Wieso gibt es Krieg? Weil es 2-3 Parteien gibt, die sich gegenseitig kaputt machen wollen, da der Feind böse ist. Ab jetzt will ich nur noch von Kriegspartei 1, 2 und 3 reden. Kriegspartei 1+2 sind in Wirklichkeit dieselbe Partei, weil sie einfach stur drauflosschlagen, bis einer der beiden Sieger ist. Deshalb werde ich nicht mehr von der Kriegspartei 2 reden, sie ist für mich auch die Kriegspartei 1. Wenn der Krieg gewonnen ist, von einer Partei, dann entsteht die Siegermacht, die Kriegspartei 1. Kommen wir zur dritten Kriegspartei. Sie ist nicht in den Krieg involviert, sondern schaut aus einem sicheren Abstand zu. Sie ergreift auch keine der Parteien 1+2. Würde sie eine Partei ergreifen, wäre sie Teil der Kriegspartei 1. Die angeblich neutrale dritte Partei, schaut also zu. Sie ist der wirkliche Gewinner des Krieges. Früher war die Schweiz diese dritte Partei. Es heisst ja, wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Die Schweiz konnte sich bis jetzt immer freuen, weil sie am wenigsten in den Kriegen mitgemacht hat. Im Krieg mitmachen, bedeutet Partei ergreifen und es bedeutet zur Kriegspartei 1 zu gehören. Zur Wiederholung: Kriegspartei 1+2 sind Partei 1, Kriegspartei 3 ist der neutrale Gewinner, der nicht mitgemacht hat. Kriegspartei 3 ist nicht Sieger des Krieges, sondern sie hat nur am meisten verdient, einfach aus dem Umstand, dass sie nicht drauflosgeschlagen hat und so auch unverletzt geblieben ist. Kriegspartei 3 gewinnt am meisten, der Sieger und Verlierer des Krieges ist die Partei 1.
Wenn wir nun über einen Krieg reden und nicht mehr die Namen “Ukraine und Russland” verwenden, entsteht etwas wunderbares: Plötzlich sind wir alle derselben Meinung. Wenn wir es nun noch schaffen, das Wort “wenn” richtig zu verwenden, sind wir noch mehr einer Meinung. Man könnte nun zum Beispiel sagen, dass wenn Kriegspartei 1 seinen Feind angreift, sie siegreich ist, wenn sie besser drauflosschlagen kann. Man könnte auch sagen, dass wenn Kriegspartei 1, seinen Feind angreift, sie siegreich ist, umso listiger und böser sie als ihr Feind ist. Das heisst, um in der Kriegspartei 1 zu sein, muss man böses tun wollen. Wenn also die Kriegspartei 1 zum Schluss kommt, wie Jesus zu sterben, dann ist der Krieg vorbei. Die Kriegspartei 1 hat den Krieg in diesem Sinne nicht beendet, sondern war bereit kampflos zu sterben. Ob die Nicht-Jesus Kriegspartei die Christenpartei nun getötet hat, ist eine andere Frage. Vielleicht war die Nichts-Jesus-Partei gnädig und froh, nicht mehr kämpfen zu müssen. Doch viel wahrscheinlicher ist, dass sie es übersehen hat, dass da jemand sich gar nicht mehr wehrt, und seinen Feind tötete.
Es gibt nun verschiedene Haltungen, wie diese zum Beispiel:
1: Man sollte alle retten, aber dazu muss man gewisse Menschen fertig machen.
Feind von 1: Man sollte niemand fertig machen, aber man kann nicht alle retten.
1: Der Mensch ist nicht selber schuld, weil er nicht ausgewählt hat, als wer er geboren wurde und er bekommt keine Konsequenzen.
Feind von 1: Der Mensch hat sein Leben im Griff und ist also selber schuld für das was er tut und er bekommt die Konsequenzen so oder so.
Normalerweise passiert nun etwas, du schlägst dich auf eine der beiden Seiten und schlägst drauflos. Das ist genau das falsche, das passieren sollte. Es heisst, prüft alles und behaltet das Gute, das Schlechte muss man also wegwerfen. Was ist das Gute vom ersten Beispiel? Man sollte alle retten und man sollte niemanden fertig machen. Was ist das Gute vom zweiten Beispiel? Der Mensch hat sein Leben im Griff und konnte nicht alles frei wählen, weshalb er keine Konsequenzen mehr braucht. In einem anderen Kontext, würde das Gleiche aber wieder etwas anderes bedeuten. Deshalb kann man mit dem Begriff “wenn” formulieren, in welchem Kontext man ist. Wenn der Mensch nicht selber schuld ist, dann ändert sich nichts. Wenn der Mensch selber schuld ist, dann ändert sich nichts, weil er nicht weiss, wo er anfangen soll. Manchmal muss man den Satz auch zu Ende hören. Eigentlich immer, nur schade, dass man dann manchmal gar nichts mehr sagen kann.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten über den Krieg nachzudenken. Ich will hier einige auflisten. Es geht mir um ein Beispiel, ich verwende dazu Russland und Ukraine. Das Beispiel muss nicht mit der Realität übereinstimmen.
Wenn Russland auf die Ukraine schiesst, dann wird dies auf verschiedene Weisen legitimiert. Das machen übrigens auch unsere Politiker. Kriege brauchen immer Legitimation der Bevölkerung und das Schlimme daran ist, dass dabei willkürlich Menschen sterben. Wenn das Volk nicht in den Krieg will, gibt es keine Soldaten. Wenn es keine Soldaten gibt, kann der Krieg nicht geführt werden.
