friedensethik.ch

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Veröffentlichung: 25.2.2020 9:20
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Hamstereinkäufe, Coronavirus und Begrenzungsinitiative

Dank des Coronavirus ist es zu Hamstereinkäufen gekommen. Supermärkte wurden leergekauft, weil die Menschen Nahrungsmittel bunkern wollten. Diese Idee ist nicht neu. Schon andere machten sich Gedanken, wie sich unser System crashen lässt. Zum Beispiel auch durch abheben von viel Geld. Dann sind die Bankomaten leer. Falsches Verhalten führt dazu, dass Grenzen der Bankomaten oder der Supermärkte überschritten werden, was dazu führt, dass Menschen nichts mehr zu essen oder kein Geld mehr haben. Beim Coronavirus ist es auch so, man ist immer einen Schritt zu spät, weshalb der Virus sich überhaupt ausbreiten konnte. Doch da man niemals alle Menschen, die sich infiziert haben, isolieren kann, breitet sich der Virus logischerweise immer weiter aus. Die einzige Möglichkeit, nicht krank zu werden, besteht also nicht mehr darin, Kranke zu isolieren, sondern Gesunde zu isolieren. Wer frei sein will, ist so gewissermaßen immer potentieller Träger des Virus, wenn auch nicht krank, da aber immun oder tot.
Es ist leider so. Die Bankomaten können nicht beliebig viel Geld herausgeben und die Supermärkte brauchen ständigen Nachschub. Der Nachschub ist wohl weniger das Problem, vorausgesetzt, niemand plündert die Supermärkte und Bankomaten. Die Bankomaten sind begrenzt und auch die Supermärkte. Unser ganzes System ist begrenzt. Weshalb wir auch nicht beliebig viele Menschen in unser Land lassen sollten. Natürlich können wir beliebig viele Menschen reinlassen, doch dann stürzt das System ab. Genauso wie wir beliebig viel Geld abheben können, vom Bankomaten, doch dann stürzen die Banken zusammen. Ein Haus, das randvoll mit Menschen ist, ist kein Haus mehr. Dies sollte uns klar sein. Wir sollten nicht einfach Geld abheben, um das System zu crashen, wie es in Griechenland vermutlich passiert ist. Wir sollten nicht einfach alle Nahrungsmittel im Supermarkt kaufen, wie es in Italien passiert ist. Wir sollten auch nicht einfach alle in unser Land lassen. Wer die Grenzen nicht sieht, kann mit ihnen nicht umgehen. Der größte Feind ist derjenige, den es für dich nicht gibt, weil gegen ihn, planst du erst gar nicht, zu kämpfen. Unsere Welt ist begrenzt, also sollten wir mit ihr nicht so umgehen, als wäre sie grenzenlos. Wir sollten das System nicht mit Absicht crashen, das wäre so, wie sich selbst umzubringen.
Wir sollten auch anerkennen, wie groß ein Supermarkt ist, wie groß unsere Wohnung ist, damit wir den Supermarkt nicht leerkaufen und unsere Wohnung nicht überfüllen. Wenn man sich einen Notvorrat anlegen will, sollte man sich dafür viel Zeit nehmen und sicher nicht in einer Notsituation die Supermärkte leerkaufen. Wenn man Migranten retten will, dann sollte man dafür sorgen, dass diese Migranten auch erfolgreich werden. Es bringt nichts, wenn wir noch psychisch kranke Menschen haben, die ihr Leben lang niemals wirklichen Erfolg sehen werden. Können wir diesen kranken Menschen nicht helfen, werden wir auch Migranten nicht helfen können. Wie viele wir also in unser Land lassen wollen, sollte von den vorhandenen Kapazitäten und vom Erfolg unserer Hilfe abhängig sein. Da muss jeder wirklich ganz ehrlich zu sich selbst sein und erkennen, wenn keine Fortschritte da sind, damit man nicht mehr gleich weitermacht.

https://www.20min.ch/ausland/news/story/So-leer-sind-die-Laeden-in-Italien-nach-Panikkaeufen-26222173

Veröffentlichung: 4.2.2020 9:18
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Warum man Gefängnisse nicht öffnen kann

Offene Gefängnisse zu haben, ist eine Bereicherung, weil die Gefangen dann auch wirklich im Gefängnis sein wollen. Doch wieso kann man die Gefängnisse nicht öffnen?

