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Veröffentlichung: 16.1.2023 4:35
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Die Begeisterung für “nichts Böses tun”

Wer liebt, hält jedes Gesetz ein

Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses und ist somit des Gesetzes Erfüllung. Doch es ist leider höchst riskant nichts Böses zu tun. Da dürfte man niemanden unfreiwillig ins Gefängnis stecken. Man dürfte auch niemanden verhaften. Wenn jemand kriminell geworden ist, müsste man ihn motivieren, freiwillig in eine Therapie zu gehen. Jeder müsste fähig sein, für die Liebe Marketing zu betreiben und somit höchs ansteckend zu sein, was es betrifft, nichts Böses zu tun. Doch wieso sage ich nicht: “Tue Gutes”? Weil wenn wir nur die Regel haben, Gutes zu tun, dann gibt es Menschen, die trotzdem noch Böses tun und sich sagen: “Ich hab ja Gutes getan”.

Es geht eben darum, wie wir komplett auf Böses verzichten lernen. Und dies geht nicht, wenn wir irgendwie noch dafür sind, irgendjemanden zu bestrafen. Auf Böses komplett zu verzichten, geht nur, wenn wir bereit sind wie Jesus zu leben und somit wie Jesus zu sterben. Der Tod ist abhängig davon, wie wir gelebt haben. Nur wenn wir wie Jesus gelebt haben, haben wir einen Tod wie Jesus und nur dann wir sind wir jeglichem Bösen gestorben. Wir können dann Böses nicht mehr tun, weil wir wie Jesus gestorben sind. Und natürlich werden wir dann für immer leben. Denn zu leben hängt ja gerade davon ab, wie gut wir auf Böses verzichten können.

Nehmen wir einmal an, jemand verbreitet und entwickelt gefährliche Viren, zum Beispiel Corona. Dann könnte man ja sagen, wenn alle durch Corona angesteckt werden, also auch der Verbreiter, dass dann der Verbreiter damit aufhören würde, Viren verbreiten und herstellen zu wollen. Dies würde natürlich einschliessen, dass alle Verbreiter auch geimpft würden und somit unter den Nachteilen der Impfung leiden würden. Doch diese Vorstellung vom Aufhören der Verbreitung ist nicht vollständig. Sie geht immer davon aus, dass irgendjemand Gewalt anwendet und durch diese Gewalt die Menschen nicht mehr motiviert sind, Gewalt anzuwenden. Solange irgendjemand noch Gewalt anwendet – und es fängt bei uns selbst an – solange ist man nicht motiviert nichts Böses zu tun. Man sieht dann das Abschaffen des Bösen darin begründet, dass man das Böse mit Bösem bekämpft. Doch so lange man das Böse mit Bösem bekämpft, wird das Böse überleben, ja, es wird ja geradezu benötigt, um das Böse abzuschaffen. Das Böse kann man also nicht mit Bösem abschaffen. Man kann es nur abschaffen, wenn wir selbst so genug von jeglichem Bösem haben, dass wir selbst überhaupt nichts Böses mehr tun.

Kein automatisches Programm, keine Gewalt, nichts kann uns helfen, das Böse abzuschaffen, sondern nur, dass wir es selbst nicht mehr tun wollen und sogar bereit sind, alles Böse auf uns zu nehmen. So gesehen hat Jesus die Sünden der Menschen auf sich genommen, weil er genug vom Bösen hatte. Er hatte nicht nur vom grossen Bösen genug, sondern sogar vom kleinsten Bösen. Jesus wäre wahrscheinlich nicht gestorben, wenn die Menschen gewusst hätten, dass sie da Jesus kreuzigen und “nicht” den “König der Juden”. Die Menschen hatten so einen Hass auf den König der Juden, dass sie froh waren, dass dieser König nun gekreuzigt würde. Und die Menschen feierten Jesus ein paar Tage zuvor, während denen sich die führenden Juden ärgerten, dass sie jetzt Jesus nicht töten könnten. Jesus starb nicht, weil man es nicht verhindern hätte können, sondern, Jesus starb, weil er genug vom kleinsten Bösen hatte. Jesus sagte sich, hört auf mit dem Bösen. Jesus war in einer null-Kompromissstimmung und sagte sich, dass es das Beste ist, wenn er sterben würde, wegen etwas völlig sinnlosen, einem falschen Namen.

Für die Menschen muss das verrückt gewesen sein. Jesus verzichtete so derb darauf, irgendetwas Böses zu tun. Und das ist unsere einzige Hoffnung, dass es niemals mehr “Nazis” geben wird. Und wir selbst müssen dafür als “Nazis” sterben. Es geht hier darum, sich nicht zu wehren und überhaupt nichts Böses weiterzugeben. Aber natürlich müssen wir über alles reden können, sonst können wir ja nicht weitergeben, dass wir nichts Böses mehr tun wollen. Und natürlich müssen wir auch verstehen, dass es das Böse für immer gibt. Es wird immer Wesen wie Menschen geben, die Kinder bekommen und diese Kinder werden mit der Zeit verführt und Böses tun. Dann geht es darum, wie diese Kinder aufhören, so früh wie möglich, jegliches Böses zu tun. Aber das können sie nur, wenn sie ein Umfeld haben, indem niemand mehr Böses tut.