Wenn nun Russland die Ukraine angreift, dann kann Russland das legitimieren indem es sagt, dass die Ukraine viel schlimmer ist. Hier werden zwei verschiedene Masse von Gewalt verglichen und es wird dann gesagt, dass der Angreifer legitimiert ist, weil er weniger Gewalt anwendet, als bei einem Nicht-Angriff passiert wäre. Es ist also verhältnismässig anzugreifen, weil Schaden dadurch verhindert wird. Russland besagt mit seiner Entnazifizierung genau das. Schmerzen miteinander zu vergleichen, besagt, dass man Schmerzen gut findet. Wenn man weniger Schmerzen verursachen will, ist man immerhin für eine Reduktion, aber man ist damit auch für die Schmerzen, weil man es sonst hätte völlig anders anpacken müssen.
Wenn Russland die Ukraine angreift, dann kann Russland sagen, dass es sich wehren musste. Das heisst, man gibt der gegnerischen Partei die Schuld für den Krieg. Genauso könnte die Schweiz sagen, dass sie auf der Seiten der Ukraine ist, weil Russland angefangen hat. Wenn man genauer hinschaut, ist es ein Problem, wenn es nur darum geht, wer angefangen hat. Denn niemand will in einem Krieg leben, weshalb man den Krieg aufhören sollte. Und der Krieg wird nicht aufgehört, wenn man sagt, der andere sei Schuld, dass man sich wehrt. Und natürlich könnte man sterben, wenn man in einem Krieg sich nicht wehrt, doch wenn man stirbt, wäre der Krieg fertig, weil man im Himmel ist, oder als Atheist dann nichts mehr ist. Zudem erlebt man niemals alle Punkte, weshalb man immer, etwas nicht erlebt haben kann, weshalb dann jemand den Krieg angengen hat. So kann man nicht dabei gewesen sein, als Russland betrogen wurde. Aber man kann auch nicht dabei gewesen sein, wo die Ukraine betrogen wurde. Wer angefangen hat, ist halt von fremden Faktoren abhängig.
Man kann auch sagen, dass man Auge um Auge, Zahn um Zahn macht, wie es die Bibel besagt. Dann dürfte man nicht weniger, aber auch nicht mehr Schaden verursachen, als der Feind es tat. Man müsste genau den gleichen Schaden verusachen. Wenn jemandem der Finger der linken Hand abgeschlagen wurde, müssten man auch den gleichen Finger abschlagen. Hier stellt sich die Frage, ob jemand Linkshänder oder Rechtshänder ist. Weil jenachdem ist der Schaden grösser oder kleiner. Wenn jemand weder Links- noch Rechtshänder ist, sondern mit beiden Händen gleich gut kann, dann kann man nicht Auge um Auge und Zahn um Zahn machen. Denn dann ist der Schaden niemals genau gleich. Den genau gleichen Schaden zu verursachen ist nicht immer möglich, doch es wäre nötig, damit man das Opfer versteht. Bei Auge um Auge und Zahn um Zahn geht es also nicht um Rache, sondern um ein Verständnis mit dem Unterdrückten. Der Kriegstreiber gerät in dieselbe Situation wie das ehemalige Opfer. Leider ist diese Option sehr schwierig umzusetzen.
Man kann natürlich auch sagen, dass man härter zurückschlägt, als der andere geschlagen hat. Und man kann dazu irgendwelche Verbrechen erfinden, um dieses zuschlagen zu rechtfertigen. Man hofft hier, dass durch die Stärke des Schlages der Gegner zur Vernunft kommt. Oft funktioniert diese Methode, weshalb auch viele Menschen als Nazis oder Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt werden. Natürlich ist es sinnlos, wenn man präventiv möglichst viel Gewalt versucht zu verursachen, nur damit die eigene Botschaft gehört wird. Und noch sinnloser ist, wenn man dann wirklich einmal härter als sein Feind zugeschlagen hat. Und wie soll man in der Hitze des Gefechtes bewerten können, wer weniger und wer mehr Schmerzen zugefügt hat? Wenn man sowieso darauf aus ist, den Gegner mehr zu schaden, wird man am Ende den Gegner auch mehr Schaden, als das Opfer geschädigt wird. Am Ende wird man selbst zum Verbrecher, weil man es so weit übertrieben hat. Man fängt an Massnahmen zu ergreifen, nur schon wenn man von etwas hört. Diese Methode hat am Ende keine Legitimation und funktioniert nicht über längere Zeit. Die Wahrheit steht ja für die Ewigkeit, weshalb die Wahrheit dann rauskommt. Natürlich glauben diese Menschen, die härter zurückschlagen, dass sie selbst im Recht sind, diese Gewalt auszuführen. Sie spielen sich als Polizisten auf und wir wissen, dass wir die Weltpolizei nicht so gerne haben. Wenn man schon sich selbst zum Polizisten macht, müsste man den Job als Polizist zumindest irgendwie gut finden. Denn genau das ist man, wenn man für das Recht anderer kämpft, indem man andere schlägt.
