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Veröffentlichung: 16.11.2020 18:42
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Kollektives System von Murphys Law

Ich nenne das Phänomen, was wir mit Corona haben: “Kollektives System von Murphys Law”. Murphys Law ist ein Gesetz, das besagt, was schiefgehen kann geht schief. Und mit Corona ist es genau so. Es geht schief, was möglich ist und niemand weiss, woran man sich halten soll. Unser System geht kollektiv schief. Der Mensch ist nicht fähig, menschlich zu handeln und zu verstehen, was Gewinn und Verlust ist. Stattdessen werden alte Fakten nicht überprüft, sondern einfach hingenommen. Jeder kann Fehler machen, das ist den besten Mathematikern passiert und Jahre später hat man die Fehler entdeckt. In unserem System sind viele bewährte Faktoren falsch eingestellt und produzieren nun ständig neue Fehler. Murphys Law ist nun auf die gesamte Menschheit losgelassen worden und es geht alles schief und der Mensch hat kein Glück mehr, wodurch er sich retten könnte……

Die Lösung? So leben, wie Gott es vorgesehen hat… wie Jesus es uns vorgelebt hat, damit Fehler entdeckt und behoben werden können. Doch selbst Jesus wird als Dummheit betrachtet, welche man nicht selbst reproduzieren sollte. Die Jünger Jesus nannten dies “für die Verloren gehen, ist Jesus eine Dummheit”. Was schiefgehen kann geht schief und kaum einer weiss, wieso Jesus eben keine Dummheit ist. Alle folgen Jesus nach, doch niemand würde wie Jesus leben. Jesus sagte aber immer wieder, dass wir so leben sollten, wie er gelebt hat!

Die Wahrscheinlichkeit für kriminelle Energie ist extrem hoch. Also eventuell kein Murphys Law?

Wenn man die Zahl der Coronatoten ansieht, dann ist diese nicht extrem hoch. Und für Langzeitschäden habe ich noch keine Zahlen gesehen. Aber die Langzeitschäden sollten bereits sichtbar sein. Man muss sich unter Langzeitschäden so etwas, wie ein gebrochenes Bein oder einen kaputten Lungenflügel vorstellen. Das sieht man und kann man messen.

Doch wie ist es möglich, dass niemand dazu aufsteht? Wie ist es möglich, dass nichts passiert und ein Lockdown nach dem Anderen geschieht? Ich will kein Verschwörungstheoretiker sein, aber es grenzt schon an Obrigkeitsgehörigkeit oder irgendeiner Art Koordination, die das alles ermöglicht. Ein Zufall scheint es nicht zu sein, weil die Politiker sich dann sagen könnten, dass es ein Zufall war und jetzt alles anders ist. Doch es ist kein Zufall, weil es ständig weitergeht. Es ist bewusst! Und natürlich, Murphy grüsst, was also schiefgehen kann, geht schief. Die Koordination dieses Scheiterns des gesamten System ist eine beträchtliche kriminelle Energie. Da es eine Koordination braucht, kann es nicht durch Zufall geschehen sein. Die Evolution ist auch nicht möglich, weil ein ganzer Körper zeitgleich entstehen muss. Genauso bei Korona, irgendwie entsteht alles Zeitgleich. Alle Systeme, die Korona legitimieren.

Es scheint so gewollt zu sein, wie es passiert und das bedeutet, dass jemand extrem viel Geld damit machen muss. Es kann nicht anders sein. Irgendwie muss hier extrem viel profitiert werden können, wenn nicht jetzt, dann in 10 Jahren oder einem Jahr. Auf jeden Fall ist es ein Scheitern des Systems und auch ein Scheitern des Menschen. Eigentlich sollte man sich ständig alle Zahlen immer wieder anhören und sich alles genau reinziehen auf verschiedenste Weisen, doch stattdessen, bleibt alles ungeschehen. Diese kriminelle Energie muss hoch sein. Hier schadet man dem Menschen. Es ist völlig unlogisch und macht keinerlei Sinn.