Die grösste Friedensmarketing-Kampagne wird also sein – nichts Böses mehr zu tun. Überhaupt nichts Böses. Und dazu müssen wir lernen richtig zu sterben. Wenn es in unserem Kopf heisst: “Wenn du nichts zu essen hast, dann stirbst du” und wir ein Bettler sind, der keinen Erfolg hat, dann müssen wir als diesen Bettler zu uns sagen: “Dann sterbe ich halt”. Der Bettler muss überhaupt nichts Böses mehr tun wollen und sogar bereit sein, jederzeit, alles Böse auf sich zu nehmen, einfach, dass er selbst nichts Böses tun würde. Und dazu muss er sich nicht nur sagen: “Dann sterb ich halt” – sondern er muss es auch so meinen und im schlimmsten Fall wie Jesus sterben. Und dieser Bettler sind wir. Immer wieder wird es in unserem Kopf heissen: “Wenn du die Ellenbogen nicht ausfährst, dann verlierst du” und dann müssen wir kontern: “dann bin ich halt der grösste Verlierer”.

Frieden können wir nur haben, wenn wir davon ausgehen können, dass niemand mehr Böses tut. Und das können wir nur, wenn wir selbst überhaupt nichts Böses tun. Das können wir nur, wenn es nichts Böses gibt, das man uns abschauen kann. Denn natürlich wird man immer auf das Böse zeigen, das wir selbst tun. Die einzige Hoffnung, dass es kein Leiden und kein Schmerz mehr gibt, ist wenn wir selbst anfangen, nichts Böses mehr zu tun. Und das Gute: Durch die Liebe (und nichts anderes ist nichts Böses tun), werden wir fähig sein weiterhin Sex zu haben und Kinder zu zeugen. Die Menschheit wird nicht untergehen, weil sie sich gegenseitig bekämpft, wie im Mouse Utopia. Die Menschheit wird erst richtiger zur vollen Blüte sich entfallten. Die Menschheit wird die Hoffnung auch weiterhin haben, dass es eines Tages kein Schmerz und Leid mehr gibt. Und alles, weil niemand mehr bereit ist irgendetwas Böses zu tun – ausser Kinder, die nicht wissen, was sie tun. Aber diese Kinder werden auch nichts Böses tun wollen, und eines Tages werden diese Kinder auch nichts Böses mehr tun, weil sie es von den Erwachsenen gelernt haben.

Veröffentlichung: 18.12.2022 23:15
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Die Annahmen

Weshalb jeder recht hat

Der Mensch verhält sich so, wie programmiert ist. Wäre man gleich wie der andere Mensch programmiert, würde man sich gleich verhalten. Zur Programmierung gehört aber nicht nur persönliches, sondern auch das Umfeld. Der Mensch wird dadurch geprägt. Hätten alle Menschen auf der Welt die gleichen Annahmen von der Welt, gäbe es Frieden. Doch wir müssen nicht dieselben Annahmen haben, um persönlichen Frieden zu erlangen. Nur schon das Verständnis, dass dein Gegenüber deiner Meinung ist, wenn er die gleichen Annahmen hätte, schenkt einem einen Frieden.

So gibt es Menschen, die annehmen Putin sei böse. So gibt es auch Menschen, die annehmen, dass die Ukraine böse ist. Es gibt für jede Handlungsweise gute Gründe. Wenn es nun darum ginge, wer recht hat, dann käme man in einen Streit. Denn es geht nicht darum, ob jemand recht hat. Denn recht hat er ja, denn er verhält sich wie seine Programmierung es verlangt. Jeder hat auf seine Argumente recht. Wenn in der Ukraine wirklich Nazis leben, dann hat Putin recht. Wenn Putin wirklich das Böse ist, dann hat die Ukraine recht.

Ich weiss es schliesslich nicht, sondern kann nur Vermutungen angeben. Ich kann die Konsequenzen von verschiedenen Annahmen finden. Zum Beispiel, wenn Putin böse wäre, müsste er Schmerzen lieben. Er müsste es lieben, gefoltert zu werden. Wenn Nazis in der Ukraine leben, müssten die Menschen Nazi-Symbole tragen, sie müssten Juden verfolgen. Jede Annahme hat Konsequenzen. Doch die meisten Menschen wünschen sich nicht alle negativen Konsequenzen.

Wir können unseren Weg nur verlassen, wenn jemand uns ganz langsam vom Weg abbringt. Doch eigentlich sollte man uns nicht vom Weg abbringen, sondern auf den guten Weg führen. Wie der Mensch sich verhält, liegt an seiner Programmierung und er kann leider sehr oft diese Programmierung nicht mehr ändern. Wenn er sie ändern kann, kann es viele negativen Auswirkungen haben. Seine eigene Programmierung zu ändern, kann ganz bös schiefgehen. Deshalb muss jeder Mensch selbst für sichc entscheiden, wie er sich selbst am besten programmiert. Niemand kann es ihm abnehmen. Denn niemand sieht aus seiner Perspektive. Aber wir können Möglichkeiten präsentieren, aufgrund deren, der Mensch sich etwas gutes auswählen kann und so auf einen besseren Weg kommt – vorausgesetzt, er macht es wirklich freiwillig und wegen sich selbst.