Und ihr glaubt es nicht. Es gibt noch mindestens eine Option. Die Option Jesus. Die andere Backe hinhalten und mit Gutem überwinden. Diese Option ist äusserst schwierig verständlich und vielleicht kann man sie auch nur ganz alleine durchsetzen, einfach, weil die eigenen Freunde diese Option nicht umsetzen wollen. Diese Option bedeutet im Kampf zu sterben, ohne irgendeine Gewalt anzuwenden. Diese Option bedeutet bewusst das Risiko des Sterbens im Krieg einzugehen. Diese Option bedeutet, dass man überhaupt keine Gewalt anwenden will. Und wenn man wirklich keine Gewalt anwenden muss, kann es sein, dass man am Ende auch keine Schmerzen mehr fühlen wird, einfach, weil man selbst keine Schmerzen verursacht und somit ein Ausgleich überhaupt nicht notwendig ist. Sobald man Schmerzen anderen zufügt, muss es ausgeglichen werden. Wenn man aber keine Schmerzen mehr zufügt, weil man völlig friedlich mit guten Dingen, den Feind überwindet und diesen zur Vernunft und zur Liebe bringt, dann muss man per Definition nicht mehr leiden, weil man vorlebt, wie es ist, keine Schmerzen zu haben. Und ehrlich, ein Kind, das noch nie gelitten hat und zum ersten Mal leidet, weiss auch nicht wie viel Schmerzen es gewesen sind. Man wird also wieder zu einem Kind, wenn man niemals irgendetwas Böses anderen Menschen zufügen will. Natürlich muss man auch sich selbst nichts Böses zufügen wollen. Und leider sind wir Sünder und werden wieder da mal lügen oder jemandem eine Faust aufs Auge drücken. Wir haben uns nicht im Griff. Deshalb ist es auch so wichtig diese kompromisslose Option zu ergreifen. Es macht weniger ein Problem, dass man es nicht umsetzen kann, als dass man sowieso immer geneigt ist, eher zu viel Schmerzen zu verursachen. Nur schon weil man sein Gegenüber schlecht einschätzen kann, da man nicht in seinen Schuhen gegangen ist. Ist man in den Schuhen seines Feindes gegangen, würde man genau gleich handeln, wie der Feind.
Vielen ist nicht klar, dass die Wahrheit die beste Option ist. Deshalb verbieten sie, russische Sender in der Schweiz zu empfangen. Die Russen haben halt die besten Argumente. Argumente, die man nicht widerlegen kann. Die Russen haben die Wahrheit. Weshalb sonst, sollte man die russischen Nachrichtensender zensieren? Zudem kommt noch dazu, dass man die Wahrheit nicht kennen kann, wenn man nicht alle Argumente gehört hat. Die beste Option ist nur die beste Option, weil sie alle Varianten von Argumenten miteinbezieht. Deshalb heisst es auch “Ratschluss Gottes”. Informationen zu unterbinden, bedeutet auch, dass man im Krieg unterlegen ist, gerade weil man so seinen Feind nicht kennt. Die Kunst des Krieges sagt, kenne deinen Feind und dich selbst und du musst das Ergebnis von hundert Schlachten nicht fürchten. Das Ergebnis musst du nicht fürchten, weil du gewinnst. Wir können unseren Feind nicht kennen und können so nicht siegen. Die russischen Medien sind verboten. Wie sollen wir da gewinnen können? Der Frieden muss auch seinen Feind und sich selbst kennen, doch der Frieden darf die Argumente nicht dazu verwenden, sich zu prügeln, sondern der Frieden verwendet die Argumente für etwas Gutes. Der Unterschied von Krieg und Frieden besteht in der Verwendung der Optionen. Verwendet man sie böse oder gut. Das ist die Frage.
Rein von der Wahrheit aus gesehen, müssen wir verlieren, weil wir die schlechteren Argumente gegen Russland haben, da die russischen Medien bei uns nicht zugänglich sind. Und offensichtlich ist man überzeugt, dass Russland die besseren Argumente hat, deshalb muss man sie auch verbieten. Wären die russischen Medien unterlegen, wäre es einfach sie zu entkräften und man müsste sie nicht verbieten.
Wenn man jemandem helfen will, ist vielen nicht klar, dass man die Last auch mittragen muss. Ist man nicht fähig die Last zu bewältigen, hätte man besser nichts gemacht. Die Frage beim Helfen, ist also nicht nur, ob man hilft, sondern auch, ob man die Mittel und Fähigkeiten hat zu helfen. Die Politiker lernten bei Corona so richtig das Geld auszugeben. Ist man so fähig zu helfen, indem man alles Geld verschleudert?
Das Positive: Wenn man fähig ist zu helfen, dann wollen alle helfen. Denn der Helfer wird direkt durch Dankbarkeit des Aufgerichteten entschädigt. Helfen ist also äusserst lukrativ, doch nur dann, wenn man es auch hinkriegt. Wenn man seinen eigenen Ast absägt, dann hat man versagt. Doch kann man überhaupt wissen, ob man helfen kann? Mir ist bis jetzt noch kein Argument eingefallen, welches belegt, dass man fähig ist zu helfen. Klar ist, dass man sich eine Last auferlegt. Jedes helfen erschwert also das Leben. Man sollte deshalb nur helfen, wenn es einem sehr gut geht.
Nun sollten alle verstehen, wieso gewisse Menschen den Ukrainer nicht helfen wollen. Sie glauben, dass es nicht möglich ist. Entweder tragen diese Menschen schon grosse Lasten, oder sie wissen nicht, wie man hilft. Evt. haben diese Menschen kein Talent um zu helfen. Nicht jeder kann helfen. Es ist also nicht immer Rassismus, welcher dazu beiträgt, dass wir nicht helfen wollen. Manchmal fehlen einfach die praktischen Fähigkeiten. Nicht jeder kann mit dem Computer gut umgehen. Nicht jedem fällt es gleich schwer, ein Klavier zu spielen. Wir sollten die Kampfbegriffe bezüglich der Einstellung, dass man nicht helfen kann, aufgeben.