Wenn man Menschen zu Tätigkeiten zwingt, die sinnlos sind, dann ist dies kriminell. Und genau das passiert hier. Es sind einfach nicht viele Tote. Und Langzeitschäden misst man nicht, also weiss man auch nicht, ob es überhaupt Langzeitschäden gibt. Es ist mir ein Rätsel, was hier abgeht, das man genauestens erforschen und verstehen sollte. Kollektives System von Murphys Law?

Veröffentlichung: 15.11.2020 12:33
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Allgemeine Priorität

Man sollte alles unter folgendem Punkt bewerten: Man kann nichts aus der Vergangenheit löschen und somit existieren wir ewig, das heisst nach dem Tode geht’s weiter.

Subjektive KostenSoll KostenLiebe Niedrig Sehr Hoch Glaube Niedrig Hoch Hoffnung Niedrig Hoch Glück Niedrig Hoch Gestreichelt oder verhätschelt werden Niedrig Hoch Irgendetwas Positives Niedrig Hoch Eigener Tod Hoch Niedrig Gehasst werden Hoch Niedrig Verfolgt werden Hoch Niedrig Schmerzen fühlen Hoch Niedrig Manipuliert werden Mittel Niedrig Gefoltert werden Sehr Hoch Sehr Niedrig Ausgebeutet werden Hoch Niedrig Demotiviert seinMittelNiedrigVerzweifelt seinHochNiedrig

Liebe sollte mehr Wert sein, als der Tod

Glaube sollte mehr Wert sein, als der Tod

Alles Positive, sollte mehr Wert sein, als der Tod

  • Wieso lassen wir uns dann vom Tod beeinflussen, wenn Liebe wichtiger ist?
  • Wieso hassen wir zurück, wenn gehasst werden weniger Wert ist, als zu lieben?
  • Wieso wird in unserem Kopf zurück zu hassen plötzlich eine sinnvolle Option, wenn lieben immer mehr Wert ist?
  • Wieso sind wir nicht bereit zu sterben, was uns weniger kostet, um am Ende lieben zu können, was wertvoller ist?
  • Wieso ist uns der Tod egal und wir nehmen somit in Kauf, fahrlässig zu sterben, obwohl zu lieben mehr wert ist?
  • Wieso lassen wir uns durch Negatives manipulieren, indem es uns egal ist, obwohl es mehr wert ist, zu lieben?
  • Wieso schauen wir bei der Liebe genau hin und sind dann bereit sie zu kritisieren, aber das Negative übersehen wir, indem es uns egal ist und decken es nicht auf?
Veröffentlichung: 10.11.2020 6:8
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(Nötige Tätigkeiten ohne Beobachtung) pro Sekunde = T/sek

Umso grösser T/sek ist, desto gestresster ist man.

Umso grösser T/sek ist, desto anfälliger für Angst ist man.

Desto grösser T/sek ist, umso schlechter kämpft man pro Sekunde. Das heisst, umso weniger man, mit mehr erreicht, desto schlechter kämpft man.

Zum Beispiel andernen vergeben, reduziert T. Beten, reduziert T. Ertragen reduziert T. Alles glauben und nicht zweifeln reduziert T. Sich nicht rächen reduziert T. Ans Licht bringen, reduziert T vom Verstecken und Verheimlichen. Etwas nicht ändern müssen, weil es für immer ist(=Wahrheit), reduziert T. Bereit sein zu sterben reduziert T. Und so weiter (andere biblische Werte)

Desto kleiner T/sek ist, desto mehr kann man machen. Desto kleiner T/sek ist, desto grösseren Frieden und Ruhe hat man.

Wenn du etwas tust, ist es nicht mehr nötig.

Zum Beispiel, wenn die Anderen schuld sind, kann man sofort nichts tun, aber man müsste etwas tun = T. Desto länger man nun die Situation beobachtet ohne etwas zu tun, umso besser dürfte die Handlung werden.

Wenn man nun etwas tut, aber man es vorher nicht beobachtet hat, dann bringt es nichts = T/sek hoch, weil man nicht beobachtet hat.

Wenn man ein Ziel weit in der Zukunft hat, dann hat man sehr viel Zeit dieses zu erreichen, weshalb kein Stress auftaucht und T/sek niedrig ist.

