friedensethik.ch

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Veröffentlichung: 16.5.2023 9:24
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Wieso ist es gut, dass Frauen nicht ins Militär mussten?

Krieg braucht viel Energie und laugt so aus. Die Menschen wollen also früher oder später alle Frieden. So ist es besser, wenn nicht alle ins Militär müssen. Deshalb war es ja auch gut, wenn Frauen nicht für ihren Lebensunterhalt sorgen mussten, sondern ihr Mann das tun musste. Und schliesslich die Kinder. Wenn niemand für sie gesorgt hätte, wären diese ins kalte Wasser geworfen worden und nur die kriegerischen hätten überlebt. Doch es war nicht so. Frauen sorgten für ihre Kinder. Männer sorgten für ihre Frauen. Die Männer alleine waren es, die ums nackte überleben kämpften. Sie waren ständig mit der Frage konfrontiert, was wenn ich nicht genügend zu essen habe? Dann hat meine Frau und Kinder auch nichts zu essen. Die Frau musste nichts fürs Überleben tun, sie konnte alles freiwillig tun. Der Mann tat es, um zu überleben.

Ich selbst lebe auch schon eine lange Zeit von einer Versicherung. Das heisst, ich muss nichts tun um zu überleben. Und so bin ich nie ins kalte Wasser geworfen worden. Es gab für mich keine negative Motivation. Ich selbst war es, der mir Druck machte. Dafür bin ich dankbar, weil nur so die Idee des Friedens möglich wurde. So sind Frauen auch viel weiter, was das Thema Frieden angeht. Und Kinder sind auch viel weiter, solange keine Kriegsmethoden angewendet werden. Jeglicher Zwang ist Krieg. Denn ist jemand gezwungen, dann ist er nicht selbst verantwortlich, sondern derjenige, der ihn zwingt. So ist es für diesen Menschen nicht möglich etwas zu lernen, weil der Andere schuld ist.

Der Mensch will seine Kraft und Energie nicht verlieren. Er muss also den Frieden erlernen. Und das ist am besten völlig ohne Krieg. Das Schwierige ist, dass es das Böse gibt. Es gibt Schmerzen und all die anderen negativen Gefühle. Wie kann man damit aufhören? Sicher nicht, wenn alle ins Militär müssen. Sicher nicht, wenn alle ums Überleben kämpfen müssen. Sicher nicht, wenn alle einen riesen Stress haben. Sondern, wenn es immer so aussieht, als wäre man selbst schuld. Denn dann kann jeder noch etwas lernen. Denn sind die anderen Schuld, kann man nichts mehr lernen. Der Einzige weg etwas zu lernen, besteht also darin, wie wir selbst schuldig sind. Der Einzige weg, keinen Krieg mehr zu haben, ist keine Nahrung für den Krieg zu liefern und wie Jesus zu sterben. Lieber sterben, als irgendetwas Böses zu tun oder zu tun müssen.

Wenn wir als Kinder geschlagen wurden, sind wir nicht mehr im Friedensmodus, sondern im Kriegsmodus. Frieden zu erlernen ist viel schwieriger, wenn wir geschlagen wurden, oder eben gezwungen oder sonst was Negatives mit uns passierte. So hatte ich eine mehr oder weniger glückliche Kindheit. Dann der Absturz in die Psychiatrie. Das Spannende: Ich gab nie irgendwelchen Ärzten die Schuld. Hätte ich den Ärzten die Schuld gegeben, wäre ich im Kriegsmodus gewesen und der Frieden wäre vorbei gewesen. Ich hätte so keine Chance gehabt sinnvoll über den Frieden zu schreiben. Ich gab auch nicht meinen Arbeitskollegen die Schuld, als sie sagten, dass ich in einem Computersystem lebe, obwohl es mich sehr traurig machte.

Wie ist das nur möglich, dass ich all die negativen Erlebnisse nicht dazu hergezogen habe, anderen die Schuld dafür in die Schuhe zu stecken? Wieso machte ich im Krieg nicht mit? Ich suchte auch nicht die Schuld. Es war mir nicht wichtig. Als Kind gab ich immer wieder beim Programmieren Microsoft die Schuld. Doch dann realisierte ich, ich kann ja alle meine Probleme auf meiner Seite lösen. Ich korrigierte mich und gab Microsoft nicht mehr die Schuld. Da wir in einem Computersystem leben, kann jeder seine Problem immer auf seiner Seite lösen. Sofern er nicht anderen die Schuld gibt.

Leider ist es sehr schwierig über Schuld zu sprechen, weil dann sofort argumentiert wird, dass man selbst jemand beschuldigt. Doch darum ging es mir nie. Es geht darum, selbst etwas zu lernen. Und das geht nicht, wenn andere schuldig sind. Wenn Menschen also ihrem Nachbarn die Schuld geben, dürfen sie das gerne machen. Doch diese Menschen lernen nichts. Wenn ich nun diesen sage, dass sie selbst schuld sind, spreche ich ja nicht als Nachbar. Ich wünschte mir dann nur, dass diese lernen, wie sie sich so selbst programmieren, dass der Nachbar oder Microsoft nicht mehr verantwortlich sind und somit nicht mehr schuldig.

Nur wenn die Menschen die Probleme auf ihrer eigenen Seite lösen, haben wir Frieden. Deshalb ist es gut, wenn Frauen nicht im Überlebenskrieg drin waren. Deshalb war es gut, dass Frauen nicht erfolgreich sein mussten. Deshalb war es gut, dass Frauen ihre Ellenbögen nicht ausfahren mussten. Deshalb wird es gut sein, dass die Männer dies alles eines Tages auch nicht mehr müssen. Denn dann fängt Freiheit und Frieden an. Gott selbst wird dann dafür sorgen, dass die Menschen nicht mehr sterben und es so keinen Kampf mehr ums Überleben gibt. Das Grundeinkommen wird dafür nie nötig sein.

Veröffentlichung: 20.4.2023 20:24
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Ein guter Freund sagte mir: Mach eine Friedlichkeits-Welt-Anzeige

Wie friedlich ist und war die Welt?