Wenn man die Belohnung gelungener Hilfe sieht, dann ist klar, wieso gewisse Menschen helfen wollen. Die gelungene Hilfe macht einem zum Retter. Man wird also ein bisschen wie Jesus, der viele Menschen geheilt hat. Man wird verehrt, weil man hilft und aufrichtet. Natürlich helfen nicht alle deshalb. Es wäre auch äusserst schlecht, nur deswegen zu helfen, weil man nachher gut dasteht. Es sollte also wirklich etwas bei der Hilfe dabei sein. Es sollte keine leere Hilfe sein. Leere Hilfe ist zum Beispiel, wenn man nur mit Geld hilft. Es ist nämlich keine Kunst, mit Geld zu helfen. Man muss irgendetwas ans Geld knüpfen, damit den Geholfenen etwas beigebracht wird, das ihnen wirklich nützt. Man kann auch Falsches an die Hilfe mit Geld knüpfen, was das Problem grösser macht und somit keine Hilfe mehr ist. Judas, derjenige, der Jesus verraten hat, schlug Jesus genau das vor: Etwas zu verkaufen, um zu helfen (Johannes 12,4-8).
Das Schlimme an der Gewalt ist, dass man die Gewalt zulassen muss, um sie zu besiegen. Denn Gewalt existiert aus einem Grund. Gewalt existiert nicht, weil man sie verhindern kann. Wenn dich jemand schlägt, halte die andere Backe hin, würde Jesus sagen. Niemand kann verhindern, dass jemandem die Hand ausrutscht, ausser die Person selber und nicht einmal das ist sicher. Und mit Gewalt verhindert man auch keine ausrutschende Händen, sondern mit Verständnis und somit Liebe, wird Gewalt überflüssig. Man muss dann Gewalt, von sich selbst, nicht mehr zulassen, weil man auf friedlichere Methoden hofft. Gott lässt schliesslich Gewalt auch zu. Wieso verhindert Gott keine Gewalt?
Gewalt zu verstehen, reicht, um Gewalt nicht mehr zu wollen. Das heisst, dass Gewalt und Krieg sich selbst auslöschen, wenn man sie gewissermassen in “Ruhe” lässt. Manchmal ist es auch wichtig, Worst Case Szenarien durchzuspielen, einfach damit, dass man Gewalt versteht. Niemand will wirklich in einer Welt mit Worst Case Szenarien leben, ausser der Teufel und seine Dämonen, könnte man sagen. Doch wieso will der Teufel Worst Case Szenarien? Nicht weil er sie etwa versteht, sondern weil er nicht lernen kann, da keine Wahrheit in ihm ist. Der Teufel ist wie ein Computer, denn im Computer ist auch keine Wahrheit.
Das ausschlaggebende Argument gegen Gewalt ist immer das Gleiche: Einmal Gewalt eingesetzt, wird Gewalt immer wieder nötig. Es entsteht eine Gewalt- und Rachespirale. Das heisst, A schlägt B und B schlägt A und dann fängts wieder von vorne an, bis in alle Ewigkeit. Dabei ist wichtig zu verstehen, dass die Gewalt, die wir sehen, durch gedankliche Gewalt erzeugt wird. Das heisst, nur schon schlecht über jemanden zu denken, produziert immer wieder schlechte Gedanken, die wieder zurückkommen. Gewaltspiralen gibt es also nicht nur in der sichtbaren Welt, sondern auch in der Unsichtbaren. Dabei kommt es am Ende gar nicht mehr darauf an, wer angefangen hat, sondern nur noch, dass die Gewaltspiralen aufhören. Denn was klar ist, wünscht man anderen Böses, muss man damit rechnen, dass die Anderen Böses zurückwünschen. Es fängt beim kleinsten negativen Gedanken an. Es fängt dort an und sollte dort aufhören.
Denn diese kleinsten negativen Gedanken kann man nicht verhindern. Versucht man diese kleinsten negativen Gedanken zu verhindern, wendet man Gewalt an, denn die negativen Gedanken sind schon da. Gewalt bedeutet immer, dass man nichts ausrichtet, ausser Schmerzen zu verursachen. Und gegen negative Gedanken zu kämpfen, bedeutet sich selbst Schmerzen zu verursachen. Es gibt sogar Menschen, die keine Schmerzen mehr haben, weil sie den Schmerz und das Negative akzeptieren. Sie können es ja nicht ändern, sie haben es schon. Die Flucht muss wennschon gemacht, nach vorne stattfinden und nicht rückwärts. Rücktwärts angewandte Flucht ist Gewalt anwenden. Nach vorne zu flüchten, bedeutet einen anderen besseren Weg zu finden, damit die Gewalt nicht mehr schadet.