Unintelligente T/sek (UT/sek) führen zu mehr Belastung als intelligente T/sek (T/I sek). Wie geschickt man etwas tut, kann also auch über den Stress entscheiden.

Wenn ich es schaffe, mit einer Tätigkeit besonders effizient zu handeln, dann hatte ich intelligent gehandelt und somit viele andere Tätigkeiten überflüssig gemacht.

Wenn ich zum Beispiel plane, morgen die Wäsche zu machen, dann muss ich sie nicht mehr heute oder irgendwann machen und es ist für heute keine nötige Tätigkeit mehr. Zu planen reduziert die aktuell nötigen Tätigkeiten. Vielleicht müsste man auch überlegen, was mit den Zielen ist. Wieviele Ziele man pro Sekunde hat. Allerdings haben sehr erfolgreiche Menschen mehrere Ziele, die allerdings alle ein grösseres ähnlich passendes Ziel verfolgen. Nicht erfolgreiche Menschen haben manchmal auch viele Ziele, doch sie verzetteln sich, weil diese Ziele nicht aufeinander abgestimmt sind. Umso mehr nicht abgestimmte und ungeplante Ziele man hat, desto grösser die nötigen Tätigkeiten. Manche Ziele können nie erreicht werden, weil sie nicht messbar sind, was nötige Tätigkeiten bis in alle Ewigkeit nach sich zieht.

Wenn du etwas Unnötiges tust und du weisst, dass es unnötig ist, hattest du immerhin Zeit, deine Zeit zu verschwenden, weshalb das Nötige nicht so nötig sein kann…

Veröffentlichung: 19.10.2020 21:42
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Wie das sicherste Land alle inspirierte

Es war einmal ein Land. Dieses Land hatte offene Grenzen und blühende Wirtschaft. Es war ein Paradies in diesem Land geboren zu sein und viele Menschen erfreuten sich über ihr Land. Doch dann kam eine fiese Krankheit. Dieser Virus konnte ins Land einreisen, weil die Grenzen unten waren. Er infizierte einige Menschen, welche man sofort unter Quarantäne stellte. Das Land riegelte man ab und man fuhr die Grenzen hoch, bis die Seuche zurückging. Doch als der Sommer vorbei war, kam der Fluch wieder hervor und kroch aus seinem Versteck. Es blieb nichts anderes übrig, als Masken zu tragen. Doch das Volk hielt die Maskentragepflicht nicht vollständig ein, weshalb härtere Massnahmen gefordert wurden. So führte man Massnahmen ein, dass man sich nicht zu weit von zu Hause entfernen sollte, doch auch diese Massnahmen griffen nicht, weil die Menschen sie nicht einhalten konnten.

Einige sagten, dass die Menschen einfach dumm sind. Die Situation schien wieder zu eskalieren und die einzige Möglichkeit sah man, indem man Chips in die Hände der Menschen einpflanzte. Nun konnte man überwachen wer wo war und man musste keine Angst haben, dass man der Plage begegnete. Doch auch diese Massnahmen funktionierten nicht immer und waren zu wenig zuverlässig, also schien noch die letzte Option übrig zu sein: Niemand durfte mehr aus seinem Zuhause! Diese Lösung schien einfach so perfekt, denn der Virus konnte sich nicht über den Computer ausbreiten. Man führte Roboter ein, welche die Nahrung beschafften und sie zu den Häusern brachten, in denen die Menschen lebten.

Doch die Menschen fanden Wege, das ewige Homeoffice auszutricksen. Weshalb noch strengere Massnahmen als die lebenslange Isolation notwendig wurden. Man schloss den Menschen an Computern an und hackte ihm Beine und Arme ab und stoch ihnen die Augen aus, in der Hoffnung, dass die Sünder so zur Einsicht kämen. Doch sie kamen nicht zur Einsicht, nun verbreiteten sich die Viren der Menschen über die elektronischen Kabel. Die ganzen Computersysteme, welche alles am Laufen hielten drohten überflüssig zu werden, da sich die Krankheit darin ausbreitete. Also sagte man sich, töten wir den Menschen vollständig, dann ist das Elend ein für alle Mal besiegelt. Doch man glaubt es nicht, die Viren waren schon so tief in den Computersystemen, dass auch diese letzten Systeme abgeschaltet werden mussten.