Schliesslich sollten wir unsere Mitmenschen lieben, wie wir uns selbst lieben. Wie uns selbst. Wir messen also die Liebe, die wir anderen weitergeben, an uns selbst. Ist etwas für uns selbst keine Liebe, dann lieber nichts tun. Und ob etwas für uns selbst Liebe ist, können wir nur selbst wahrnehmen. Es ist keine Liebe mehr für uns selbst, wenn es negativ wird. Dann müssen wir nichts tun, denn aus der Ruhe kommt die Kraft. Eine der wichtigsten Annahmen ist das eben gelesene. Nur wenn wir richtig mit uns selbst umgehen, können wir richtig mit anderen Menschen umgehen. Und dazu brauchen wir eine gute Programmierung. Am besten eine, die wir selbst verstehen. Uns programmieren sollten wir mit viel göttlicher Liebe.

Veröffentlichung: 12.12.2022 0:17
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Strafen – Konsequenzen der Sünde

Falsch zu strafen, verdirbt eine Gesellschaft. Denn dann wird sie zu etwas erzogen, das sie gar nicht verdient hat. Strafe ist also nicht gleich Strafe. Und eigentlich geht es ums Ermahnen und nicht ums Strafen. Doch zu ermahnen ist nur möglich, wenn wir die Konsequenzen aufzeigen. Die Konsequenzen sind, dass man normalerweise bestraft wird, wenn man ein Verbrechen begeht. Ein Verbrechen ist im Prinzip jede böse Tat.

Wenn nun zum Beispiel Gott durch die Bibel sagt, dass wir an Jesus glauben sollen und damit werden sollen, wie Jesus, dann sagt er damit, was gut ist. Oder er sagt damit, was er glaubt, dass gut ist. Und wenn wir dann nicht an Jesus glauben, haben wir die Strafe verdient. Doch wieso sollte es so sein, dass wir wie Jesus werden? Wieso soll alles andere bestraft werden?

Das Problem ist, wenn wir uns ein böses Ziel setzen, wir eine Strafe verdient haben. Doch was ist ein böses Ziel? Etwas, das sich niemand wünscht. Im Prinzip müssen wir immer fragen, ob etwas erwünscht ist oder nicht. Und es muss immer möglich sein, auszusteigen. Die Haltung, dass wir Menschen etwas aufzwingen müssen, weil diese es sonst nicht schaffen, bedeutet selbst eine Flucht. Zwang bedeutet aufzugeben und eine einfache Lösung bereits zu haben, nämlich etwas zu erzwingen. Vielmehr sollten wir uns nach einem natürlichen Verlauf umsehen. Wir sollten uns Gedanken machen, wie die Dinge zusammenpassen. Es geht nicht darum, etwas zu erfinden oder etwas zu wollen. Es geht darum, wie alles zusammenpasst.

Wenn dir jemand ins Gesicht schlägt, dann passt dir das nicht, weil es dein Gesicht beschädigen könnte. Die Ermahnung wäre dann dem Schläger zu sagen, ob er denn selbst geschlagen werden will. Und man müsste ihm auch sagen, dass man selbst nicht davon ausgeht, dass er geschlagen werden will. Wenn er das verstanden hat und trotzdem noch sagt, dass er geschlagen werden will, wäre man berechtigt ihn zu schlagen. Doch man dürfte ihn nicht schlagen, weil man ja selbst nicht geschlagen werden will. Wenn nun jemand geschlagen werden will, foltert man ihn ja damit, dass man ihn nicht schlägt.

Doch anstatt herauszufinden, ob man nun jemanden schlagen soll, sollte man sich selbst überlegen, wie man sich das Leben wünscht und danach leben. Hat man erst einmal verstanden, dass die Menschen so oder so verletzt sind, kann man den Weg gehen, der die beste Lebensweise verspricht. Wenn man wirklich ohne Böses lebt, dann ist die Strafe für das Böse, dass man selbst das Böse nicht tut. Und natürlich wünscht sich jeder Mensch irgendwann ein Leben ohne Böses. Am einfachsten lässt sich das durch den Geldbeutel erklären. Wer will schon immer Schulden haben und nie etwas zum Essen und Trinken kaufen können? Du willst essen und trinken, also willst du ein Leben ohne Böses. Du findest es gut, dass dein Bein nicht gebrochen ist, deshalb willst du ein Leben ohne Böses. Wenn du nun ein Leben ohne Böses leben willst, dann lebe es auch.

Doch natürlich geschieht immer wieder mal etwas Böses. Deshalb kann man auch sterben. Und wie schon gesagt, für das Böse ist die Strafe, dass du nichts Böses tust. Das Böse will, dass alle gleich wie es selbst sind. Das Gute will, dass jeder einzigartig ist. Das Gute hat kein Problem, wenn du einmal anders bist. Das Böse hat ein riesen Problem, wenn du nicht mit ihm, die Menschen schlägst. Die Strafe liegt also nicht in der Strafe, sondern darin, wer du bist. Bist du ein guter Mensch, dann ist es eine Strafe, wenn du das gleiche wie alle anderen machst. Bist du ein böser Mensch, dann ist es eine Strafe, wenn du nicht wie das Böse bist.