Die Welt war noch nie friedlich, weil wir sonst schon einen Weltfrieden hätten. Einzelne Länder mögen über längere Zeit ohne Krieg gewesen sein, aber diese Ländern konnten die anderen Länder nicht mit ihrem Frieden anstecken. Das heisst, der Frieden dieser Länder wurde nicht wirklich geschätzt. Das einzige was passiert ist, ganz langsam über Jahrtausende, dass es immer weniger Krieg hatte. Aber Frieden gab es noch nie, denn solch etwas positives hätte sich sonst schon längst ausgebreitet.

Zudem waren viele religiösen Menschen davon überzeugt, dass nur Gott Frieden bringen könne, weshalb die Menschen weiterhin im Krieg lebten und nicht motiviert waren, Wege für den Frieden zu finden. Doch die Religionen waren nicht schlecht, denn die christliche Religion ist für mich besonders wichtig. Sie hat den Frieden wichtige Schritte voran gebracht, dank sei Jesus. Wenn die Menschen besser verstehen lernen, wie der Frieden aussieht, dann sind sie auch motivierter dort hin zu gelangen. Und umso mehr Menschen den Frieden haben und genau wissen wieso sie ihn haben, desto schneller verbreitet sich dieser Frieden.

Gab es denn einzelne Menschen, die den Frieden hatten?

Ja, es gab einzelne Menschen, die den Frieden fanden. Doch diese Menschen wussten nicht so genau warum. Zum Beispiel beschreibt Jim Collins mit dem Weg zu den Besten, die Level 5 Manager. Diese Level 5 Menschen, verhielten sich total friedlich unter allen Umständen, aber sie konnten den Frieden nicht visualisieren. Das Einzige was sie konnten, war, ihr Umfeld mit ihrem Frieden und ihrem Leistungshunger zu begeistern. Doch es gab auch mindestens einen Menschen, der den Frieden auch schon visualisieren konnte und das war der biblisch christliche Jesus. Deshalb hatte er auch die Motivation am Kreuz einen fürchterlichen Foltertod zu sterben, er hatte die Motivation weiterzumachen, obwohl Gott ihn am Kreuz alleine liess. Er gab auch nicht wegen den Menschen um ihn den Frieden auf, denn diese hatten seinen Kreuzestod zu verantworten, obwohl sie kurz vor seiner Kreuzigung noch ihn gefeiert hatten. Vielmehr war er so friedlich, dass er am Kreuz zu den Menschen sagte: “Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun”.

Wie sieht denn so ein Frieden aus?

Auf jeden Fall ist dieser Frieden das Motivierendste das es gibt. Doch es wird dadurch auch alles neu. Das heisst, die Welt wird wiedergeboren, indem sie so wird, wie Gott sie bei der Schöpfung geschaffen hat. Ihr könnt hier lesen, was sich in diesem Frieden erneuert.

Die Friedlichkeits-Anzeige

Eine Friedlichkeits-Anzeige, aber auch dieser Text hier, ist äusserst problematisch. Wieso? Weil es beim Leben des Friedens nicht darum geht, wie friedlich die Welt oder die Menschen sind, sondern, dass man selbst den Frieden lebt und umsetzt. Denn du kannst nur dich selbst verbessern. Das Unterstützen von anderen Menschen braucht extrem viel Wissen und dieses Wissen muss man auch fähig sein anzuwenden. Das zeigt sich daran, dass der Weltfrieden schon dazumals bei der Schöpfung vorhanden war. Die Menschen waren aber verschlossen für diesen Frieden. Deshalb konnte niemand verstehen, wie ein Weltfrieden aussieht, ausser Jesus.

Es geht eben nicht darum, wie böse andere Menschen sind, sondern wie motiviert man selbst ist, keine Fehler zu tun. Die Level 5 Manager waren entschlossen jedem auch noch so haarsträubendem Fehler in die Augen zu sehen und diesen Fehler wie Jesus nicht zu ignorieren. Diese, einerseits Toleranz gegenüber bös gemeinten Argumten, und die eigene Motivation, diese bösen Argumente gelten zu lassen und ihnen ungeschont in die Augen zu sehen, ist nötig für den Frieden. Genauso ist für den Frieden auch wichtig, Freude zu haben. Deshalb sind Erfolgserlebnisse in den kleinsten Dingen notwendig. Ich fasse nochmals zusammen: Für den Weltfrieden ist nicht wichtig, wie friedlich andere oder die Welt ist. Für den Weltfrieden ist wichtig, möglichst viel Kritik ertragen zu können und gleichzeitig schon ab den kleinsten positiven Dingen sich wie ein Kind zu freuen.

Ich danke meinem guten Freund Namens Päsce für den Gedankenanstoss. Schliesslich ist nun auch klar, wieso gewisse Dinge nicht getan werden. Es geht nicht darum, andere zu bewerten (wie friedlich sie sind), sondern es selbst vorzuleben, selbst dann, wenn die anderen es nicht tun.

Veröffentlichung: 7.4.2023 13:1
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Armut? Wer ist arm? Wieso?

Wegen eines Beitrags von mir, in dem ich schrieb, ich sei bettelarm, entstand eine Armutsdiskussion. Was ist eigentlich Armut? Wieso denke ich, ich sei arm? Wieso sind andere arm?