Man spekulierte früher, ob das Universum sich ausdehnt oder wieder in sich zusammenfällt. Nun war klar: Es war niemand mehr hier, der dem Universum zusehen konnte. Es war niemand da, der das Universum nutzen konnte. Selbst Gott war nun von seiner Schöpfung enttäuscht, da sie überflüssig geworden war. Gott wollte nachvollziehen, wieso dieser Fehler passierte, denn man sollte ihn nicht wiederholen. Auf der Suche nach Lösungen für ein neues Menschenexperiment, wurde dann sogar Gott infiziert. Für den Himmel war es dann zu spät und da es dann Gott nicht mehr gab, musste der Teufel auch einpacken. Wenn der letzte Funken in der Welt erloschen ist, ist die Welt noch heute tot.

Veröffentlichung: 10.9.2020 19:1
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Warum es nichts bringt Recht zu haben

Wenn wir zu kurz kommen, denken wir, dass es wichtig ist, dass wir das Recht haben, etwas zu dürfen. Oder auch wenn wir sehen, wie es anderen Menschen schlecht geht, denken wir, dass es ein Recht geben sollte, dass es allen Menschen gut geht. Jeder Mensch sollte doch mit Liebe behandelt werden und somit ein Recht auf Liebe haben. Doch leider bekommt man nicht Recht, indem man ein Gesetz hat, welches einem Recht gibt. Auch das Stimmrecht für Frauen hat eigentlich nicht wirklich etwas verändert, denn die Politiker tun immer noch nicht, was sie tun sollten, weshalb nun auch noch die Frauen dafür zuständig sind, die Politiker zu prüfen.

Wenn ein Mörder rumläuft und Menschen umbringt, dann ist sein Recht in Freiheit zu leben, vergangen. Es bringt nichts, einem Mörder ein Recht für Liebe zu geben und ihn auf Menschen loszulassen. Es geht nicht darum, wie wir von aussen etwas bekommen. Es geht darum, wie wir etwas selbst herstellen können. Es geht darum, wie wir selbst einen positiven Unterschied machen können. Diesen positiven Unterschied können wir auch dann machen, wenn wir ungerecht behandelt werden. Es braucht kein Recht von aussen, das man uns gibt. Es ist sogar hinderlich, wenn wir ein Recht auf Arbeit haben, wenn dann ein Mensch, der entlassen wird, sein Recht auf Arbeit wieder einklagen kann. Man muss schon etwas tun, wenn man arbeitet. Faule Menschen werden entlassen und müssen spüren, dass sie ihren Job schlecht erledigen. Wenn man faule Menschen nicht entlassen dürfte, weil sie eben auch ein Recht auf Arbeit haben, kann es sein, dass die ganze Firma zugrundegeht.

Man hat nicht einfach das Recht zu wählen oder zu arbeiten. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Wird man ein Mörder oder wählt man Politiker, die man nicht geprüft hat? Es ist sogar gefährlich, wenn man ein Recht hat zu wählen und ständig Politiker wählt, die alles andere machen, als gerecht zu herrschen. Denn nur ein gerechter Herrscher oder gerechte Politiker können das Land weiterbringen. Doch es reicht nicht, nur darauf zu schauen, ob ein Politiker gerecht ist, er muss auch noch demütig sein und andere Eigenschaften besitzen. Deshalb ist das Recht zu wählen eher eine Last, weil die ganze Bevölkerung die Richtigen wählen müssen. Dass alle die Abstimmen wirklich alles geprüft haben ist unwahrscheinlich. Ein Alleinherrscher wäre deshalb besser, vorausgesetzt er erledigt seinen Job besser, als die gewählten Politiker.

Das Recht auf Arbeit ist verwirkt, wenn man nur faul rumliegt und nichts tut. Es gibt kein einziges Recht, das man sich nicht verdienen sollte. Wenn man sich eh alles verdienen muss, wieso braucht man dann noch Gerichte und das Recht? Dadurch, dass man sich etwas verdient, bekommt man es ja sowieso. Nur Menschen, die sich etwas nicht verdient haben, brauchen ein Recht, welches ihr Verhalten legitimiert. Denn hat man etwas wirklich verdient, ist man überzeugt. Ist man überzeugt, kann man seine eigene Überzeugung weitergeben. Kann man seine eigene Überzeugung weitergeben, sehen andere Menschen, dass man sich etwas verdient hat.