Der Punkt ist, dass du also die Bösen durch deinen guten Lebenswandel bestrafen kannst. Indem du ihnen vergibst, wollen diese deinen Tod. Wie kann man da nur überleben? Indem man das Böse versteht und ihm aus dem Weg geht. Schaffst du es dem Bösen aus dem Weg zu gehen, meidest du es, dann bis du einsichtig und überlebst dadurch. Dem Bösen bleibt nichts anderes, als zu flüchten, denn es kann nichts gegen das Gute ausrichten. Das Gute ist aber nur Gut, wenn es überhaupt nichts Böses tut. Nichts Böses zu tun, bedeutet, dass das Böse sein darf, was es ist. Doch das Böse will nicht sein was es ist, es ist die Veränderung selbst. Das Gute bleibt, was es immer schon war – so ist Gott heute noch der Gleiche. So ist in der Mathematik heute noch 1+1=2.

Veröffentlichung: 5.12.2022 0:20
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Ein vorbildliches Leben bekämpft das Böse

Dass alle gerettet werden, ist ja gerade der Beweis, dass das Wissen über Jesus Sinn macht. Und ehrlich: Wer will schon weitere Strafen, wenn die Möglichkeit besteht, dass keine Verbrechen mehr bestehen können? Doch ohne über Strafen zu reden, kann man diese nicht abschaffen.

Der Beweis für Jesus ist ja gerade, dass er sich selbst abgeschafft hat, gerade weil er alles richtig gemacht hat. Ein Arzt, der alles richtig macht, verliert sein Job, weil alle gesund sind. So ist es Jesus ergangen.

Trotzdem sollte man wie Jesus leben. Das Gute tun, das Böse unterlassen. Dass Böses Strafen mit sich bringt ist klar. Wir sollten aber schauen, dass wir selbst nicht böse werden, nur weil wir das Böse bekämpfen. Das Böse bekämpfen geht nur durch ein vorbildliches Leben. Wenn wir irgendetwas Böses tun, wird man darauf zeigen und sagen: “Du tust selbst Böses, was ich Böses tue ist weniger schlimm”. Böses schafft man also niemals durch Negatives ab.

Jesus rettet alle, weil sein Wissen alles in den Schatten stellt. Es ist besser. Klicke oder berühre hier, um einen Text auf “Gnade und Werk” zu öffnen.

Veröffentlichung: 27.11.2022 22:0
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Was ist die Wahrheit?

Bei der Definition der Wahrheit geht es darum herauszufinden, was uns frei macht. Denn laut Bibel macht die Wahrheit frei. Da nur der Mensch frei werden kann, ist die Wahrheit vom Menschen abhängig. Der Computer wird immer Befehle befolgen und somit ein Gefangener eben jener Befehle sein. Der Computer ist ein ideales Beispiel von Unfreiheit. Was gibt es noch für Unterschiede zwischen Computer und Mensch? Der Computer nimmt nichts wahr, das heisst er hat kein Bewusstsein. Der Computer kann sich nicht vorstellen, wie sich ein Mensch fühlt und was er denkt. Der Computer kann nur simulieren und darin ist er richtig gut und schnell. Der Mensch aber gibt dem Computer seine Bedeutung, weil ohne den Menschen, niemand den Computer wahrnehmen würde und somit die Welt sinnlos wäre. Der Mensch gibt also den Sinn der Welt, weil er nicht nur die Welt wahrnimmt, sondern sie auch gestaltet und optimiert.

Wieso ist die Wahrheit für den Frieden wichtig? Weil Kriege normalerweise mit Lügen beginnen. Immer sind es Falschwahrnehmungen und Falschinterpretationen, welche zum Krieg führen. Würden wir die Welt richtig wahrnehmen, gäbe es keinen Krieg. Die Wahrheit versöhnt uns also gewissermassen. Sie versöhnt uns aber nicht indem wir Freundschaften mit anderen Menschen schliessen, sondern, indem sie die Grundlagen für Freundschaften legt. Die Wahrheit ist die Grundlagen, mit der jeder Mensch frei leben kann.

Die Wahrheit lässt sich vielleicht auch mit “die Kunst des Krieges” und “der Bibel” erklären. Die Kunst des Krieges besagt, dass wenn du deinen Feind und dich selbst kennst, den Krieg gewinnen wirst. Wenn du nun aber die Wahrheit über Gott kennst, sündigst du nicht mehr. Das heisst, die Wahrheit führt dazu, dass wir keine Fehler mehr machen. Wir gewinnen dann nicht nur gegen den Feind, sondern bringen ihn sogar dazu, keine Fehler mehr zu machen. Die Wahrheit, was ist nur das?