Es ist so wichtig zu verstehen, dass nicht einmal Gott Gewalt verhindert. Gott könnte wahrscheinlich schon viel Gewalt verhindern, aber er tut es nicht, weil er die Konsequenzen fürchtet. Würde Gott Gewalt anwenden, sähe die Welt anders aus, weil dann Gewalt etwas Positives ist. Gewalt ist nur deshalb etwas Negatives, weil man es nicht tut. Niemand will eine Gewaltspirale. Ich will gar nicht auf den Ukraine Krieg noch kommen, es sollte reichen, dass wir keine Gewalt anwenden wollen, dass wir nicht in einem Worst Case Szenario leben wollen. Deshalb hört auch in den Gedanken auf, Gewalt anzuwenden. Es geht halt nicht immer so einfach, weil man ja alle Gewalt zulassen muss und somit die Worst Case Szenarios gezwungen ist, durchzuspielen. Doch findet man einen Weg, der die Gewalt verabscheut, der sich vielleicht sogar für Gewalt schämt, dann ist man auf dem richtigen Weg. Schlussendlich gilt aber bei allen Gedanken, die gegen Gewalt sind, dass sie falsch sind. Auch Gewalt verabscheuen und sich für Gewalt schämen kann eine Gewaltspirale sein. Dies würde dann bedeuten, dass sich am Ende alle schämen und doch niemand aufhört mit dem Müll. Deshalb ist es so schwierig gegen Gewalt vorzugehen. Loslassen und anfangen Gutes zu tun, zu lieben, würde wohl die Bibel sagen. Mit Gutem überwinden! Tut Gutes, damit die Worst Case Szenarien unnötig werden. Liebt, damit die Menschen euer Schicksal über die Gewalt erfahren und eurer Mühe, sie zu verhindern, verstehen. Zeigt es in eurem Leben, dass ihr Gewalt nicht mehr lebt. Dass ihr lieber sterbet, als dass eine Gewaltspirale entstehen kann. Bei Schizophrenen ist es so, dass sie in sich selbst eine Gewaltspirale bekommen, die sie nicht unterdrücken können, sondern sich gegen sie nicht mehr wehren dürfen, denn wir wollen doch keine neuen Kriege?
Gewalt verhindert man also nicht mit negativen Gedanken, sondern indem man Gutes tut. Es heisst, alle Herrschenden sehen das Gute, was man tut und freuen sich darüber. Die einzige Möglichkeit, böse Herrscher zu besiegen, ist, indem man sie von den eigenen guten Taten überzeugen lässt. Böses durch noch mehr Böses zu besiegen, ist immer eine Gewaltspirale. Irgendwann muss doch das Gute gewinnen, also lasst es uns damit versuchen. Es wird Fehler und somit Böses geben, wir machen es aber das nächste Mal besser. Auch nichts versprechen, sondern nur ein ja oder nein. Ein Nein wäre möglicherweise eine Gewaltspirale. Besser wäre einfach zu schweigen. Oder ein Ja zum Guten!
Zitat: “Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden”
Das revolutionäre dabei ist, dass man anders denken darf, ja es sogar gewünscht ist. Die andere Seite sagt: “Schuld sind die Andersdenkenden”. Dass die anderen frei sind, bedeutet, dass sie keine Verbrecher sind. Freiheit ist das Gegenteil von Gefangenschaft. Und Gefangenschaft entsteht durch Schuld. Wenn die anderen tun dürfen, was sie tun, dann sind sie frei. Und Jesus trieb dies auf die Spitze, indem er erlaubte sich kreuzigen zu lassen. Sein Leben war ihm weniger wichtig, als was er selbst denkte und als was sein Feind dachte. Jesus hätte auch einfach seine Feinde mittels Wunder töten können. Er hat es aber nicht gemacht. Wissenschaftler wurden von den katholischen Priestern auch umgebracht, sie hätten wie Jesus einfach alles verleugnen können und wären am Leben geblieben.
Dass etwas wahr ist, bedeutet, dass man es nicht verleugnet. Jeder Mensch hat die Wahrheit im Kopf. Die anderen dürfen das tun, was sie tun. Wenn man nicht miteinander reden kann, was macht dann das Leben für einen Sinn? Jeder Mensch hat Freunde. Niemand geht alleine durch die Welt und geht jemand alleine durch die Welt, kann er nichts ausrichten. Es geht immer darum, wie man zum Freund wird und nicht zum Feind. Zum Freund kann man nur werden, wenn man weiss, dass der Mitmensch richtig handelt und denkt.
Wenn man ständig gegen einen Baum läuft, dann deshalb, weil man den Baum verleugnet. Man will ihn nicht sehen. Man kennt die Wahrheit nicht. Es wäre so einfach, an ihm vorbeizulaufen. Und natürlich darf man gegen Bäume laufen. Erkennt man, dass da ein Baum im Weg ist, ist man frei. Man verletzt sich nicht mehr an den Bäumen und übernimmt nun Verantwortung. Die Schuld hat somit ihre Kraft verloren. Wir wollen frei werden. Das bedeutet, dass wir die anderen zulassen müssen. Wir müssen wie Gott alles zulassen. Sind wir als gegen die Verletzungen, die wir uns, beim gegen den Baum laufen, zugezogen haben. Machen wir trotzdem weiter. Wir müssen uns mit der Strafe anfreunden und sie als sinnvollen Bestandteil des Lebens akzeptieren, damit wir herausfinden können, dass wir gegen einen Baum laufen.
Man könnte immer den anderen die Schuld geben, dann würde sich nie etwas ändern. Doch wenn man die Freiheit anderen lässt, dann muss man selbst eine Lösung für die Anderen finden. Nur so ändert sich etwas.
Es gibt schreckliche Dinge wie Erpressung aus denen man nicht wirklich rauskommt. Vor mehr als zwanzig Jahren traf ich eine Bettlerin. Sie wurde erpresst. Das heisst, man hatte ihr die Kinder weggenommen und drohte diese Kinder zu töten. Sie musste also Schutzgeld zahlen. Wieso erzähl ich das?