Überzeugt sein, bedeutet zu glauben. Doch es reicht nicht zu glauben, wenn man nämlich überzeugt ist, wird man etwas tun und es entstehen Werke. Der Glaube produziert also Dinge, wenn wir ihn richtig einsetzen und wir brauchen dafür kein Recht von aussen. Das Problem, das ich hatte, war, dass ich mich auch bedienen wollte und mir somit das Recht herausnehmen wollte. Doch sich zu bedienen bedeutet, dass man nicht überzeugt ist und somit seine eigene Überzeugung nicht weitergeben kann. Kann man seine Überzeugung weitergeben, verstehen andere Menschen, was wir wollen und dann sind sie bereit uns zu helfen, auch ohne dass wir ein Recht haben. Das Recht entsteht im Prinzip gerade dadurch, dass wir überzeugt sind. Das Recht entsteht durch das Lebens-Fundament. Es ist wichtig, dass diese Überzeugung entstehen kann, doch sie ist vor dem Recht da. Das Recht ist nur das Sahnehäubchen.

Veröffentlichung: 9.9.2020 18:1
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Wieso wir sterben müssen

Ich hatte ein Gespräch mit einer Kollegin, als mir klar wurde, was die Botschaft Jesus bedeutet. Ist es nicht so, dass wir in die Schule gehen, weil wir lernen müssen? Ist es nicht so, dass wenn wir etwas nicht gelernt haben, aber es trotzdem können, es keine Kunst und somit keine Leistung ist? Das heisst, zuerst geht normalerweise alles schief, weil wir lernen müssen. Zuerst denken wir über den Coronavirus, wie es uns vorgegeben wurde.

Es gibt nur eine Chance, wie wir wirklich etwas lernen können, nämlich indem wir unsere Prägungen und unser Glück aufgeben. Es ist keine Kunst es schon immer gewusst zu haben und damit auch keine Leistung. Wenn wir auf unseren eigenen Fähigkeiten vertrauen, ohne bereit sein zu verlieren, können wir nichts aus diesen Fähigkeiten lernen. Wenn wir nicht wissen, dass wir uns irren könnten, werden wir uns irren. Wir werden gerade dadurch gerecht, dass wir verstanden haben, dass wir im Unrecht sein könnten. Im Recht zu sein, ist keine Kunst. Die Kunst ist es, Gerecht zu werden, wenn wir einmal ungerecht waren. Wirklich etwas gelernt haben wir nur, wenn wir früher ungerecht waren und jetzt verstanden haben, dass es besser ist, gerecht zu sein. Wirklich lieben, haben wir erst dann gelernt, wenn wir unseren Hass aufgeben.

Solange unsere eigene Fassade nicht zu bröckeln beginnt, wähnen wir uns darin alles richtig zu machen. Wir müssen sterben, damit wir etwas lernen können. Es gibt nichts zu lernen, wenn wir es nicht falsch machen oder gemacht haben. Erst wenn wir verstanden haben, was unser eigener Standpunkt und der Standpunkt der anderen ist, können wir entscheiden, was besser ist. Doch um nicht unserem eigenen Standpunkt aufzusitzen, müssen wir bereit sein zu sterben und somit zu verlieren. Nur wenn wir bereit sind, jeden Punkt in unserer eigenen Agenda zu hinterfragen, können wir wirklich etwas lernen. Um jeden Punkt in unserer Agenda zu hinterfragen, müssen wir dafür bereit sein, dass wir es möglicherweise falsch getan haben. Wäre es möglich, sich sicher zu sein, bevor man etwas vollständig angehört hat, müssten wir nicht sterben. Da aber jeder nachfolgende Buchstabe oder Satz alles wieder in einem anderen Licht zeigen könnte, müssen wir bereit sein zu sterben.