Ein Punkt ist wohl, dass Gefangene einfach wieder abhauen. Viele Gefangene werden nicht sofort wieder kriminell, aber sie haben die Tendenz abzuhauen. Sie wollen quasi nicht in die Therapie. Man könnte dies mit Kundenbindung vergleichen. Irgendwie muss man die Kunden an sich binden. Wenn dies nicht klappt, dann hauen die Kunden ab. Doch sind die Täter nur aus einem Grund noch im Gefängnis, nämlich weil sie eingesperrt sind, hat man ihnen nicht geholfen.

Eine weiterer Punkt ist auch noch, dass das Gefängnisangebot für alle zur Verfügung stehen sollte. Denn muss man zuerst einmal kriminell werden, damit man eine Therapie und eine Schule besuchen kann, dann sind dies schlechte Voraussetzungen und man fördert durch solche Gefängnisse die Kriminalität, weil jeder in dieses Gefängnis will. Stellen wir uns also vor, dass man erfolgreich wird, wenn man in ein Gefängnis kommt, dann will die Putzfrau eben unter Umständen auch nicht mehr putzen, sondern etwas anderes tun, das mehr Geld bringt. Offene Gefängnisse sind also auch deshalb nicht möglich, weil sie ein zu grosses Angebot haben, das zu schön ist, es nur Kriminellen anzuvertrauen.

Ein weiterer Punkt ist, dass wenn die Gefängnisse offen sind, die Menschen im Nachbardorf vielleicht Angst um ihr Leben haben. Das heisst, die Gefangenen selbst, werden als Gefahr betrachtet, selbst wenn sie es nicht sind. In der Nähe von Gefängnissen zu leben, die offen sind, kann also belastend sein.

Gefangene werden zudem gehasst. Das heisst, man muss auch der Bevölkerung kommunizieren, wieso die Gefängnisse offen sind. Man muss kommunizieren, wie man die Sicherheit trotzdem gewährleistet. Einfach nur ein offenes Gefängnis in ein Dorf zu stellen, ohne die Details zu veröffentlichen und Belege zu haben, wieso die Sicherheit trotzdem gewährleistet ist, bringt nichts.

Man muss auch den Gefangenen ihre Situation klarmachen. Das heisst, weiss ein Gefangener nicht, dass er gehasst wird, denkt er noch, dass er ein Recht auf geliebt zu werden hat. Das heisst, Gefängnisse können nicht geöffnet werden, weil dem Gefangenen nicht klar ist, in welch einer heiklen Situation er ist. Wüsste der Gefangenen, dass er Hilfe benötigt, wären schon viele Probleme des Gefangenen fast gelöst.

Manche Gefangenen erwarten geradezu Hilfe und rasten aus, wenn sie diese nicht bekommen. Es kann also auch sein, dass ein Gefangener sehr genau weiss, dass er Hilfe benötigt, doch dies zum Nachteil wird, weil er dann auf sofortige Hilfe besteht. Solche Gefangenen könnten sich auch an Dorfbewohner richten, in der Hoffnung jemand würde ihnen Helfen. Wenn also dem Gefangen auch nicht klar ist, wer verantwortlich für ihn ist, wird der Gefangene eher austicken.

Wenn der Gefangene weiss, wer verantwortlich für ihn ist, aber dieser Aufseher seine Verantwortung nicht übernimmt, dann bringt es nichts, wenn der Gefangene weiss wohin er sich wenden muss. Die Probleme der Gefangenen müssen also vom Aufseher gelöst werden. Ist man nicht kompetent, hat man den falschen Job.

Man kann Gefangene auch nicht in ein sehr freies Gefängnis stecken wenn sie unehrlich handeln. Es ist übrigens auch so, dass man kein Business haben sollte, wenn man unehrlich ist. Schliesslich muss man ausgeliehenes Geld für genau das einsetzen, für was man das Geld bekommen hat. Mit unehrlichen Gefangenen kann man nicht arbeiten, weil der Gefangene selbst keine Verantwortung lernen kann. Verantwortung hat man nur, wenn man integer ist, das heisst, wenn man macht, was man sagt.

