte den Fortschritt. Wenn man bedenkt, dass die ersten Wissenschaftler noch von der katholischen Kirche verbrannt wurden. Diese Wissenschaftler starben für ihre Überzeugungen. Sie waren wie Jesus. Die Kirche war wie der Satan. Wäre diesen Wissenschaftlern das Patriarchat, das Matriarchat oder jemand anderes wichtiger gewesen, wären sie nie bereit gewesen zu sterben.

Die Welt braucht Menschen, die prüfen. Die künstliche Intelligenz ist dazu nicht in der Lage.

Veröffentlichung: 3.7.2025 10:0
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Innere Ruhe als Notwendigkeit für alles

Wenn ich ein Ziel habe und dieses erreichen will, dann braucht es innere Ruhe. Umso aufgewühlter ich bin, desto wahrscheinlicher, dass ich das Ziel nicht erreiche. Deswegen ist der innere Frieden Voraussetzung für alles, selbst für Kriege. Es gibt kein höheres Gut. Und diesen inneren Frieden kann ich verlieren, wenn ich mich selbst nicht einschätzen kann. Sich selbst einzuschätzen ist die Grundlage, um andere Menschen einzuschätzen. Natürlich sollte ich nicht voreilig von mir selbst auf andere schliessen. Die banalsten Selbsteinschätzungen werden oft nicht unternommen. So will grundsätzlich kein Mensch Schmerzen. Wir sehen es an der Idee der Hölle. Gewisse Menschen nehmen ein kleines Übel in Kauf, um ein Grösseres zu verhindern.

Und es geht ja auch darum, was langfristig ist. Es bringt mir wenig, jetzt Frieden zu haben, wenn dieser langfristig nicht stabil ist. Frieden muss die gesamte Welt anstecken, sonst bringt er nichts. Sobald ein Mensch noch im Krieg ist, sagte mal jemand, sind wir alle im Krieg. Innerer Frieden ist notwendig für alles. Jede wirklich gute Tat, stammt von einem ruhigen Kopf. Gott sagt dazu, dass er sich nicht verarschen lässt: “Was ein Mensch sät, wird er ernten”. Wenn jemand mit seinem inneren Frieden also Krieg anstiftet, bekommt er es irgendwann zurück. Da kann man noch so stabil sein. Es würde mehr Sinn ergeben, sich zu fragen, wieso habe ich so einen grossen Frieden? Wie kann ich diesen nähren? Was sollte mein Ziel mit ihm sein? Der innere Frieden sollte sich in äusseren Frieden umwandeln, und nicht dazu verwendet werden, Kriege gegen Krieg zu führen. Was einmal zerstört ist, lässt sich, laut Kriegslogik, nicht mehr aufbauen.

Wenn ich also viel inneren Frieden habe, sollte ich Friedensstifter werden und sicher nicht darüber debattieren, wie ich durch Schaden grösseren Schaden verhindere. Der Mensch ist empfindlich. Bin ich erst einmal im Konflikt, wird es sehr schwierig mich da raus zu halten. Und halte ich mich dann trotzdem raus, muss ich damit rechnen, dass trotzdem weiter auf mich eingeschlagen wird. Wie soll ein Mensch einem Kriegsherrn vertrauen? Irgendwann wird er dies nicht mehr, und der Kriegsherr kann froh sein, wenn er nicht zusammengeschlagen wird, weil er sich gerade jetzt nicht mehr verteidigen kann.

Irgendwann kommt es auch nicht mehr darauf an, wer angefangen hat. Denn die innere Ruhe ist nicht mehr da. Dann bringe ich nichts mehr zustande, höchstens über die Zerstörung weiss ich dann bescheid. Doch diese wollen meine Untergebenen nicht mehr. Also bin ich dann unbrauchbar geworden, weil ich nicht wusste, wie ich die innere Ruhe nutzen konnte.

Wenn ich zum Beispiel Scharfschütze bin und mein Gewehr nehme. Dann schaue ich wohin ich zielen muss. Doch kann ich mich nicht darauf konzentrieren, weil ich unruhig bin, verfehle ich das Ziel. Ein Scharfschütze braucht eine ruhige Hand, ruhige Augen und ein ruhiges Gehirn. Kommt dem Scharfschützen plötzlich ein falscher Gedanke seiner Frau in den Sinn, kann es sein, dass er verfehlt. Er muss sich auf sein Ziel konzentrieren. Konzentration bedeutet totale Ruhe und voller Fokus aufs Ziel. Alles wird diesem Ziel untergeordnet, damit sich die Ruhe einstellt. Geht das aus irgendwelchen Gründen nicht, muss der Schütze seinen Job künden.

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