Es gibt Abmachungen von Staaten wie die Schweiz, dass auf Erpressung nicht eingegangen wird. Das heisst, die Kinder würden in diesme Fall getötet, doch wieso sollte man bereit sein, seine Kinder zu töten? Die andere Frage ist, wieso sollte man Schutzgeld bezahlen und in lebenslanger Geiselhaft sein? Ist es doch so, dass der Erpresser einem sagt, dass man die Kinder freikaufen kann, doch in Wirklichkeit sorgt der Erpresser dafür, dass die Kinder nie frei werden. Deshalb gehen Staaten wie die Schweiz nicht auf Erpressung ein. Hinzu kommt, ist man einmal erpressbar, ist man auch ein zweites Mal erpressbar. Das heisst, war man bereit seine Kinder einmal freizukaufen, wird man sie auch ein zweites Mal freikaufen. Das heisst, man wird seine Kinder immer wieder freikaufen müssen, einfach, weil bekannt ist, dass man erpressbar ist.
Man sollte also auf Erpressung nicht eingehen, weil so eine lebenslange Abhängigkeit entsteht. Das ist für viele sehr hart. So sind viele Staaten wie die Schweiz immer noch erpressbar, obwohl sie eigentlich wissen, dass auf Erpressung nicht eingegangen wird. Sie sind politisch erpressbar und sie erpressen manchmal sogar aktiv. Die Impfung war eine Erpressung. Entweder du impfst dich, oder du darfst nicht mehr reisen. Oder die Schweiz wird zum Beispiel gerade jetzt auch erpresst. Entweder die Schweiz macht in den Sanktionen gegen Russland mit, oder sie wird selbst sanktioniert. Und das soll frei sein?
Erpressung führt zu Abhängigkeit und ist somit vergleichbar mit einer Droge. Drogen braucht man immer wieder von neuem. Der einzige Weg da raus, ist die Bereitschaft zu sterben. So wie Jesus zu leben und zu sterben. Man hat immer die Wahl, auch bei einer Erpressung. Deshalb muss man bei einer Erpressung sein Kind aufgeben, weil man es sowieso nie zurück bekommen wird, weil man einmal erpressbar war. Und desto mehr Zeit verstreicht, umso wichtigere Zeit hat das Kind in fremden Händen verbracht. Umso jünger ein Kind, desto wichtiger, dass es bei seinen Eltern ist. Desto länger das Kind in Geiselhaft ist, umso sinnloser und offensichtlicher wird, dass man immer wieder epressbar ist. Könnte man einen Strich ziehen, wäre das Kind zwar nicht mehr bei der Mutter, es wäre aber auch nicht mehr Teil einer ewigen Abhängigkeit.
Ganz fiese Erpresser geben sogar vorübergehend Zugang zum Kind. Die Schweiz wird ihre Freiheit immer mehr verlieren, weil sie erpressbar ist. Deutschland auch. Jedes Land, das einmal irgendwie erpresst wurde, kann immer wieder erpresst werden. Und Länder werden heute nicht mehr mit Kindern erpresst, sondern mit Sanktionen und Drohungen anderer Staaten. Will man da mitmachen? Dann ist man erpressbar. Ein Erpresser ist selbst erpressbar. Würde der Erpresser einsehen, dass der Mensch frei sein will, würde er das Erpressen aufgeben. Doch für den Erpresser ist Gefangenschaft etwas Gutes. Er zieht aus Gefangenschaft Geld. Meist sind also Erpresser selbst erpresst. Das heisst, die Schweiz muss aufpassen, dass sie nicht selbst anfängt zu erpressen. Und sie hat auch schon angefangen Russland zu erpressen. Wohin soll solch eine Welt führen, als in Gefangenschaft?
Der einzige Weg ist der Weg Jesus – bereit sein sinnlos zu sterben. Das ist der Weg aus der Erpressung, aus der Sackgasse der Gedanken, die beim Tod enden. Die Erpressung geht davon aus, dass man nicht sterben will. Ist man aber bereit zu sterben, zählt die Erpressung nicht mehr. Und natürlich, man könnte auch versuchen sein Kind freizuprügeln, doch leider ist dies meist nicht sehr effizient, weil man böser als der Erpresser werden muss. Und es braucht dann einen lebenslangen Schutz durch Drohungen. Drohungen sind also oft Teil einer Erpressung. Die Schweiz droht im Moment mit seinen Sanktionen Russland – völlig lächerlich. Dabei bringt sie sich selbst in Gefahr.
Wenn man wirklich bereit ist zu sterben und dies friedlich, kommt man aber auf ganz andere Gedanken. Vielleicht ist das Kind beim Erpresser besser aufgehoben, vor allem, wenn der Erpresser keinen Kontakt mehr zum Opfer hat. Oder der Erpresser lässt das Kind sogar frei, weil es mit ihm nichts mehr anfangen kann, oder es sogar eine Last ist. Ist das Kind keine Last, dann ist es erfolgreich und kann vom Erpresser gut eingesetzt werden. Die Gedanken führen auf alle Fälle auf ein anderes Level, wenn man den Tod nicht mehr fürchtet. Man sollte bei Erpressung bereit sein, wie Jesus zu sterben, deshalb hat der Tod auch seinen Stachel verloren.