Jesus starb also in diesem Sinne, weil wir im Nachhinein gescheiter sind. So ist Jesus auferstanden, weil es ungerecht war, dass er gestorben ist. Ein Mensch, der gerechtfertigt stirbt, bleibt tot. Wir müssen sterben, weil wir denken, wir wüssten wie man lebt. Doch es ist keine Kunst am Leben zu sein, weshalb wir uns nichts darauf einbilden dürfen. Da wir aber trotzdem am Leben sind, bilden wir uns schnell darüber etwas ein. Wollen wir das Leben wirklich verstehen, müssen wir bereit sein, das Leben zu verlieren. Nicht dass wir das Leben verlieren würden, sondern dass wir verstehen, was der Unterschied von Leben und Tod ist.

Wirklich gekämpft haben wir erst dann, wenn wir zu kämpfen gelernt haben. Zu kämpfen lernen, können wir aber nur, wenn wir früher nicht gekämpft haben. Haben wir schon immer gekämpft, hat man sich nichts verdient. Einen Unterschied können wir nur machen, wenn wir es neu machen. Etwas neu zu machen, bedeutet alte Wege aufgeben zu können. Wir werden es aber nicht neu machen, wenn wir vom alten überzeugt sind. Erst wenn wir daran glauben, dass wir es vielleicht falsch gemacht haben, können wir es besser machen. Auf seinem Standpunkt zu beharren, bedeutet nicht lernen zu wollen, selbst wenn der Standpunkt richtig ist. Wenn wir den angeblich falschen Standpunkt aufgeben können, sehen wir erst, welche anderen Möglichkeiten es sonst noch gibt. Sehen wir welche anderen Möglichkeiten es sonst noch gibt, haben wir etwas gelernt, selbst dann, wenn unser Standpunkt der Richtige war. Wir können eben nicht nur lernen, was richtig ist, sondern wir können auch lernen, was falsch ist. Wissen wir bereits was richtig ist und lernen was falsch ist, werden wir beim Richtigen bleiben, weil es besser ist. Wissen wir aber nicht, was richtig ist und lernen wir, was falsch ist, werden wir das Falsche übernehmen. Haben wir das Falsche übernommen, sind aber bereit uns zu irren und das Richtige anzuhören, werden wir das Falsche aufgeben und das Richtige tun.

Veröffentlichung: 6.8.2020 17:44
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Die Spieler und der Spielehersteller

Es war einmal ein Spielehersteller, der ein raffiniertes Spiel herstellte. Die Spieler erfreuten sich an seinem Spiel und bald gab es nur noch dieses eine Spiel vom Spielehersteller. Die Spieler waren nicht sehr freundlich und gingen sich gegenseitig auf den Nerv. Sie überlegten sich, wie sie sich gegenseitig reinlegen konnten. Der Spielehersteller aber, ließ die Sonne über Gut und Böse aufgehen.
Eines Tages gipfelte sich der Terror der Spieler. Sie schlugen sich selbst, ja, sie geißelten sich geradezu und legten sich untragbare Lasten auf. Dann hieß es, ob diese Lasten, Viren und Folterzonen vom Spielehersteller gewünscht waren, denn der Spielehersteller hatte noch immer die Macht über sein Spiel. Einige Spieler wurden immer frecher und behaupteten, dass alles wegen der Strafe des bösen Spieleherstellers ist. All das Leiden, sei nur wegen des Spieleherstellers, der nicht wusste, dass es eine Lücke im Code des Spieles gibt.
Der Spielehersteller wunderte sich über die Spieler und fand heraus, dass es einen einzigen Spieler gab, der ein Zeugnis für sein Spiel gab. Denn dieser eine friedliche und liebende Spieler machte bei den Folterzonen und Viren nicht mit. Er verstand das Spiel und wusste, wie man es spielen muss. Dieser eine Spieler wurde zum Sieger des Spieles ernannt. Der Spielehersteller erstellte eine Liste mit den Gewinnern und auf allen Plätzen der Gewinner, war dieser eine Spieler, der im Selbstfolterkonzert nicht mitmachte.
Doch leider war es wie zur Zeiten Noahs und die bösen Spieler lernten nichts, weshalb der Gewinner gerettet wurde und den bösen Spieler alles genommen wurde, was sie hatten. Das Spiel wurde neugestartet mit dem Gewinner, in der Hoffnung, alle würden von diesem Gewinner lernen. Die Botschaft des Gewinners war ganz klar: Jeder Spielehersteller hat das Interesse daran, dass sich die Spieler am Spiel erfreuen. Es konnte nicht im Interesse des Spieleherstellers sein, wenn so ein furchtbarer Virus die Runde machte und die Spieler knechtete. Denn hätten die Spieler keine Freude am Spiel, würde das Spiel des Spieleherstellers nicht mehr gespielt. Das war dann auch der Grund, weshalb allen Spielern alles genommen wurde, außer dem Gewinner. Diese Spieler hätten über früher oder später, sowieso nicht mehr mitgespielt, weil das Spiel, dank den bösen Spielern, keine Freude mehr machen konnte. Der Spielehersteller hatte deshalb immer einen guten Ruf, nicht so sein Widersacher. Viele böse Spieler nannten sich deshalb auch Spielehersteller und nicht nur Widersacher. Sie wollten den guten Ruf auch, obwohl sie nicht verstanden, wie dieser zustande kam. Eigentlich muss jeder Spielehersteller einen guten Ruf besitzen, weil sonst niemand sein Spiel spielen würde.