Gehen wir von die Kunst des Krieges aus. Wenn wir unseren Feind kennen – und dieser Feind ist immer ein Mensch, weil nur jener fähig ist, uns wahrzunehmen – wenn wir ihn kennen, dann wissen wir, wie er handeln wird und warum. Die Wahrheit beschreibt also, das Verhalten des Menschen in allen möglichen Situationen. Es ist keine Frage mehr, der Mensch wird so handeln, wie erwartet, weil die Wahrheit ja vom Menschen abhängt, da sie den Mensch beschreibt. Da wir nun voraussagen können, wie der Mensch sich verhalten wird, können wir sein Verhalten beeinflussen. Wir können sein Verhalten mit Gewalt oder ohne beeinflussen – wir wissen wie er sich in allen Situationen verhalten wird. Wenn wir den Menschen mit Gewalt und Zwang beeinflussen, wird der Mensch früher oder später durchdrehen. Aber wir müssen den Menschen ja gar nicht mit Gewalt beeinflussen, weil wir ihn so gut kennen, da wir die Wahrheit wissen. Wir können ihn völlig gewaltlos und friedlich von unseren Zielen begeistern. Das ist die Wahrheit. Und am Ende werden die Menschen sich sogar über uns freuen, weil wir so sanftmütig sind. Alles, weil wir das Verhalten jedes Menschen jederzeit kennen, da wir die Wahrheit kennen. Deshalb wird Gott ja auch verehrt. “Die Kunst des Krieges” sagt dazu: Die grösste Leistung ist es, den Willen des Feindes ohne Gewalt zu brechen – doch die Wahrheit ist da eine Portion besser, sie muss den Willen des Feindes nicht einmal brechen, sondern kann den Feind einfach völlig friedlich bekehren. Deshalb ist der Frieden ein positives Wort und immer besser als der Krieg.

Veröffentlichung: 21.11.2022 15:6
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Hetzen ist nicht das Problem? Wirklich?

Natürlich muss man selbst entscheiden, wie man handelt, wenn gehetzt wird. Und leider kann Hetzte gewisse negativen Effekte haben. Es gibt zum Beispiel Menschen, die bekommen keine neue Bank. Einfach, weil alle Banken den Vertrag künden. Wenn man nun keine Bank mehr hat, kann dies auch zum Tod führen. Hetze kann also dazu führen, dass jemand kein Bankkonto mehr eröffnen kann. Einfach einmal gehetzt ist halb so wild. Aber hat die Hetze ein System, stellt sich schon die Frage, wieso eigentlich?

Zudem kommt es leider oft auch auf die Position darauf an. Wenn nun ein Bankmanager das Konto kündet, ist dies schlimmer, als wenn irgendein unbedeutender Mensch hetzt. Allerdings haben wir ein Problem, wenn der Bankmanager selbst auf Hetze hört. Hetze ist ja dann zerstörerisch, wenn darauf gehört wird. Und natürlich muss der Mensch selbst entscheiden, was er daraus macht. Ein Hetzer müsste auch bei sich selbst schauen, ob es doch vielleicht besser ist, damit aufzuhören. Irgendwie geht es doch nicht darum, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, sondern Wege zu finden wie das Leben leichter wird.

Beim Ertragen geht es auch oft darum, wie man Last abwerfen kann und ein leichteres Leben bekommt. Und muss man ständig hetzen, hat man ernsthaft ein Problem. Weil jeder Mensch, versteht, was Schmerzen sind, vorausgesetzt, die Schmerzen warein einmal genug gross. Und natürlich kann es auch nicht darum gehen, anderen das Leben schwer zu machen, dass sie die Schmerzen spüren. Es geht doch darum, wie wir weniger Leiden wollen und dazu sollten wir auch weniger Leiden verursachen. Hetze kann Leiden verursachen und somit das Lebensziel verfehlen.

Wenn ich nun einem “bösen” Menschen vergebe, dann hetze ich auch nicht mehr. Doch um einem Menschen zu vergeben, muss ich ihm sagen, was er falsch gemacht hat. Sonst kann ihm ja nicht vergeben werden, weil er daran glaubt, keinen Fehler getan zu haben. Es gibt viele Menschen, die keine Fehler machen. Sie merken es irgendwann, aber nur dann, wenn sie ermahnt werden. Lässt jemand sich nicht belehren, muss er die Konsequenzen seiner Tat vollständig spüren. Und die Konsequenzen sind bei Hetze etwas anderes als Hetze. Die Konsequenzen können bei bösartiger Hetze der eigene Tod sein. Doch im Prinzip nur bei dem Hetzer, der am stärksten hetzt. Wollen die Hetzer wirklich, dass ihre Bankkonten gesperrt werden? Wollen Hetzer wirklich, einen Menschen ermorden? Wollen Hetzer, dass man über sie negativ redet? Deshalb hetzt endlich nicht mehr.

Wir sollten nur etwas tun, was wir selbst wünschen, dass es uns angetan wird. Wenn wir also hetzen und Bankkontis sperren, wünschen wir uns das selbst? Leider müssen wir gewisse Dinge nicht tun, obwohl sie uns angetan werden. Denn wenn wir es tun, egal aus welchem Grund, müssen wir die Konsequenzen auf uns nehmen. Wenn wir gegen einen bösen Menschen vorgehen, werden wir selbst zu einem bösen Menschen. Das ist die falsche Art zu kämpfen. Die richtige Art wäre, das richtige Leben aufzuzeigen. Das Leben, welches keine Schmerzen auslöst und keine Schmerzen auslösen will.

Hetzen wir, sind wir ein schlechtes Vorbild, und wir müssen dann davon ausgehen, dass man mit uns nichts mehr zu tun haben will.

Veröffentlichung: 11.11.2022 6:9
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Kann man friedliche Proteste als friedlich erkennen?