Sie wollten uns glücklich machen. Sie wollten uns alles nehmen und uns so glücklich machen, so hiess es im Corona-Widerstand. Doch der Widerstand und auch viele anderen Menschen blieben trotz allem glücklich. Die ganze Corona-Wahnsinn macht aus dieser Sicht auch keinen Sinn mehr. Wir müssen nicht glücklich gemacht werden, wir sind glücklich. Wir müssen nicht glücklich sein, dass wir ein paar wenige Überlebende sind, sondern wir sind glücklich.
Wir haben Freude, wir haben Gottes Segen und dieser Segen, dieses Glück, kann uns niemand nehmen, für Gläubige ausgedrückt.
Deshalb mussten Sie ihre Strategie aufgeben. Weil wir schon vorher glücklich waren. Und jetzt seid ihr neugierig? Wie konnten wir alle glücklich bleiben? Trotz Corona-Hass? Ich weiss es leider auch nicht. Vermutlich deshalb, weil wir auf das Böse verzichten konnten. Auf das Böse zu verzichten macht glücklich. Vielleicht solltest du eine Runde PC und Fernseher ausschalten… die Natur ist das, was für den Menschen geschaffen ist. Geh hinaus in diese Natürlichkeit. Versteh alles wie es zusammenpasst. Versteh, dass der PC und Fernseher nur eine Krücke sind. Das richtige Glück ist in dir und es kann niemand nehmen… und es muss dir auch nicht gegeben werden…
Eigentlich, wenn man mit irgendjemandem über Politik oder sonst was diskutiert, sollte man bereit sein, die Wahrheit immer wieder zu hören. Der Mensch hat sowieso die Eigenschaft, dass was in seinem Herz wichtig ist, zu kommunizieren. Der Mensch will nicht über Müll reden. Aber wenn du ihm die Chance nicht gibst, zum Beispiel immer wieder über 9/11 zu reden, wirst du nie erfahren, was die Wahrheit ist. Die Wahrheit ist die beste Option, die am Ende bleibt, wenn man alle Möglichkeiten durch sind. Natürlich ist es fast unmöglich alle Möglichkeiten durchzugehen, vor allem, weil es mehr Lügen als Wahrheit gibt. Doch dem Menschen ist mehr geholfen, wenn du ihm zuhörst. Seine Wahrheit dir anzuhören, bedeutet oft zu lieben.
Und natürlich, wir müssten die Wahrheit gerne 1000 mal wiederholen können, doch leider ist der Mensch nicht dafür geschaffen. Petrus wurde auch ein paar Mal von Jesus mit der gleichen Frage gefüttert. “Liebst du mich?” – fragte Jesus. Nach dem dritten Mal oder so, wurde Petrus traurig, anstatt zu sehen, dass es eine Wahrheit ist, die sich lohnt zu wiederholen. Petrus sehnte sich danach, dass Jesus ihn verstehen würde und aufhören würde ihn zu fragen.
Doch eigentlich, wenn wir wirklich wahrhaftige Menschen sind, können wir über die Wahrheit 1000 mal reden und wir sollten auch lieber darüber reden, ob wir lieben, als darüber zu reden, ob jetzt die Ukraine, Russland oder die USA die Guten sind. Doch sind wir nicht bereit zuzuhören, werden wir die Wahrheit auch nicht hören. Die Wahrheit ist eben nicht immer nur positiv, wie es sich viele Wünschen. Die Wahrheit über den Teufel ist, dass er Dinge liebt wie: “Verlust, Krankheit, Gefangenschaft, Seuchen, mehrmals den Tod sterben, suhlen in Schwäche, Schmerz und Leid, ewige untröstliche Trauer….”. Der Teufel ist kein guter Mensch und auch kein böser Mensch. Die Wahrheit über den Teufel ist nicht positiv. Der Teufel übernimmt keine Verantwortung. Der Teufel hilft dir auch nicht. Es gibt also auch böse Wahrheiten, nicht nur gute. Wenn du zufällig auf böse Wahrheiten triffst, wie gehst du mit ihnen um? Sie sind trotz allem wahr. Der Computer übernimmt auch keine Verantwortung, sondern führt nur Befehle aus. Vielleicht ist der Teufel wie der Computer? Das würde so einiges erklären. Und es würde den Teufel sympathischer machen. Es würde Gott als souveränen Gott auch hervorheben, weil er eben den Teufel nicht als lebendes Wesen geschaffen hat, sondern als automatischer Roboter, der nur Befehle ausführt. Und was passiert, wenn wir den Teufel falsch verwenden? Er macht uns fertig. Das ist so, der Teufel wurde nicht geschaffen, um dem Menschen primär zu helfen. Er wurde erschaffen, um Befehle auszuführen…
Die Wahrheit hört man gerne 1000 mal, ja, das ist so, wenn man ein wahrhaftiger Mensch ist. Wenn man wirklich wahrhaftig ist, hört man sich auch Lügen immer wieder an, weil es dann sein könnte, dass man alles besser versteht und besser erklären kann. Die Wahrheit sollte man immer gerne hören und die Menschen erzählen, was ihnen wichtig ist und das Wichtigste ist die Liebe, die Freude an der Wahrheit. Wenn nun schon die Freude an der Wahrheit für den Menschen so wichtig ist, wieso hören wir dann den Menschen nicht zu, was sie sagen? Nur weil es angeblich negativ ist, was sie sagen? Wie schon vorher erklärt, die Wahrheit kann auch negativ sein, siehe Teufel. Nicht mehr zuhören ist nicht sehr intelligent. Zuhören verbessert das Urteilsvermögen. Denn durch das Zuhören lernt man etwas verstehen und wenn man es versteht, hat man es im Griff. So ist es auch klar, dass wenn man seinen Feind und sich selbst kennt, dass man dann das Ergebnis von 100 Schlachten nicht fürchten muss. Gerade weil man weiss, wie der Feind sich verhält und wie man sich selbst verhält, kann man sich selbst richtig verhalten. Deshalb gibt es auch die Spionage. Niemand würde spionieren, wenn es intelligent wäre, andere als dumm oder böse abzutun. Niemand würde spionieren, wenn es intelligent wäre, gewisse Dinge nicht zu hören.