Gefängnisse kann man auch nicht öffnen, wenn der Gefangene immer und ständig ehrlich sein muss. Leider ist es so, dass der Gefangene ja gerade Ehrlichkeit erlernen soll. Das heisst, ein Gefangener kann zuerst einmal gar nicht ehrlich sein. Ein Gefangener muss lernen, was im Aufrichtigkeit bringt, damit er dann auch aufrichtig ist.

Kann ein Gefangener nicht lernen, was man ihm versucht beizubringen, dann kann man auch keine offenen Gefängnisse haben. Offene Gefängnisse sind also dazu da, dass der Gefangene möglichst viele Fehler machen kann, ohne dass diese einen grossen Schaden hinterlassen. Umso grösseren Schaden die Gefangenen mit fehlerhaftem Verhalten erzeugen, desto stärker muss man die Bewegungsfreiheit der Gefangenen einschränken. Damit ein Gefangener aber überhaupt irgendetwas lernen kann, muss er Fehler machen können. Denn lernen tut man nichts, wenn man keine Fehler macht. Nur wer Fehler macht, kann etwas lernen.

Wenn ein Gefangener nicht daran glaubt, dass es Fehler gibt, kann er auch nichts lernen. Um also zum Beispiel ein Auto zu bauen, muss man einen Motor bauen können. Aus einem Blatt Papier entsteht kein Motor. Ein Auto braucht auch Räder. Ohne Räder wird das Auto nicht fahren. Der Gefangene muss also daran glauben, dass man die Dinge richtig oder falsch machen kann. Richtig bedeutet am Ende, dass das Auto fährt.

Veröffentlichung: 16.1.2020 17:39
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Öffnet alle Gefängnisse

Spinnst du? Gefängnisse öffnen? Mir ist klar, dass es total unvernünftig ist, die Gefängnisse zu öffnen, wenn dann nur dazu, dass jeder rein kommt und niemand raus. Gefängnisse öffnen? Nein danke! Schutz vor Hass, ja sofort!

Schaut man sich um, gibt es ähnlich dumme Angebote: Ruschverlag «Wie Sie in den nächsten 18 Monaten mehr erreichen als in den vergangenen zehn Jahren»

Aber wäre halt schon schön, wenn so etwas möglich wäre? Oder? Alle müssten wie der biblische Jesus leben und bereit sein jederzeit zu sterben, dann braucht es keine Gefängnisse. Doch offene Gefängnisse bedeutet nicht, dass es keine Gefängnisse mehr gibt. Und schaut man genauer hin, dann gibt es bereits tausende von offenen Gefängnissen. Der Computer produziert die meisten solcher Gefängnisse. Du glaubst es nicht? Wieso redet man heute nicht miteinander, sondern schaut aufs Handy oder in die Zeitung? Weil wir gefangen sind von irgendwelchen Apps und Tools. Für uns ist es wichtiger, das Handy anzubeten, als Nahrung zu produzieren. Der Mensch will ein Gefangener sein. Ich zum Beispiel würde sehr ungerne in gewisse Länder reisen, weil ich Angst habe zu sterben. Ich bin ein Gefangener der Schweiz. Ich will im «Gefängnis Schweiz» bleiben.

Der Mensch funktioniert danach, ob der Anreiz etwas zu tun, genügend gross ist. Wenn es für einen Menschen also attraktiv ist, dann ist er auch bereit sich gefangen nehmen zu lassen und ohne Gegenwehr sich in ein Gefängnis einsperren zu lassen. Der Mensch muss nicht schuldig sein, damit er sich einsperren lässt, es muss für ihn nur attraktiv erscheinen ins Gefängnis zu gehen. Das Problem, das wir dann haben, dass Menschen Verbrechen verüben, weil sie in dieses Gefängnis wollen. Wir müssten also nicht dafür sorgen, dass wir keine Gefangenen haben, sondern dass Menschen nicht in genau dieses Gefängnis wollen, aber wenn sie es einmal sind, für immer dort bleiben wollen. Man könnte zum Beispiel die Propaganda in den Raum werfen, dass man in diesem Gefängnis zu Jesus und dem Christentum bekehrt wird. Zumindest Muslime wollen dann nicht mehr in dieses Gefängnis. Dabei ist nicht einmal wichtig, ob man die Menschen wirklich zu Jesus bekehrt und sie mit Jesus belästigt. Das Einzige was wichtig ist, dass diese Gefangenen sich wohl fühlen. Damit sie sich wohl fühlen, sollten sie ein paar Computer haben und Möglichkeiten zum Beispiel gegeneinander zu spielen. Sie sollten einen Fussballplatz haben und Töggeli-Kästen, Ping-Pong-Tische, ja, sie sollten den Luxus haben, den man draussen nur durch harte Arbeit bekommt. Sie sollten sich um nichts kümmern müssen, nur um eines: Dass sie in diesem Gefängnis bleiben können und selbst also Gefangene sind. Richtig gehört.