Reichtum kann man in verschiedenen Bereichen entwickeln. Reichtum muss also nichts mit Geld oder Punkten zu tun haben. Doch die Konsequenz ist, dass umso reicher man ist, desto mehr Geld und Punkte für den Reichtum geboten wird. Zum Beispiel, indem die Menschen sich freuen. Wird eine gute oder top Leistung nicht belohnt, ist man ärmer, als einer der diese Leistung nicht geboten hat (und auch nicht belohnt wurde). Das heisst, eine nicht belohnte gute Leistung produziert ein Defizit. Deshalb wollen viele Menschen fälschlicher Weise nicht komplett auf böses verzichten. Wird eine schlechte Leistung belohnt, ist man motiviert, weiterhin schlechte Leistung zu erzielen. Der Belohnte hat nichts verdient. Wird eine böse Leistung belohnt, schadet der Belohner sich auf Dauer selbst. Derjenige, der für böse oder schlechte Leistung belohnt wird, leidet unbewusst dafür. Denn ganz tief im innern, weiss der Belohnte, dass er etwas Böses getan hat. Dieses Wissen, dass man selbst Böses getan und gewollt hat, ist gleichzeitig die Erlaubnis und der Wunsch sich schlecht zu fühlen und weiterhin Böses zu tun.

Ob man arm ist, entscheidet sich daran, was man bekommt. Nicht an dem, was man verdient. Verdient hat jeder Mensch den Frieden, Freude und Gerechtigkeit. Aber der Mensch hat sich all dies nicht aufgrund irgendwelchen Leistungen verdient. Es ist eine Art Kredit von Gott. Gott geht es darum, dass der Mensch lernt nichts Böses zu tun. Und Gott wünscht sich dies ohne jeglichen Druck oder Zwang auszuüben. Es geht darum, die Welt zu verstehen, wie sie funktioniert.

Verdient hat man sich viel. Aber man bekommt im Vergleich viel weniger. Leistet ein Mensch nun viel, aber bekommt wenig, ist er arm. Die Frage wie arm man ist, liegt daran, wieviel Nutzen man gibt und wieviel man dafür bekommt. Ist man selbst nicht nützlich, macht es auch keinen Sinn etwas zu bekommen. Arm kann man also nur sein, wenn man weniger bekommt als es nützt. Tut man ständig Dinge die nicht nützen, fehlt Wissen beziehungsweise Liebe, aber man ist nicht arm. Denn dann haben die eigenen Handlungen null Nutzen und man sollte dafür auch nichts bekommen.

Geld, Überleben oder Weisheit

Bettler betteln normalerweise nach Geld. Den Bettler geht es aber ums Überleben. Bettler denken, dass sie ohne Geld sterben würden. Man könnte sagen, dass Bettler von Gott erpresst werden. Gott hat den Hunger und den Tod geschaffen. Die Bettler sterben gewissermassen wegen Gott. Die Bettler geben aber meist nicht Gott die Schuld. Wichtig für den Bettler wäre, zu erkennen, dass es um viel mehr als Geld und das Überleben geht. Gott hat den Hunger und den Tod nicht geschaffen, um die Menschen zu foltern. Und Geld ist nur ein Punktesystem. Anstatt nach Geld zu betteln, könnte ein Bettler einfach von eins auf unendlich zählen. Geld zu bekommen, bringt nichts Neues (es erhöht einfach eine Zahl). Deshalb verteilt Gott auch kein Geld. Gott verteilt aber gerne Weisheit.

2.Chronik 1,7-12 – In derselben Nacht aber erschien Gott dem Salomo und sprach zu ihm: Bitte, was ich dir geben soll. … Salomo: So gib mir nun Weisheit und Erkenntnis, … Da sprach Gott zu Salomo: Weil du dies im Sinn hast und nicht gebeten um Reichtum noch um Gut noch um Ehre noch um deiner Feinde Tod noch um langes Leben, sondern hast um Weisheit und Erkenntnis gebeten, mein Volk zu richten, über das ich dich zum König gemacht habe, so sei dir Weisheit und Erkenntnis gegeben. Dazu will ich dir Reichtum, Gut und Ehre geben, wie sie die Könige vor dir nicht gehabt haben und auch die nach dir nicht haben werden.

Der Wunsch von Salomo waren keine materiellen Punktesysteme: Nicht Reichtum(viele Punkte geschenkt), Gut(Besitz-Punkte) noch Ehre(Punkte bei Mitmenschen), noch der Feinde Tod(am meisten Punkte, da Sieg), noch ein langes Leben(möglichst lange Punkte sammeln).

Der Wunsch Salomo’s war Weisheit und Erkenntnis. Es ging Salomo darum, die Menschen und die Welt zu verstehen. Es ging Salomo weder darum, den Menschen zu schaden noch besser als sie zu sein, sondern eine Hilfe zu sein. Anderen zu schaden oder besser zu sein, bedeutet mehr Punkte zu sammeln. Eine Hilfe zu sein, bedeutet den Menschen zu dienen. Es ging Salomo darum, zu tun, was sein Volk will.

Hast du schon einmal einen Bettler getroffen, der dir sagte: “Ich hör dir zu, ich möchte dir und allen Menschen eine Hilfe sein. Ich kann gut Toiletten reinigen, lass mich dich durch Taten überzeugen, schliesslich bist du Chef in einer Reinigungsfirma.” – Bettler haben das Problem, dass sie sehr ungenau und unpassend sind. Sie fragen dich nur nach Geld. Wenn das nicht funktioniert, fragen sie dich, ob sie deine Putzfrau sein kann (und natürlich bist du zufälligerweise nicht Reinigungs-Spezialist). Jeder Mensch ist einzigartig. Das heisst, der Bettler sollte sich selbst und andere kennenlernen.

Ich schrieb, ich seit bettelarm. Das hat damit zu tun, dass ich einerseits mich als Versager fühle. Andererseits, dass ich nicht alles machen kann, was ich will, da mir natürlich auch Geld fehlt. Es scheint übrigens ein dauerhaftes Problem zu sein. Denn selbst reiche Menschen haben oft zu wenig Geld. Beziehungsweise müssen sie das Geld, das sie ausgeben, irgendwie wieder hereinholen. So gesehen sind gewisser reiche Menschen, wie arme Menschen. Ihnen geht es um Punktesysteme anstatt um genaueres Verständnis. So war es auch bei mir. Ich muss gewisse Dinge bezahlen und halte andere Dinge für sinnvoll.