Wie erkennt man, ob ein Protest friedlich war? Was ist das Zeichen von Gewalt? Wenn eine Demo gewaltätig wird, dann gibt es ganz bestimmt verletzte oder tote Polizisten. Bevor dieser Zustand eintritt, kann man jeden Protest als friedlich bezeichnen. Leider. Denn wollen Demonstranten mit ihrem Protest schaden, dann gibt es tote oder verletzte Polizisten. Da in der Schweiz ein solcher Fall eher selten bis nie vorkommt, muss man davon ausgehen, dass alles friedlich verlief. Dabei kommt es nicht darauf an, wie geschützt und getarnt die Polizisten sind. Und eine leichte Verletzung zählt noch nicht, als Gewalt. Ein Protest ist dann gewaltätig, wenn Gewalt bewusst eingesetzt wird. Und bewusste Gewalt tötet primär. Das heisst, wenn es ein paar verletzte Polizisten gibt, könnte es auch ein Versehen gewesen sein. Die Frage ist auch wie verletzt die Polizisten sind.

Und leider ist es nicht nur so, dass die Polizisten riskieren müssen zu sterben. Sondern sogar ein Bettler riskiert sein Leben. Denn der Bettler weiss nicht, ob er noch genügend Geld hat, um den nächsten Tag oder Monat zu bestreiten. Ein Bettler könnte also sterben, wenn er nicht an das Geld kommt. Und nur wenn der Bettler sich diesem Risiko wirklich bewusst ist, nur dann hat er die Chance vom Bettlen wegzukommen. Wenn du irgendwo Nahrung gegen Geld tauschst, dann weiss eine Person nicht, ob sie ihr Lohn bekommt. Jeder Tausch ist nicht eine Selbstverständlichkeit. Denn bei jedem Tausch könnte einer die Ware oder das Geld für sich behalten. Die Welt ist so empfindlich, dass wir immer wieder verletzt werden könnten und dies sogar ohne böse Absicht.

Und es kann nun auch ein Polizist kommen und sagen, dass er verletzt ist, aber dieser gar nicht körperlich verletzt wurde, sondern psychisch verletzt ist. Ein friedlicher Protest bleibt trotzdem friedlich, auch wenn einige Polizisten stark psychisch verletzt sind. Ein Bettler muss schliesslich das Risiko eingehen, dass er für sein Geld keine Nahrung bekommt. Ein Polizist muss genauso das Risiko eingehen. Wenn ein Polizist auf nummer sicher geht, dann ist es kein Handel mehr, sondern Gewalt. Ob Gewalt ausgeübt wird, ist also auch die Frage, ob jemandem die Freiheit gelassen wird. Und wenn man jemandem die Freiheit lässt, dann kann man verletzt werden und das nicht nur körperlich. Doch über die psychischen Verletzungen sollte jeder Polizist stehen können.

Ich kenne keinen Fall, bei dem die Corona-Demos einen Polizisten gefährlich verletzt haben. Ich kenne auch keinen Fall, wo ein Polizist getötet wurde. Die Corona-Demos waren also friedlich, egal ob nun ein paar Polizisten oder Politiker verletzt sind, weil sie das hier lesen. Es gab nicht einmal ein Medienbericht, bei dem von “Toten bei Corona-Demos” berichtet wird. Das heisst, dass es nicht einmal erwiesen ist, ob Menschen an Demos durch den Virus getötet wurden. Und Corona ist ja nicht der gefährliche Virus, der bei Kontakt jemanden sofort tötet. Dann könnte man es auch nachweisen. Und zudem wären ja die Corona-Demonstranten die Gefährdeten, weil sie sich ja nicht geimpft sind und keine Masken getragen haben. Die Demonstranten wären laut Narrativ der Regierung zuerst gestorben.

Und so lange Gewalt nicht bewusst getötet hat, muss man von friedlichen Protesten ausgehen. Denn natürlich können Menschen auch zufällig sterben. Es müssen nicht immer gleich die Demonstranten sein. Und natürlich können sich in jede Demo Gewalttäter einschleichen. Keine Frage. Doch da kann man die Verantwortlichen auch nicht wirklich verantwortlich machen. Zudem ist es bei unbewilligten Demos viel schwieriger, nachzuweisen, ob sich ein Gewalttäter eingeschlichen hat. Denn bei unbewilligten Demos arbeitet die Polizei nicht mit dem Demonstranten. Und wenn man extra Gewehre und Schutzwesten trägt, dann ist dies natürlich eine Eskalation. Und trennt man die Demonstranten mit Gittern von den Polizisten, stellt sich auch die Frage, wieso die Panikmache und Angst? Um zu deeskalieren, sollte man doch ein Dialog-Team auf Seiten der Polizei aufbieten. Es ist wie beim Krieg. Wenn man im Krieg mit Atomwaffen droht, muss man sich nicht wundern, wenn eine Atombombe abgeschossen wird. Versucht man aber mit einem Dialog-Team auf Demonstranten zugehen, ist das eine andere Sache. Doch hat man ein Dialogteam, für was braucht man dann die Rüstung?

Ein Dialogteam aufzubieten und gleichzeitig bewaffnete Truppen aufzubieten, ist höchst widersprüchlich und sorgt für weiteren Zündstoff. Will man nun deeskalieren oder eskalieren? Was hat man vor, auf Seiten der Polizei? Es ist ja nicht nur die Polizei, die eskalieren kann, sondern auch der Demoorganisator. Doch will der Demoorganisator Gespräche, muss man von friedlichen Demonstrationen ausgehen. Aber sind die Positionen verhärtet, kann es auch dazu kommen, dass überhaupt keine Gespräche mehr geführt werden. Aber eben – gab es keine tote oder schwer körperlich verletzte Polizisten – dann verlief die Demo friedlich. Und an Corona stirbt nicht jeder und an Corona wird auch jeder verletzt, das zählt also nicht. Wollte man absichtlich Schaden, dann hätte man etwas anderes als ein Virus genommen, nämlich etwas, das auch sicher schadet.