Ein Gefängnis, wenn man einmal drin ist, wo man nicht mehr hinaus will, weil es einfach so bequem ist, im Gefängnis zu sein. Der Gefangene sollte so richtig gefangen und abhängig werden, damit er eines Tages merkt, wie tief er gefallen ist und wie wenig ihm diese Gefangenschaft nützt. Doch ein Gefängnis mit offenen Türen wäre keines, wenn man nicht wieder hinaus aus dem Gefängnisparadies kommt. Irgendwie muss es Möglichkeiten geben, wie man aus dem Gefängnis wieder rauskommt. Wie kommt man also aus extremer Gefangenschaft hinaus? Wie können wir unsere Handy-Sucht und unseren Fernsehwahn wieder loswerden? Eben – du musst unbedingt in dieses Gefängnis.

Also zur Abstimmung 9. Februar 2020 – Nein zur «Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung» – Nein zum Zensurgesetz – Nein zum Schutz vor Verbrechern – Nein zum Schutz vor Hassrede – Ja zur Mündigkeit und Selbstständigkeit – Ja zur Befähigung und Ausstattung

Veröffentlichung: 15.1.2020 18:48
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Die Entlarvung unseres politischen Gegners

Menschen, die sich unterdrücken, fordern dass andere sich unterdrücken. Wenn sie sich nicht mehr unterdrücken können, platzen sie und sehen den Kontrollverlust, als berechtigt an, weil sie alles gegeben haben um sich selbst zu unterdrücken. Doch zu platzen bedeutet ein Kontrollverlust und ist nichts positives. Stattdessen sollte man es einmal mit Selbstliebe versuchen.

Der politische Gegner will Hass und Hassrede unterdrücken und uns so vor diesem Hass schützen. Doch die Lösung ist niemals, Hass zu unterdrücken, sondern zu lernen, wie man aufrichtig zu seiner eigenen Meinung stehen kann.

Deshalb nein zum Zensurgesetz – Nein zur Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung.

Veröffentlichung: 31.12.2019 17:40
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Wieso Europa so erfolgreich war

Was braucht eine erfolgreiche Gesellschaft? Sie braucht die Möglichkeit, dass sich wildfremde Menschen auf der Strasse begegnen ihre mit tausender Noten vollen Portemonaies auf die Strasse werfen, abhauen und nach zehn Minuten wieder kommen und die Portemonaies noch gleich viel Geld drin haben. Die Erfolgsgesellschaft braucht nicht diese risikobereiten Anleger, sondern, dass diese risikobereiten Anleger leben können.
Die Erfolgsgesellschaft macht es möglich, dass wir uns in den Zug begeben, nach Zürich, dann nach Lausanne fahren und wieder zurück, ohne eine Sekunde uns mit der Angst beschäftigen zu müssen, dass uns jemand von hinten mit einem Snipergewehr in den Kopf schiessen könnte. Das Krasse: In einer Erfolgsgesellschaft lassen sich alle erschiessen. Das braucht die Erfolgsgesellschaft. Und woher kommt diese Blindheit? Ich wage es zu sagen: Von Jesus!
Wir haben uns in Europa zu einer Gesellschaft entwickelt, die Probleme ermöglicht, die es früher niemals gegeben hat. Stellt euch vor der Strom fällt aus, niemand könnte arbeiten. Die Stromgesellschaften aber, verknechten uns nicht, sondern bieten den Strom zu fairen Preisen an. Die Stromgesellschaften erschiessen uns nicht von hinten, weil sie wissen, dass wir Strom brauchen.
Wenn nun ein Mensch aus einem Gebiet, wo es keinen Strom, kein Papier, sondern nur den Körper und die Natur gibt, zu uns kommt, ist dieser Mensch vielen reizen ausgesetzt und hat somit eine höhere Chance an Krankheiten wie Schizophrenie zu erkranken, weil er einfach nicht damit zu schlag kommt, dass wir keine Angst haben müssen und dann genauso herumlaufen können. Es ist eine Reizüberflutung, zumindest auf Dauer. Wenn diese Reizüberflutung wenigstens für die Informationsverarbeitung genutzt werden könnte, wäre ja alles gut, aber diese Menschen haben auch nicht schreiben und rechnen gelernt, sie können nichts und sollten nun bei uns plötzlich alles können.
Wir sind eine Erfolgsgesellschaft, die auf Wissen basiert und nicht mehr darauf, wie man dem anderen bestmöglich die Fresse poliert. Doch stattdessen schicken sich gewisse Menschen daran, zu predigen, dass wir sozialer werden sollten, aber wir sind doch bereits sozial, sonst wäre der ganze Zirkus einer Erfolgsgesellschaft gar nie möglich geworden?