Doch am Ende geht es darum, einen Weg zu finden, auf dem man selbst nicht süchtig wird. Einfach Geld zu bekommen, würde das Suchtverhalten erhöhen und wäre deshalb schlecht. Das heisst, da es armen Menschen um Dinge, wie das Überleben und Geld geht, bekommen sie, was Gott ihnen nicht geben will. Und das ist sehr schlecht (Gott gibt diesen armen Menschen dann das Überleben oder Geld). Gott war froh, dass Salomo um Weisheit bat. Salomo ging es darum, zu verstehen, wie Menschen sind. Es ging ihm darum, eine Hilfe zu sein. Es ging ihm nicht darum, was er selbst bekommt. Weisheit ist nicht direkt nützlich, sondern braucht eine gewisse Reife-Zeit.

Gott ist bereit jedem Weisheit zu geben. Geld gibt Gott nicht (nur indirekt über Weisheit).

Jakobus 1,5 – Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden.

Veröffentlichung: 30.3.2023 15:29
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Kuriose Sensation: Weltfrieden erfolgreich visualisiert (was wird neu?)

Wie sieht die Welt aus, wenn der Weltfrieden da ist?

Es gibt keine Juristen, Richter, Anwälte, Verteidiger, Polizisten, Militärs und Sicherheitspersonal mehr. Wieso? Weil es keine Verbrecher und keine Verbrechen mehr gibt.

Es gibt keine Ärzte, Chirurgen und andere spezialisierte Ärzte mehr geben. Wieso? Weil es keine Verletzte mehr gibt, weil die Naturgesetze so vorbildlich eingehalten werden, dass niemand Pech hat und beim Versuch aufzustehen sein Bein bricht.

Es gibt keine Psychiater, Psychologen, Pfleger und Seelsorger mehr. Wieso? Weil es keine psychischen Probleme und Krankheiten mehr gibt, schliesslich haben dann auch psychisch Kranke den Frieden.

Es gibt keine Bestatter, Einbalsamierer, Friedhofswärter und Pfarrer mehr. Wieso? Weil es keine Tote mehr gibt. Denn selbst Gott wird einsichtig und schafft Hunger und Tod ab. 1. Korinther 15,51

Die Arbeit all dieser Menschen wird ganz sicher komplett neu überdacht werden müssen. Aber ich bin mir sicher, dass auch alle anderen Berufe einen riesen Wandel vor sich haben. Denn Erfolgserlebnisse werden lebensnotwendig, denn Frieden ohne Freude ist nichts Wert. Erfolgserlebnisse sind das Salz des Friedens. Deshalb wird auch Alex S. Rusch eine spezielle Bedeutung zukommen, schliesslich denkt er Tag und Nacht über Erfolg nach.

Kontaktiere und löchere den Autor dieses Textes mit Fragen oder berichte über ihn. Friedensethiker Robert, ist erreichbar unter +41 79 588 33 01 oder robert@friedensethik.ch. Du trägst etwas zum Weltfrieden bei, indem du diese Website im Internet allen deinen Freunden teilst, denn wenn allen Menschen klar ist, wie der Weltfrieden aussieht, wird alles neu. Der Inhalt dieses Textes ist die Basis jedes erfolgreichen Friedens. Denke daran: Friedensethiker Robert lebt vom Staat, weil er arbeitslos ist, er ist so gesehen arm. Eine Spende (IBAN: CH77 0070 0114 8032 9207 6, Zürcher Kantonalbank) würde sicherlich ein bisschen helfen.

Du darfst über diesen Text (auch weltweit) berichten, wie du willst… natürlich solltest du friedensethik.ch verlinken oder den Namen Friedensethiker Robert erwähnen.

Es ist nicht der Computer, der uns arbeitslos machen kann, sondern der Weltfrieden. Bleibe auf dem aktuellen Weltfriedensstand um deinen Job zu behalten und abonniere den Newsletter.

Veröffentlichung: 1.3.2023 14:27
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Leben ohne etwas zu ändern?

Gibt es ein Problem, wenn man etwas ändert?

Wieso nichts ändern? Weil unser Körper samt Gehirn ein höchst parallel arbeitendes Computersystem ist. Computersysteme brauchen aufwändige Konstruktionen, wenn sich in einem Teil etwas ändert, das von wo anders gerade auch geändert wird. Oder wenn sich etwas ändert, das von zwei anderen Orten gerade ausgelesen wird. Es ist höchst problematisch, solche Änderungen aktuell zu halten und natürlich kann eine Änderung dazu führen, dass tausende Berechnungen neu ausgeführt werden müssen. Um eine Änderung und deren Folgen zu aktualisieren, kann unendlich viel Rechenleistung benötigt werden, wodurch Computersysteme in einem Deadlock für immer gefangen sein können. Da ist es besser, wenn sich nichts ändern würde. Zudem ist es wichtig, dass wir wissen, worauf unsere Informationen basieren. Wenn sich etwas ändert, wissen wir nicht mehr, was vorher drin war.

Christlicher Grund, wieso man nichts ändern sollte

Ist ein Leben überhaupt möglich, ohne dass sich etwas ändert?

Wie nichts ändern? Indem der Verlauf gespeichert wird oder indem man den Inhalt komplett neu formuliert. Wenn man den Verlauf speichert, ist es wichtig, die alten Informationen nicht zu verändern, sondern in der neuen Information auf die alten Informationen zu verweisen. So wird nichts mehr geändert und es ist jederzeit ersichtlich, von wo die Informationen stammen. Zudem sollte man bei jedem Gedanken sich im klaren sein, dass diese gerade im jetzt neu entstanden sind und somit ein neues Ergebnis darstellen.

Ab wann sollte ich und du nichts mehr ändern? Am besten Heute schon, denn später bedeutet nie.

Veröffentlichung: 16.2.2023 3:48
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Jeder Krieg ist aus der Sicht des Opfers erwünscht

Irgendeine Partei ist immer die leidtragende Seite. Es ist die Seite, die eigentlich nichts Böses getan hat und nun angegriffen wird. Aus der Sicht dieser Partei ist es natürlich richtig “sich zu wehren” oder sogar “anzugreifen”. Ich sage dieser Kriegsbefürwortung “das Alte Testament”. Es ist, wenn man ungerecht behandelt wird, erlaubt, zurückzuschlagen. “Das Alte Testament” legt dafür ganz genau Vorgaben. Es darf kein grösserer Schaden beim Täter entstehen, als beim Opfer verursacht wurde.