Doch wieso sollte man überhaupt davon ausgehen, dass Demonstranten Gewalt ausüben wollen? Demonstranten demonstrieren ja nicht gegen die Polizisten, sondern gegen die Regierung. Wenn also Demonstranten Gewalt ausüben, dann würden sie einen Politiker töten oder verletzen und sicher keinen Polizisten. Die Polizei hat also nichts zu befürchten. Selbst wenn man davon ausginge, dass die Polizei als Mittler der Politik auftreten, muss man absurderweise von einem Polizeistaat ausgehen, den wir hier in der Schweiz noch nicht wirklich haben. Wäre nun die Polizei der Mittler der Politik, dann wäre das wirkliche Ziel am Ende trotzdem ein Politiker ganz oben. Die Polizei wäre einfach ein Kollateralschaden, den man in Kauf nimmt. Das heisst aber, dass nur dann ein Polizist verletzt würde, wenn die Möglichkeit besteht, einen Politiker zu töten. Doch wieviele Politker wurden getötet? Keiner. Und wieviele Politiker wurden versucht zu töten? Keiner. Es gab keinen Angriff auf Politiker, also auch keinen auf die Polizei. Wieso benimmt sich also die Polizei in Bern, wie wenn sie auf Eiern läuft?

Veröffentlichung: 10.11.2022 10:23
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Was ist Krieg?

Im Krieg werden Regeln gebrochen. Im Krieg wird alles getan, um zu gewinnen. Im Krieg schreckt man vor keinen bösen Taten zurück. Um einen Krieg zu gewinnen, muss man, zumindest so böse sein, wie sein Feind. Wenn wir also Putin mit Krieg besiegen wollen, müssen wir böser als Putin werden. Es gibt keinen guten Krieg. Der gute Krieg wäre der Frieden, aber der funktioniert völlig anders. Der Frieden basiert darauf, wie die Wahrheit ans Licht kommt. Der Krieg darauf, wie man die eigenen Sünden im Dunkeln behält oder legitimiert. Der Krieg funktioniert durch Täuschung und Zwang. Der Frieden funktioniert durch Aufklärung und Einsicht.

Menschen die den Krieg wollen, wollen oft, dass der Feind bestraft wird für seine Boshaftigkeit. Ist man wirklich einsichtig, versteht man, dass es den meisten Menschen egal ist, wenn sie bestraft werden. Sie ändern ihr Leben nicht. Sie können es nicht. Die Frage stellt sich nun, was macht einen Menschen zu einem guten Menschen. Ein Punkt ist, die eigenen Sünden zu bekennen. Doch die meisten Menschen verstehen nicht, was Sünden sind, weshalb sie dann dir aufzählen, wann sie zuletzt Schokolade gegessen haben. Da der Mensch von keiner Schuld weiss, kann er seine Sünden gar nicht bekennen. Der Mensch fühlt sich hingegen als ein unschuldig Angeklagter, wenn man ihm sagt, dass er Sünder ist. Es bringt also nichts über Sünden zu sprechen, weil den Menschen alles andere in den Sinn kommt.

Mit Strafen zu drohen, ändert nichts. Es würde etwas ändern, wenn man auch einen Ausweg aus der Strafe aufzeigen würde. Ohne diesen Ausweg sind die Menschen niemals bereit auch nur ein bisschen zuzuhören. Gerade dass ihnen die Sünden vergeben sind und zwar von einem Menschen, macht sie empfänglich für die Aufklärung. Gerade dass dem Menschen in Wirklichkeit keine Strafen drohen, reizt den Menschen so sehr, dass er seine eigenen Sünden verstehen lernt. Wenn wir also eine Aufarbeitung eines Krieges oder sonst was wollen, müssen wir von Jesus reden und dass wir genauso bereit sind, zu vergeben. Am Kreuz sagte Jesus: Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. Sie wissen nicht was Sünde ist. Ihnen fällt Schokolade ein, wenn es um Sünde geht.

Doch wieso will der Mensch sich keine Sünden eingestehen? Weil er so auf das Positive fixiert ist. Er muss eine grössere Belohnung als die verdiente Strafe sehen, damit er seinen bösen Weg in einen Guten ändert. Und ehrlich – wenn du nichts an deiner Situation verbessern kannst, wirst du auch nichts dafür tun, dass deine Situation besser wird. Und wenn du etwas an deiner Situation verbessern kannst, dann bis du blöd, wenn du es nicht tust.