Veröffentlichung: 4.11.2019 22:8
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Unterlassen von Kritik

Wenn man etwas verhindern möchte, fangen wir an, zu kritisieren. Wir denken, wir könnten uns so vor schlimmerem schützen. Doch wir vergessen dabei das Prinzip der Authentizität. Nehmen wir an, wir sind Links und kritisieren die Rechten. Das macht uns unglaubwürdig. Nehmen wir an, wir sind Rechts und kritisieren die Linken. Das macht uns genauso unglaubwürdig. Natürlich sind die Rechten gegen die Linken und die Linken gegen die Rechten. Doch das wirkliche Problem ist, dass jeder entweder links oder rechts ist und somit niemanden kritisieren darf.

Natürlich kann man dieses Prinzip nicht einfach so umsetzen. Wir sind so schnell im Kritisieren. Ich habe es lange nicht verstanden, dass wir über das Gute reden sollen und die Kritik sein zu lassen. Wenn jemand einen Fehler macht, dann muss man ihn doch darauf hinweisen? Doch das Problem ist ein anderes. Wenn ein Unternehmen einen Fehler macht, kann das ganze Unternehmen kaputt gehen dabei, wenn es nicht erkennt, dass es einen Fehler gemacht hat. Jede Firma sollte aber auch selbstständig sein und es sollte deshalb nicht nötig sein, irgendjemanden zu kritisieren, weil dieser ja merken muss, wenn etwas nicht funktioniert. Das System stürzt ganz von alleine ab und nimmt alle mit, die nicht fest im Sessel sitzen.

Wir müssen nicht kritisieren, weil die Welt, Menschen mit vielen Fehlern, das Problem von ganz alleine zurückgibt. Menschen, die ihre Fehler nicht sehen wollen, bekommen diese Konsequenzen ganz von alleine zu spüren, ohne dass irgendjemand irgendetwas kritisieren muss. Es kauft dann einfach niemand bei diesem Typen etwas ein, wodurch er erfolgslos ist.

Jeder Mensch sollte wie ein Unternehmen sein, selbstständig. Wir müssen nicht kritisieren, sondern, es sollte uns klar sein, dass wenn wir kritisieren, das Gegenüber mit der Kritik umgehen können sollte. Denn kann das Gegenüber die Kritik nicht einstecken, dann bringt die Kritik nichts. Kritik bringt deshalb meistens nichts.