Zu was führte dieses “Alte Testament”? Es führte dazu, dass beide Seiten sagten, sie seien die Opfer. Und natürlich nach 20 oder 100 Jahren Krieg, weiss man gar nicht mehr, wer angefangen hat und um was es eigentlich ging. Es wurde geradezu Mode, sich als Opfer zu stilisieren. Dabei vergass man etwas: “Man wollte durch seine eigene Opferhaltung Schaden verursachen”. Es ging nicht mehr darum, dass Gerechtigkeit herrschen würde. Es ging nur noch darum, zu schaden.

Das Witzige: Es ist wirklich möglich jemandem bewusst zu schaden. Man muss einfach möglichst alle Regeln über Bord werfen oder sagen, wie arm man selbst dran ist, um dann Rache zu üben. Das Opfer will den Ausgleich. Doch auf diese Weise wird es keinen Frieden geben, sondern immer nur neue Opfer, die sich wieder als Opfer darstellen und deren Feinde dann wieder Opfer sind. Jesus lehrte uns etwas völliges anderes. Er sagte sich, ich bin kein Opfer, ich nehme es auf mich. Jesus war eines der ersten Opfer, die kein Opfer waren. Er wollte keinen Ausgleich, sondern sagte: “Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun”.

Wieso sollten wir darauf verzichten, anderen zu schaden? Wieso sollten darauf nicht nur verzichten, sondern immer, selbst, wenn wir wirklich das Opfer sind? Es geht hier um die Idee einer besseren Welt. Diese bessere Welt ist eine kleine Chance, aber sie ist nur möglich, wenn wir auf jegliche Gewalt versuchen zu verzichten. Es geht hier darum, Verletzungen zu reduzieren, indem wir nicht mehr zurückschlagen, egal wie berechtigt Gewalt wäre. Es geht hier darum, wenn die Ukraine von Russland angegriffen wird, dass sich die Ukraine sagt: “Wir (Ukraine) wehren uns nicht, es ist besser, wenn es kein neues Leiden gibt”. Und es geht hier natürlich auch für Russland genau da drum: “Wir (Russland) wehren uns nicht, es ist besser, wenn es kein neues Leiden gibt”. Es geht hier um einen bewussten Verzicht auf jegliche Form von Gewalt, in der schwachen Hoffnung, dass so eines Tages das Leiden ein Ende hat. Es geht hier aber auch nicht nur um Gewalt, wie Lügen oder Verrat. Es geht hier um einen Totalverzicht jeglichen Bösen. Denn nur, wenn das Böse kein erneutes Aufrüsten nötig macht, kann das Leiden eines Tages aufhören.

Und natürlich, das Leiden wird nicht aufhören, sondern weitergehen. Denn die Menschen sind Böse und sie wenden immer wieder Gewalt an. Doch, wenn ich als einzelner Mensch mir sage: “Ich will auf alles Böse verzichten”, dann ist das der einzige Anfang und die einzige Möglichkeit, wie es weniger Schmerzen und Leiden gibt. Ohne diesen Wunsch ist es nicht möglich, dass die Kettenreaktion, von den beiden Parteien, wie Russland und Ukraine, aufhören wird. Ohne diesen totalen Wunsch auf Verzicht des Bösen, bleibt das Böse so stark, wie es jetzt ist. Und leider müsste dann, das Land, auf dessen Seite wir sind, sich von einer militärischen Streitmacht überrennen lassen. Wenn aber das ganze Land und jeder im Volk, sich überrennen lässt, weil sie nichts Böses tun wollen, dann werden sie jeden überzeugen können, selbst auch nichts Böses zu tun. Das ist die Hoffnung von einem Volk, dem es egal ist, von wem es regiert wird, einfach, dass nur Frieden durch Liebe herrschen möge.

Veröffentlichung: 9.2.2023 15:40
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Was wenn ein Land (wie Russland) fähig wäre, sich nicht zu wehren?

Wir gehen davon aus, dass sich Russland nicht wehren sollte. Wie aber würde ein solches erfolgreiches Russland aussehen? Grundsätzlich wäre es dem Land dann nämlich egal, wer oben als Herrscher ist. Das heisst, Amerika (der Polizist) könnte dort irgendeine Regierung installieren, weil das Land sich nicht dagegen wehrt.

Ist das Land aber gesättigt mit der Wahrheit, ginge es nicht lange, bis der eingesetzte Politiker bekehrt ist und tut, was das Volk will und nicht, was der Polizist (Amerika) will. Denn die Wahrheit ist immer besser. Sie ist immer vorzuziehen. Das friedliche Russland könnte nicht geändert werden.

Selbst wenn nun der Politiker sich sagt, ich töte alle, die nicht mitmachen, würde das friedliche Russland schreien: “Du musst uns alle töten”. Niemand in diesem friedlichen Land würde bei dem ganzen Scheiss mitmachen. Natürlich könnte man das ganze russische Volk töten, weil es ja nicht mitmacht. Der Witz ist einfach, dass für das russische getötete Volk der Schmerz relativ gering ist, weil wenn man tot ist, man nicht mehr leidet. Man schläft dann.

Und ein Land, das die Wahrheit weiss, wird diese Wahrheit nicht aufgeben, weil sie besser, als alles andere ist. Dieses Land könnte man bedrohen, es auszuschalten und zu foltern, es wäre ihm nicht wichtig. Man sah es an den Wissenschaftlern, die von der katholischen Kirche getötet wurden. Sie änderten ihre Meinung auch nicht und sagten, dass die Erde trotzdem rund ist. Diese Wissenschaftler wurden sogar getötet, ohne dass sie ihre Meinung auch nur ein bisschen änderten.