Die Liebe gewinnt nur aus einem Grund, weil sie mit ihren (durch Spionage/Zuhören erhaltene) Informationen verantwortungsvoll umgeht. Die Liebe übergeht nicht andere Menschen. Die Liebe bringt die Menschen zum Aufblühen.
Schön wäre es, wenn es Frieden gäbe in der Welt. Doch es scheint keine einfache Sache zu sein. Denn um Frieden zu haben, müssen die Menschen auch Gerechtigkeit haben. Dies bedeutet, dass alles fair ist. Damit alles fair ist, darf im Prinzip niemand befangen sein, beziehungsweise niemand sollte im eigenen Fall ermitteln. Damit es Frieden gibt, müssten auch einige Bonzen Strafen zahlen oder sogar ins Gefängnis. Wieso kann Julian Assange nicht frei rumlaufen? Leider entstehen immer wieder neue Fehler im Prozess des Friedens. Was es schwierig macht, dass niemand freiwillig ins Gefängnis will. Selbst viele, die zu recht im Gefängnis sind, wollen dort nicht sein. Nun kann man sagen, dass es gut ist, weil sie so motiviert sind, keinen Scheiss mehr zu machen.
Dabei zählt aber leider nicht das Fürchten vor einer Strafe. Es bringt nichts, wenn wir Angst haben, bestraft zu werden. Wir müssen verstehen lernen, wieso man gewisse Dinge nicht tut oder wieso man eben gewisse Dinge tut. Sich vor Strafen zu fürchten, bedeutet eben nicht verstanden zu haben, wieso man gewisse Handlungen unterlassen sollte. So gibt es auf allen Seiten, rechts und links, Probleme, die gelöst werden sollten. Rechts sollte man vielleicht über gewisse Dinge lernen auch hinwegzusehen. Doch natürlich geht es nicht darum, Gerechtigkeit völlig auszusetzen. Links sollte man verstehen, dass wenn man Sachschaden verursacht, in Form von brennenden Müllcontainer oder Autos es nur arme Besitzer trifft, weil die wirklich Reichen haben immer genug Geld alles neu zu kaufen.
Was bringt es, Köpfe einzuschlagen? Nur noch mehr Leiden und Schmerz. Doch können wir nicht über die Verluste reden, wissen wir auch nicht wieviel Geld wir insgesamt haben und wo viel Geld verloren geht. Wenn Geld verloren geht bedeutet dies, dass nicht wirklich mit Geld geholfen wurde, sondern dass das Geld einfach nichts gebracht hat. Und das ist natürlich sehr schade, wenn eingesetztes Geld nichts bringt, sondern zum Beispiel eine Drogen- und Spielesucht nur vergrössert. Da mag man noch so für Drogen sein. Ein Mensch, der süchtig ist, macht alles, um an seinen Stoff zu kommen und das bedeutet, er ist total abhängig vom Geldgeber.
Frieden gibt es nur mit Freiheit. Leider. Können Menschen nicht mit Verantwortung handeln, bereichern sich die Bonzen unnötig und die Armen verursachen einen Schaden, wo er nicht sein sollte. Es gibt natürlich Orte, wo es gut wäre, wenn etwas passiert und wenn man somit aufmerksam macht. Dabei zeichnet sich eine Herrschaft dadurch aus, wie gut mit Armen umgegangen wird und wie gut arme Menschen inneren Reichtum erlangen. Und natürlich auch dadurch, wie Reiche arme Menschen verstehen. Das letzte Feld der Menschheit, das gelöst werden muss, sind die armen Menschen. Es sollte in diesem Sinne keine Armen mehr geben, weil sie Reichtum erlangt haben, der für sie passend ist. Das Paradies schliesslich ist nur so paradiesisch, weil auch die Armen im Überfluss haben und in diesem Sinne nichts schiefgeht. Würde im Paradies alles schiefgehen, wäre das Paradies nur eine Illusion.
Doch wie kommt der Mensch mit seiner Befangenheit aus dieser Krise heraus? Der Mensch sollte ja nicht im eigenen Fall ermitteln, doch dies geschieht ständig. Es ist schade, dass so viele Menschen eine Art Selbstjustiz führen und auch führen müssen, um sich selbst zu schützen. Doch mit dieser Befangenheit ist es zum Scheitern gezwungen. Stellt euch vor, ein Polizist ermittelt im eigenen Fall und macht Fehler. Ein Mensch denkt nicht mehr nüchtern, wenn es um ihn selbst geht. Leider. Befangenheit liesse sich vielleicht dadurch lösen, dass wir nicht mehr reagieren, uns nicht mehr wehren und uns nicht mehr rächen. Doch zu welchen Preis für denjenigen, der sich nicht mehr wehrt? Wie kann man sich nicht wehren und wie Gott alles zulassen?