Wir müssen uns ganz doll an der Nase nehmen und wenn wir die Zeitungen aufschlagen und diese über Trump hetzen, sollte uns klar sein, dass dies ganz normal ist, weil diese Zeitungen Antitrump-Zeitungen sind. Genauso mit Putin oder Assad. Es macht überhaupt keinen Sinn diese Personen zu kritisieren, sondern es zeigt nur das wahre Gesicht der Mainstreammedien. Die Mainstreammedien hassen Trump und Co. Die Mainstreammedien haben über nichts besseres zu reden, als andere Personen fertig zu machen. Diese Medien machen sich damit unglaubwürdig. Jeder der gegen irgendwen schimpft, macht sich unglaubwürdig und es stellt sich die Frage, ob man von Grösserem ablenken soll. Wir müssen mit diesen kranken Kritiken aufhören, denn wenn ein System abstürzt, dann stürzt es ab. Und desto früher es abstürzt, umso besser. Denn stürzt es lange nicht ab, ist der Schaden grösser, wenn es trotzdem einmal abstürzt. Desto länger ein System läuft, umso grösser der Schaden, wenn es abstürzt. Fehler haben es an sich, dass sie das Leben verunmöglichen. Wir sollten uns wirklich darüber Gedanken machen, ob wir irgendjemanden kritisieren sollten. Denn wenn man etwas tut, dann passieren Fehler, das ist ganz normal. Wenn Fehler passieren, dann kann man kritisiert werden. Wir können getrost jegliche Kritik unterlassen, ausser wir wissen genau, dass das Gegenüber uns hört. Die Kritik an Trump und Co. wird aber definitiv nicht von den betreffenden Personen gehört, weshalb sie sinnlos ist. Wenn das System Trump und Co. eines Tages abstürzt, dann nicht weil die Zeitungen kritisiert haben, sondern, weil die Kritik nicht gehört wurde. Wir helfen Trump und Co., wenn wir sie kritisieren und wir machen uns selbst damit unglaubwürdig.

Ich muss mich auch ganz doll an der Nase nehmen und dafür sorgen, dass ich nicht mehr kritisiere. Es ist der logische Weg.

Veröffentlichung: 15.10.2019 12:23
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Die Verteidigung der Verteidigung

Wenn wir nicht mehr wissen, wer mit einem Streit angefangen hat, verharren beide Parteien in der Verteidigung. Sie schlagen zurück im Bewusstsein sich zu verteidigen und der Krieg bleibt bestehen, weil der andere sich verteidigt hat. Leider sind solche Streitereien möglich, in denen nicht mehr klar ist, wer angefangen hat. Beide fühlen sich immer im Recht zurückzuschlagen, das einzige was bleibt, wenn man wirklichen Frieden will, ist wie eine Art biblischer Jesus aufhören zu kämpfen und zu hoffen, dass das Gegenüber auch anfängt abzurüsten. Allerdings, wenn man in solch einen Krieg von 100% Kampf auf 0% runterschraubt, kann man dabei umkommen, weshalb man langsam die Dosis des Kämpfens verringern sollte. Doch die Richtung sollte klar sein: Weniger Kampf und mehr Gespräche.

Am Ende läuft es immer darauf hin, dass der eine aufhört sich zu verteidigen. Das ist der einizge Weg Richtung Frieden. Denn natürlich ist es immer der andere, der angreift und man selbst ist immer derjenige, der sich nur verteidigt. Manchmal bleibt dann wirklich nichts anderes über, als zu sterben. Was ist besser, einen Krieg aufzuhören und dabei möglicherweise zu sterben, oder einen Krieg fortzusetzen und dabei sicher irgendwann zu sterben? Wenn man zur überlegenen Partei gehört, wäre der Krieg auch vorüber. Doch ist eine Partei wirklich überlegen? Wenn eine Partei überlegen ist, macht des dann noch Sinn sich gegen sie zu wehren? Nein.

Die Frage ist also auch, wer ist stärker? Führen wir einen Kampf, den wir nicht gewinnen können, sind wir einfach nur dumm. Geben wir hingegen unser Leben auf und opfern wir unser Wissen, sind wir genauso dumm. Es geht nämlich nicht darum, sich selbst zu verleugnen, damit ein anderer Herrscher seine Herrschaft beginnen kann. Wenn wir unser Leben aufgeben, sollten wir es für etwas tun, das sich auch wirklich lohnt und nicht für etwas, das im Moment einfach stärker ist. Wir sollten das Leben aufgeben, damit wir in der Sprache weiterhin kämpfen und nach Argumenten suchen, welche wirklich überzeugen. Verlieren wir unser Leben dafür, dass wir die Probleme friedlich lösen wollen, haben wir einen besseren Kampf geführt, als wenn wir andere Menschen zu einer Meinung zwingen. Es geht nicht darum, dass wir unsere Probleme heute lösen. Es geht nicht darum, dass wir von heute auf morgen die Verteidigung aufgeben, sondern, dass wir langsam lernen, wie wir abrüsten können und das Leben besser ertragen. Es geht um einen konsequenten Weg Richtung Frieden.