Diese Wissenschaftler sind ein Beispiel dafür, mit was man rechnen muss, wenn ein Land die Wahrheit geschmeckt hat. Es wird von dieser Wahrheit nicht mehr abweichen, obwohl es sich nicht wehrt und alles mit sich machen lässt. Die Wahrheit muss nichts erzwingen und sie lässt alles mit sich machen. So starb auch Jesus, weil er nicht verleugnen wollte, dass er der König der Juden ist.

Und wie man es bei Jesus sah, wenn nun das ganze wahrheitsliebende Volk hingerichtet hätte, es würden genauso viele Menschen erkennen, dass die Getöteten recht hatten und sie würden das Werk dieses ermordeten Volks weiterführen. Es kommt also nicht darauf an, was der einzelne ganz oben tut, sondern wieviel Wahrheit in einem (Volk) ist. Ist die ganze Wahrheit im Volk, wird diese Wahrheit weiterleben. Man kann nichts gegen diese Wahrheit tun, was sie zum Schweigen brächte, denn sie ist immer besser, als die Lüge.

Leider ist man im Nachhinein gescheiter, weshalb man die Wahrheit nicht im Voraus weiss. Es ist also möglich, dass ein wahrheitsliebendes Volk getötet wird. Wir sollten unseren Fokus nicht auf Unterdrückung legen, wie es gewisse Welt-Polizisten (Amerika, aber jetzt auch Deutschland) tun oder taten.

Veröffentlichung: 16.1.2023 4:35
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Die Begeisterung für “nichts Böses tun”

Wer liebt, hält jedes Gesetz ein

Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses und ist somit des Gesetzes Erfüllung. Doch es ist leider höchst riskant nichts Böses zu tun. Da dürfte man niemanden unfreiwillig ins Gefängnis stecken. Man dürfte auch niemanden verhaften. Wenn jemand kriminell geworden ist, müsste man ihn motivieren, freiwillig in eine Therapie zu gehen. Jeder müsste fähig sein, für die Liebe Marketing zu betreiben und somit höchs ansteckend zu sein, was es betrifft, nichts Böses zu tun. Doch wieso sage ich nicht: “Tue Gutes”? Weil wenn wir nur die Regel haben, Gutes zu tun, dann gibt es Menschen, die trotzdem noch Böses tun und sich sagen: “Ich hab ja Gutes getan”.

Es geht eben darum, wie wir komplett auf Böses verzichten lernen. Und dies geht nicht, wenn wir irgendwie noch dafür sind, irgendjemanden zu bestrafen. Auf Böses komplett zu verzichten, geht nur, wenn wir bereit sind wie Jesus zu leben und somit wie Jesus zu sterben. Der Tod ist abhängig davon, wie wir gelebt haben. Nur wenn wir wie Jesus gelebt haben, haben wir einen Tod wie Jesus und nur dann wir sind wir jeglichem Bösen gestorben. Wir können dann Böses nicht mehr tun, weil wir wie Jesus gestorben sind. Und natürlich werden wir dann für immer leben. Denn zu leben hängt ja gerade davon ab, wie gut wir auf Böses verzichten können.

Nehmen wir einmal an, jemand verbreitet und entwickelt gefährliche Viren, zum Beispiel Corona. Dann könnte man ja sagen, wenn alle durch Corona angesteckt werden, also auch der Verbreiter, dass dann der Verbreiter damit aufhören würde, Viren verbreiten und herstellen zu wollen. Dies würde natürlich einschliessen, dass alle Verbreiter auch geimpft würden und somit unter den Nachteilen der Impfung leiden würden. Doch diese Vorstellung vom Aufhören der Verbreitung ist nicht vollständig. Sie geht immer davon aus, dass irgendjemand Gewalt anwendet und durch diese Gewalt die Menschen nicht mehr motiviert sind, Gewalt anzuwenden. Solange irgendjemand noch Gewalt anwendet – und es fängt bei uns selbst an – solange ist man nicht motiviert nichts Böses zu tun. Man sieht dann das Abschaffen des Bösen darin begründet, dass man das Böse mit Bösem bekämpft. Doch so lange man das Böse mit Bösem bekämpft, wird das Böse überleben, ja, es wird ja geradezu benötigt, um das Böse abzuschaffen. Das Böse kann man also nicht mit Bösem abschaffen. Man kann es nur abschaffen, wenn wir selbst so genug von jeglichem Bösem haben, dass wir selbst überhaupt nichts Böses mehr tun.

Kein automatisches Programm, keine Gewalt, nichts kann uns helfen, das Böse abzuschaffen, sondern nur, dass wir es selbst nicht mehr tun wollen und sogar bereit sind, alles Böse auf uns zu nehmen. So gesehen hat Jesus die Sünden der Menschen auf sich genommen, weil er genug vom Bösen hatte. Er hatte nicht nur vom grossen Bösen genug, sondern sogar vom kleinsten Bösen. Jesus wäre wahrscheinlich nicht gestorben, wenn die Menschen gewusst hätten, dass sie da Jesus kreuzigen und “nicht” den “König der Juden”. Die Menschen hatten so einen Hass auf den König der Juden, dass sie froh waren, dass dieser König nun gekreuzigt würde. Und die Menschen feierten Jesus ein paar Tage zuvor, während denen sich die führenden Juden ärgerten, dass sie jetzt Jesus nicht töten könnten. Jesus starb nicht, weil man es nicht verhindern hätte können, sondern, Jesus starb, weil er genug vom kleinsten Bösen hatte. Jesus sagte sich, hört auf mit dem Bösen. Jesus war in einer null-Kompromissstimmung und sagte sich, dass es das Beste ist, wenn er sterben würde, wegen etwas völlig sinnlosen, einem falschen Namen.