Veröffentlichung: 3.8.2020 19:59
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Der Einzelgänger

Es war einmal ein Mensch, der sehr genau weiss, was Gemeinschaft ist. Dieser Mensch zog sich zurück und fing an alleine zu leben. Er arbeitete an einem Computer- und Brettspiel. Als zehn Jahre Einsamkeit vorüber waren und sein Spiel perfekt, ging er an die Öffentlichkeit, die es kaum erwarten konnten, einen solchen Eremit zu sehen. Da der Einzelgänger so genau wusste, was Gemeinschaft bedeutet, wurde sein Computerspiel ein voller Erfolg. Es gehört noch heute zum besten Computerspiel, wenn der Einzelgänger nicht gestorben ist.

Was lehrt uns diese Geschichte? Um zu lieben, muss man nicht in einer Gemeinschaft leben (was alle tun), sondern für andere leben und verstehen, was Gemeinschaft bedeutet! Gott ist heilig und heilig bedeutet abgesondert. Was ist abgesondert anderes, als einsam?

Veröffentlichung: 2.7.2020 5:6
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Das Versagen der Demokratien

Die Demokratie als solches, muss den Dialog fördern. Den Dialog zwischen Linksextremen und Rechtsextremen. Findet dieser nicht statt, ist die Demokratie nicht fähig, sich eine Meinung zu bilden. Jeder in einer Demokratie, hat die Aufgabe, dass Links- und Rechtsextreme miteinander ihre Meinungen austauschen. Wenn nötig, sollte man also, die Position des Gegners einnehmen, damit eine interessante Diskussion entstehen kann. Dabei geht es darum, zu verstehen, wieso es Linksextreme gibt und wieso es Rechtsextreme gibt. Natürlich sind die Linken und Rechten auch in den Dialog einzubinden, doch wesentlich erscheint mir, die Extreme zu verstehen. Dabei geht es um Meinungen, die Salonfähig sind und Anklang haben. Es geht in einem Dialog nicht darum, dass man gleicher Meinung wird, sondern dass man sein Gegenüber und dieses Schicksal versteht.

Die Demokratien und ihre Medien erreichen dieses Ziel des Dialogs nicht, weshalb sie versagt haben. Jede politische Partei hat versagt, die diesen Dialog nicht fördern kann. Jedes Medium in einer Demokratie, das sich nicht bewusst ist, dass sowohl Verschwörungstheoretiker angehört werden wollen, als auch normal denkende Menschen, hat versagt. Es geht darum, dass der Mensch gebildet ist und dies ist er nur dann, wenn er etwas selbst erlernt hat und diese Meinung auch vertritt. Welche Meinung siegt, ist nicht bestandteil der Politik oder der Medien in einer Demokratie. Die Demokratie bestimmt nicht, welche Meinung die Richtige ist, sondern die Mehrheit. Die Mehrheit sind weder Medien noch Politiker, in einer Demokratie.