Veröffentlichung: 22.8.2019 2:7
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Sich wehren? Hä?

Die Idee ist simpel: Wenn sich niemand wehren würde, dann gäbe es weltweiten Frieden.

Wollen wir nun Gott kritisieren oder nicht?

Sunzu schrieb in Kunst des Krieges: wenn du deinen Feind und dich selbst kennst, brauchst du keine tausende Kriege zu verstehen, sondern du hast gewonnen.
Wir können nur hören oder reden und nicht beides gleichzeitig. Hören bedeutet sich nicht zu wehren und somit zu ertragen.
Wenn wir genügend lange gehört haben, kennen wir uns selbst und unseren Feind und haben gewonnen, ohne dass wir uns wehren mussten.

Veröffentlichung: 15.8.2019 10:29
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Frieden fürs Militär

Ich musste zuerst bereit dafür sein, den Frieden an meinen Feind das Militär zu verkaufen. Es dauerte dann einige Zeit, bis ich merkte, dass das Militär dieselben Ziele hat wie ich. Das Militär nennt dieses Ziel allerdings „Sicherheit“. Ich nenne dieses Ziel, „innerer Frieden“. Da ich dasselbe Ziel wie das Militär habe, stellte sich mir die Frage nochmals, wie verkauft man den Frieden ans Militär?
Frieden zu leben bedeutet ständig abzurüsten. Wenn wir abrüsten, dann kann uns jemand eins auswischen oder sogar töten. Wenn wir also friedlich leben, dann kann man uns betrügen oder töten. Glücklicherweise sterben Soldaten früher dank des Krieges. Soldaten sind Kanonenfutter, oder sie waren es früher. Der Kriegsherr selbst, stirbt selten, sondern es sind seine Soldaten die draufgehen. Ein Kriegsherr hat in diesem Sinne tausende von Leben, die für ihn bereit sind zu sterben. Ein Kriegsherr kann also mehrmals sterben.
Da es im Militär immer möglich ist zu sterben und die Soldaten dann am besten kämpfen, wenn sie knapp vor dem Tod stehen, stellt sich die Frage, wieso nicht ein paar Soldaten im friedlichen Kampf ausbilden? Diese Soldaten würden sich gegenüber ihrem Kriegsherrn dazu verpflichten, niemals jemanden zu zwingen und niemals Gewalt anzuwenden. Der Kriegsherr wäre dadurch fähig zu sehen, wo friedliche Lösungen möglich sind. Diese Friedenssoldaten argumentieren dann besonders kreativ, weil sie niemals zur Krücke der Gewalt und des Zwangs greifen. Diese Soldaten, wenn sie es richtig machen, dürften nicht sterben, obwohl sie nicht zur Gewalt greifen.
Der Kriegsherr hat also durch diese Friedenssoldaten die Möglichkeit, sich sprachlich für den Frieden einzusetzen. Wenn ein Soldat stirbt, dann kann der Kriegsherr immer noch eine passende Strategie wählen. Der Kriegsherr erfährt durch die Friedenssoldaten auch, welche Gebiete besonders gefährlich sind. Wenn also Soldaten des Kriegsherren dran glauben müssen und den Tod sterben, dann waren dies nur die Soldaten an vorderster Front.
Leider gehen wir heute einen unmenschlichen Weg und versuchen Frieden durch Roboter zu erreichen. Wir bauen Drohnen und andere Geräte, welche den Vorteil haben, dass keine Menschenleben daran glauben müssen. Doch als kleines Land ist man immer auf der schwächeren Seite. Als kleines Land muss man deshalb auf friedliche Kampf-Strategien setzen. Als kleines Land sollte man also die Kanonenfutter-Soldaten neu erfinden. Denn nur so ist es möglich, sensibler auf die neuen Gefahren zu reagieren. Dasselbe gilt auch für die Polizei. Die Polizei sollte auf jegliche Gewalt und Zwang verzichten lernen. Das bedeutet auch auf Schlagstöcke. Das geht nur, wenn wir sprachlich und argumentativ kompetenter werden.
Ich selbst trage ja den Feind in mir kann nicht gegen mich gewinnen. Ich bin wie ein kleines Land, das gegen die anderen Länder niemals mit Zwang und Gewalt ankommt. Die einzige Strategie ist bei mir deshalb der Frieden. Einen starken Feind in sich zu tragen, bedeutet schizophren zu sein.