Für die Menschen muss das verrückt gewesen sein. Jesus verzichtete so derb darauf, irgendetwas Böses zu tun. Und das ist unsere einzige Hoffnung, dass es niemals mehr “Nazis” geben wird. Und wir selbst müssen dafür als “Nazis” sterben. Es geht hier darum, sich nicht zu wehren und überhaupt nichts Böses weiterzugeben. Aber natürlich müssen wir über alles reden können, sonst können wir ja nicht weitergeben, dass wir nichts Böses mehr tun wollen. Und natürlich müssen wir auch verstehen, dass es das Böse für immer gibt. Es wird immer Wesen wie Menschen geben, die Kinder bekommen und diese Kinder werden mit der Zeit verführt und Böses tun. Dann geht es darum, wie diese Kinder aufhören, so früh wie möglich, jegliches Böses zu tun. Aber das können sie nur, wenn sie ein Umfeld haben, indem niemand mehr Böses tut.

Die grösste Friedensmarketing-Kampagne wird also sein – nichts Böses mehr zu tun. Überhaupt nichts Böses. Und dazu müssen wir lernen richtig zu sterben. Wenn es in unserem Kopf heisst: “Wenn du nichts zu essen hast, dann stirbst du” und wir ein Bettler sind, der keinen Erfolg hat, dann müssen wir als diesen Bettler zu uns sagen: “Dann sterbe ich halt”. Der Bettler muss überhaupt nichts Böses mehr tun wollen und sogar bereit sein, jederzeit, alles Böse auf sich zu nehmen, einfach, dass er selbst nichts Böses tun würde. Und dazu muss er sich nicht nur sagen: “Dann sterb ich halt” – sondern er muss es auch so meinen und im schlimmsten Fall wie Jesus sterben. Und dieser Bettler sind wir. Immer wieder wird es in unserem Kopf heissen: “Wenn du die Ellenbogen nicht ausfährst, dann verlierst du” und dann müssen wir kontern: “dann bin ich halt der grösste Verlierer”.

Frieden können wir nur haben, wenn wir davon ausgehen können, dass niemand mehr Böses tut. Und das können wir nur, wenn wir selbst überhaupt nichts Böses tun. Das können wir nur, wenn es nichts Böses gibt, das man uns abschauen kann. Denn natürlich wird man immer auf das Böse zeigen, das wir selbst tun. Die einzige Hoffnung, dass es kein Leiden und kein Schmerz mehr gibt, ist wenn wir selbst anfangen, nichts Böses mehr zu tun. Und das Gute: Durch die Liebe (und nichts anderes ist nichts Böses tun), werden wir fähig sein weiterhin Sex zu haben und Kinder zu zeugen. Die Menschheit wird nicht untergehen, weil sie sich gegenseitig bekämpft, wie im Mouse Utopia. Die Menschheit wird erst richtiger zur vollen Blüte sich entfallten. Die Menschheit wird die Hoffnung auch weiterhin haben, dass es eines Tages kein Schmerz und Leid mehr gibt. Und alles, weil niemand mehr bereit ist irgendetwas Böses zu tun – ausser Kinder, die nicht wissen, was sie tun. Aber diese Kinder werden auch nichts Böses tun wollen, und eines Tages werden diese Kinder auch nichts Böses mehr tun, weil sie es von den Erwachsenen gelernt haben.

Veröffentlichung: 18.12.2022 23:15
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Die Annahmen

Weshalb jeder recht hat

Der Mensch verhält sich so, wie programmiert ist. Wäre man gleich wie der andere Mensch programmiert, würde man sich gleich verhalten. Zur Programmierung gehört aber nicht nur persönliches, sondern auch das Umfeld. Der Mensch wird dadurch geprägt. Hätten alle Menschen auf der Welt die gleichen Annahmen von der Welt, gäbe es Frieden. Doch wir müssen nicht dieselben Annahmen haben, um persönlichen Frieden zu erlangen. Nur schon das Verständnis, dass dein Gegenüber deiner Meinung ist, wenn er die gleichen Annahmen hätte, schenkt einem einen Frieden.

So gibt es Menschen, die annehmen Putin sei böse. So gibt es auch Menschen, die annehmen, dass die Ukraine böse ist. Es gibt für jede Handlungsweise gute Gründe. Wenn es nun darum ginge, wer recht hat, dann käme man in einen Streit. Denn es geht nicht darum, ob jemand recht hat. Denn recht hat er ja, denn er verhält sich wie seine Programmierung es verlangt. Jeder hat auf seine Argumente recht. Wenn in der Ukraine wirklich Nazis leben, dann hat Putin recht. Wenn Putin wirklich das Böse ist, dann hat die Ukraine recht.

Ich weiss es schliesslich nicht, sondern kann nur Vermutungen angeben. Ich kann die Konsequenzen von verschiedenen Annahmen finden. Zum Beispiel, wenn Putin böse wäre, müsste er Schmerzen lieben. Er müsste es lieben, gefoltert zu werden. Wenn Nazis in der Ukraine leben, müssten die Menschen Nazi-Symbole tragen, sie müssten Juden verfolgen. Jede Annahme hat Konsequenzen. Doch die meisten Menschen wünschen sich nicht alle negativen Konsequenzen.

Wir können unseren Weg nur verlassen, wenn jemand uns ganz langsam vom Weg abbringt. Doch eigentlich sollte man uns nicht vom Weg abbringen, sondern auf den guten Weg führen. Wie der Mensch sich verhält, liegt an seiner Programmierung und er kann leider sehr oft diese Programmierung nicht mehr ändern. Wenn er sie ändern kann, kann es viele negativen Auswirkungen haben. Seine eigene Programmierung zu ändern, kann ganz bös schiefgehen. Deshalb muss jeder Mensch selbst für sichc entscheiden, wie er sich selbst am besten programmiert. Niemand kann es ihm abnehmen. Denn niemand sieht aus seiner Perspektive. Aber wir können Möglichkeiten präsentieren, aufgrund deren, der Mensch sich etwas gutes auswählen kann und so auf einen besseren Weg kommt – vorausgesetzt, er macht es wirklich freiwillig und wegen sich selbst.