Wird auch nur eine Meinung unterdrückt, sei es wegen Verschwörungstheorien oder Fakenews, findet der Dialog nicht statt und es existiert de Fakto keine Demokratie. Es geht nicht darum, dass man mit Gewalt eine Meinung durchboxt, sondern wie wir aufeinander zugehen und in den Dialog kommen, obwohl wir völlig anderer Meinung sind.

Die heutigen Demokratien versagen in dieser grundlegenden Funktionen der Meinungsbildung völlig. Zu ihrer Schande wissen sie nicht mehr, dass Linksextreme mit Rechtsextremen diskutieren sollten und sowohl Verschwörungstheoretiker als auch Antiverschwörungstheoretiker miteinander Kaffee trinken sollten.

Veröffentlichung: 12.6.2020 11:30
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Corona: Nicht wissen schützt nicht vor Strafe

Die Corona-Massnahmen die wir hatten, kamen langsam. Aber eigentlich, wenn man weiss, wie gefährlich der Virus ist, dann sollten die Massnahmen extrem schnell kommen. Doch die Regierungen wussten nicht wie gefährlich der Virus ist, weshalb sie sich sagten, besser als gar nichts zu tun, ist es langsam zu tun. Denn wenn wir den Frosch im Wasser langsam erhitzen, dann stirbt der Frosch ohne dass ers merkt. So hofft man, dass das Volk stirbt und nicht weiter nachforscht, was mit dem Coronavirus zu tun hatte.

Das Wichtigste in so einem Pandemie-Fall ist, den Virus zu isolieren und dies zwar schon als aller erstes und seine Gefährlichkeit zu bestimmen. Kann man die Gefährlichkeit nicht bestimmen, dann ist der Virus nicht wirklich gefährlich. Gefährlich ist ein Virus erst dann, wenn man messen kann, wie gut er sich verbreitet und wie tödlich er trotzdem ist. Doch der Hacken: Desto tödlicher ein Virus, umso weniger kann er sich verbreiten, weil Tote sich nicht bewegen.

Und wenn man am Ende eben nicht weiss, wie gefährlich er ist, dann ist das ähnlich mit einem Furz. Der Furz kann gefährliche Gase ausströmen lassen, rein theoretisch. Doch weil der Furz zu wenig gross ist, kann man nicht wirklich feststellen, wie gefährlich ein Furz sein kann. Oder auch mit einem Autofahrer. So lange nichts passiert, weiss man nicht, wie gefährlich derjenige am Steuerrad ist. Und natürlich kann er gefährlich sein, doch man weiss es erst, wenn etwas passiert.

Dass man also nicht weiss, wie gefährlich ein Virus ist, bedeutet, dass er nicht gefährlich ist. Wenn er gefährlich wäre, hätte man es messen können. Doch der Virus ist so ungefährlich, dass man seine Gefährlichkeit gar nicht messen konnte. Und natürlich wissen wir noch heute nichts über diesen Virus, weshalb angeblich auch alle Massnahmen legitim waren. Menschen die ständig damit argumentieren, dass man etwas nicht messen kann, geben sich einfach keine Mühe. Sie ziehen Fakten an den Tisch, die gar keine Fakten sind, weshalb sie es eben nicht wissen. Sie stochern im Dunkeln rum, doch sie wissen nicht was ein Licht ist, denn sie wissen nichts.

Klar ist, wenn man gewusst hätte, wie gefährlich der Virus ist, dann hätte man sofort reagieren müssen, wodurch das Volk entsprechend belastet worden wäre. Es ist schwieriger das Volk von jetzt ganz schnell zu überzeugen, als langsam. Doch was wollten die Politiker eigentlich? Ganz sicher ist, dass die Corona-Politiker das Volk täuschen und hinters Licht führen wollten, weil sie das Wasser mit dem Frosch langsam erhitzten. Die Politiker hatten kein Vertrauen ins Volk und arbeiteten auf eigene Strategie, für sie war das Volk dumm! Sonst hätten sie ja schnell reagieren können. Und es wäre dann entsprechend kurz und schmerzlos gewesen.

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