Veröffentlichung: 31.10.2022 11:22
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Bilanz des Krieges

Schach ist ein gutes Beispiel für den Krieg. Geopfert werden die Spielfiguren je nach Wert. Die Bauern haben am wenigsten Wert, dann kommen das Ross und der Läufer. Und schaut man sich das Ende eines Krieges, dann überleben immer beide Könige. Denn es geht im Schach nicht darum, den König zu töten, sondern ihn Schachmatt zu setzen. Das heisst, der König kommt davon, obwohl er den Streit angezettelt hat. Es sterben im Vergleich auch viel mehr Bauern als der eine König. Für die Bauern hat sich der Krieg nicht gelohnt und dem König ist das egal. Falls der König merkt, dass er bald besiegt ist, haut er ab oder bringt sich um. Leider ist das die Realität. Die Frage ist also, wieso streiten die Politiker nicht so miteinander, dass niemand sterben muss? Die Politiker sollten doch ihr Problem so lösen, dass möglichst niemand darunter leidet.

Veröffentlichung: 21.10.2022 15:57
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Wem am Besten die Schuld geben?

Wie kann ich sicher sein, dass ich der richtigen Person die Schuld gebe? Dafür gibt es verschiedene Antworten. Doch wenn eine Bedingung in Erfüllung geht, dann sollten Sie immer der gleichen Person die Schuld geben. Wie lautet diese Bedingung? Wenn Sie den Fehler beheben können, dann sollten Sie selbst schuld sein. Denn nur dann sind sie motiviert die Probleme selbst zu lösen. Es kann sogar sein, dass nicht Sie selbst den Fehler gemacht haben, doch Sie fähig sind, das Problem zu lösen und die betroffene Person zur Vernunft zu bringen. Dann müssen Sie selbst natürlich etwas tun. Doch die Bedingung bleibt. Können Sie das Problem wirklich lösen?

Um selbst Schuld zu sein, muss man also fähig sein, das Problem zu lösen. Das bedeutet aber auch, dass viele Verbrecher nicht schuldig sind, denn diese können ihr Problem nicht lösen. Verbrecher gehen von falschen Bedingungen aus und produzieren deshalb kriminalität. Viele denken, dass sie ja zum Beispiel stehlen mussten, damit sie überleben konnten. Das ist eigentlich immer falsch. Und Jesus trieb das ganze auf die Spitze. Plötzlich konnten sich die Menschen sagen, ich muss ja gar nicht überleben, vielleicht auferstehe ich. Plötzlich kamen die Menschen in den Todeskampf. Und laut Kunst des Krieges ist dieser Kampf der Effektivste den es gibt. Und tatsächlich, weil die Menschen dachten, dass sie sterben, weil sie kein Essen stehlen, kommen diese Menschen plötzlich auf gute Gedanken und finden alternative Lösungen. Jesus und dem Todeskampf sei dank.

Aber es kann auch sein, dass Sie sich selbst die Schuld geben müssen, wegen etwas, das Sie selbst nicht verbockt haben. Einfach, weil Sie den wahren Schuldigen kennen und ihn am Einfachsten von seinen bösen Wegen bekehren können. Doch auch hier. Bleiben Sie entspannt. Da Sie nicht selbst schuldig sind, besteht für Sie überhaupt keine Dringlichkeit. Sie müssen das Problem nicht lösen und das muss ihnen ganz klar sein. Denn nicht Sie sind das Problem, sonder jemand anderes. Wenn Sie das Problem in diesem Fall zu Ihrem eigenen Problem machen, wird der andere sich sagen, dass es Ihr Problem ist und nicht seines. Denn wenn jemand das Problem nicht selbst lösen kann, denkt er, er sei unschuldig und er wird die Schuld auf Sie abwälzen, gerade weil Sie ihn dafür verantwortlich machen wollen.

Was daraus folgt ist: Sind Sie selbst schuld, besteht eine gewisse Dringlichkeit. Ist jemand anderes Schuld, dürfen Sie das Problem nicht zu wichtig nehmen (selbst wenn Sie es lösen können). In allen Fällen sollten Sie sich genügend Zeit geben, um das Problem zu lösen. Es bringt nichts, eine schnelle Lösung zu haben, wenn 10 weitere Probleme entstehen. Es sollte gut überlegt sein.

Übrigens ist der Begriff “Schuld geben” ein bisschen falsch. Sie können niemandem die Schuld geben, denn entweder ist eine Schuld da, oder sie ist nicht da.

Bei Gott ist etwas ganz speziell. Sünden gegenüber dem Heiligen Geist können nicht von Gott vergeben werden. Und hier der Irrtum von vielen: Sich selbst vergeben funktioniert nicht. Man muss sein Kreuz tragen und das Problem lösen. Das heisst, es kann sein, dass wenn du gegenüber dem Heiligen Geist sündigst, er das Problem zu seinem Problem macht und er somit nicht sich selbst vergeben kann. Der Einzige, der das Problem lösen kann, sind Sie. Vergeben Sie dem Heiligen Geist, weil er die Schuld auf sich genommen hat.

Das heisst, nehmen Sie die Schuld anderer Menschen auf sich, können Sie selbst ihren Mitmenschen unter Umständen nicht mehr vergeben. Stattdessen müssen Sie darauf hoffen, dass die anderen ihnen vergeben. Schliesslich vergibt man immer dem Menschen, der die Schuld hat. Gott kann dir die Schuld nicht mehr vergeben, wenn der Heilige Geist dich von jeglicher Schuld befreit hat und du deshalb nicht mehr schuldig bist. Was du tun kannst, ist aber, die Schuld, die der Heilige Geist auf sich genommen hat, zu vergeben, denn diese Schuld ist nicht mehr deine Schuld.

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