Schliesslich sollten wir unsere Mitmenschen lieben, wie wir uns selbst lieben. Wie uns selbst. Wir messen also die Liebe, die wir anderen weitergeben, an uns selbst. Ist etwas für uns selbst keine Liebe, dann lieber nichts tun. Und ob etwas für uns selbst Liebe ist, können wir nur selbst wahrnehmen. Es ist keine Liebe mehr für uns selbst, wenn es negativ wird. Dann müssen wir nichts tun, denn aus der Ruhe kommt die Kraft. Eine der wichtigsten Annahmen ist das eben gelesene. Nur wenn wir richtig mit uns selbst umgehen, können wir richtig mit anderen Menschen umgehen. Und dazu brauchen wir eine gute Programmierung. Am besten eine, die wir selbst verstehen. Uns programmieren sollten wir mit viel göttlicher Liebe.

Veröffentlichung: 12.12.2022 0:17
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Strafen – Konsequenzen der Sünde

Falsch zu strafen, verdirbt eine Gesellschaft. Denn dann wird sie zu etwas erzogen, das sie gar nicht verdient hat. Strafe ist also nicht gleich Strafe. Und eigentlich geht es ums Ermahnen und nicht ums Strafen. Doch zu ermahnen ist nur möglich, wenn wir die Konsequenzen aufzeigen. Die Konsequenzen sind, dass man normalerweise bestraft wird, wenn man ein Verbrechen begeht. Ein Verbrechen ist im Prinzip jede böse Tat.

Wenn nun zum Beispiel Gott durch die Bibel sagt, dass wir an Jesus glauben sollen und damit werden sollen, wie Jesus, dann sagt er damit, was gut ist. Oder er sagt damit, was er glaubt, dass gut ist. Und wenn wir dann nicht an Jesus glauben, haben wir die Strafe verdient. Doch wieso sollte es so sein, dass wir wie Jesus werden? Wieso soll alles andere bestraft werden?

Das Problem ist, wenn wir uns ein böses Ziel setzen, wir eine Strafe verdient haben. Doch was ist ein böses Ziel? Etwas, das sich niemand wünscht. Im Prinzip müssen wir immer fragen, ob etwas erwünscht ist oder nicht. Und es muss immer möglich sein, auszusteigen. Die Haltung, dass wir Menschen etwas aufzwingen müssen, weil diese es sonst nicht schaffen, bedeutet selbst eine Flucht. Zwang bedeutet aufzugeben und eine einfache Lösung bereits zu haben, nämlich etwas zu erzwingen. Vielmehr sollten wir uns nach einem natürlichen Verlauf umsehen. Wir sollten uns Gedanken machen, wie die Dinge zusammenpassen. Es geht nicht darum, etwas zu erfinden oder etwas zu wollen. Es geht darum, wie alles zusammenpasst.

Wenn dir jemand ins Gesicht schlägt, dann passt dir das nicht, weil es dein Gesicht beschädigen könnte. Die Ermahnung wäre dann dem Schläger zu sagen, ob er denn selbst geschlagen werden will. Und man müsste ihm auch sagen, dass man selbst nicht davon ausgeht, dass er geschlagen werden will. Wenn er das verstanden hat und trotzdem noch sagt, dass er geschlagen werden will, wäre man berechtigt ihn zu schlagen. Doch man dürfte ihn nicht schlagen, weil man ja selbst nicht geschlagen werden will. Wenn nun jemand geschlagen werden will, foltert man ihn ja damit, dass man ihn nicht schlägt.

Doch anstatt herauszufinden, ob man nun jemanden schlagen soll, sollte man sich selbst überlegen, wie man sich das Leben wünscht und danach leben. Hat man erst einmal verstanden, dass die Menschen so oder so verletzt sind, kann man den Weg gehen, der die beste Lebensweise verspricht. Wenn man wirklich ohne Böses lebt, dann ist die Strafe für das Böse, dass man selbst das Böse nicht tut. Und natürlich wünscht sich jeder Mensch irgendwann ein Leben ohne Böses. Am einfachsten lässt sich das durch den Geldbeutel erklären. Wer will schon immer Schulden haben und nie etwas zum Essen und Trinken kaufen können? Du willst essen und trinken, also willst du ein Leben ohne Böses. Du findest es gut, dass dein Bein nicht gebrochen ist, deshalb willst du ein Leben ohne Böses. Wenn du nun ein Leben ohne Böses leben willst, dann lebe es auch.

Doch natürlich geschieht immer wieder mal etwas Böses. Deshalb kann man auch sterben. Und wie schon gesagt, für das Böse ist die Strafe, dass du nichts Böses tust. Das Böse will, dass alle gleich wie es selbst sind. Das Gute will, dass jeder einzigartig ist. Das Gute hat kein Problem, wenn du einmal anders bist. Das Böse hat ein riesen Problem, wenn du nicht mit ihm, die Menschen schlägst. Die Strafe liegt also nicht in der Strafe, sondern darin, wer du bist. Bist du ein guter Mensch, dann ist es eine Strafe, wenn du das gleiche wie alle anderen machst. Bist du ein böser Mensch, dann ist es eine Strafe, wenn du nicht wie das Böse bist.

Der Punkt ist, dass du also die Bösen durch deinen guten Lebenswandel bestrafen kannst. Indem du ihnen vergibst, wollen diese deinen Tod. Wie kann man da nur überleben? Indem man das Böse versteht und ihm aus dem Weg geht. Schaffst du es dem Bösen aus dem Weg zu gehen, meidest du es, dann bis du einsichtig und überlebst dadurch. Dem Bösen bleibt nichts anderes, als zu flüchten, denn es kann nichts gegen das Gute ausrichten. Das Gute ist aber nur Gut, wenn es überhaupt nichts Böses tut. Nichts Böses zu tun, bedeutet, dass das Böse sein darf, was es ist. Doch das Böse will nicht sein was es ist, es ist die Veränderung selbst. Das Gute bleibt, was es immer schon war – so ist Gott heute noch der Gleiche. So ist in der Mathematik heute noch 1+1=2.

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