Hier finden sie dieses Dokument zum Verbreiten, als PDF und zum Drucken. Ich selbst muss gesund werden, bevor ich mich um die Verbreitung kümmern kann. Erwähnt aber bitte friedensethik.ch in jedem Fall.

Veröffentlichung: 5.7.2019 8:6
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Weltweite Einigkeit und Frieden in den wichtigsten Punkten vermitteln

  1. Was sind die wichtigsten Punkte?
    • Fragen, die alle Menschen mehr oder weniger gleich beantworten.
    • Abweichungen dieser Fragen, erarbeiten, um dieses Thema zu vertiefen.
    • Die Konsequenzen der Antworten auf diese Fragen verstehen.
    • Ziel ist, niemanden auszuschließen (weder links- noch rechtsradikale, weder Muslime noch Christen oder Atheisten).
  2. Wie lauten diese Fragen?
    • Willst du getötet werden? (friedfertige Antwort: Nein)
    • Willst du aufgrund von deiner Religion verfolgt werden? (friedfertige Antwort: Nein)
    • Willst du auf all das Gute, das deine Mitmenschen bekommen, verzichten? (friedfertige Antwort: Nein)
    • Willst du essen und wohnen? (friedfertige Antwort: Ja)
    • Willst du für etwas kämpfen und viel Kraft investieren, das jeder andere gratis bekommt? (friedfertige Antwort: Nein)
    • Willst du immer alleine sein? (friedfertige Antwort: Nein)
    • Willst du eine Aufgabe und damit einen Sinn haben? (friedfertige Antwort: Ja)
    • Willst du, dass andere Menschen extrem empfindlich reagieren? (friedfertige Antwort: Nein)
    • Willst du, dass andere Menschen nicht auszuhalten sind? (friedfertige Antwort: Nein)
    • Willst du, dass du selbst nichts Wert bist? (friedfertige Antwort: Nein)
    • Willst du sexuell missbraucht/vergewaltigt werden? (friedfertige Antwort: Nein)
  3. Andere ähnliche Fragen
    • Willst du, dass jemand besser als du ist?
    • Willst du zum Abschuss freigegeben sein?
    • Willst du vor Gericht nicht wie jeder behandelt werden, sondern viel schlechter?
  4. Gründe, wieso diese Fragen nicht gleich beantwortet werden
    • Man hat gelogen.
    • Man erhofft sich dadurch einen Vorteil.
    • Man ist depressiv.
    • Man will aus anderen Gründen nicht mehr leben.
    • Man hat sich selbst aufgegeben.
    • Man hält sich selbst für dumm.
  5. Konsequenzen der gleichen Antworten
    • Wenn du nicht selbst getötet werden willst, dann sollst du auch niemand anderes töten.
    • Wenn du getötet werden willst, dann töte dich selbst zuerst – fange immer bei dir selbst an.
    • Wenn du nicht verfolgt werden willst, aufgrund deines Glaubens, dann verfolge auch selbst niemanden aufgrund des Glaubens.
    • Wenn du verfolgt werden willst, dann freue dich über jede Verfolgung, die dich trifft
    • Wenn du auf das Gute nicht verzichten willst, dann gebe deinen Mitmenschen auch all das Gute, das für dich gedacht war.
    • Wenn du auf das Gute verzichten willst, dann verzichte auf das Gute zuerst bei dir selbst.
    • Wenn du wohnen und essen willst, dann sorge dafür, dass auch andere etwas essen und irgendwo wohnen können.
    • Willst du nicht für Dinge kämpfen, die andere gratis bekommen, dann gib das was du gratis bekommen hast, auch gratis wieder weiter.
    • Wenn du nicht immer alleine sein willst, dann lasse deine Mitmenschen nicht alleine.
    • Wenn du eine Aufgabe haben willst, dann tu etwas für andere und dich selbst.
    • Wenn du nicht willst, dass andere empfindlich reagieren, halte viel aus.
    • Wenn du nicht willst, dass andere nicht auszuhalten sind, sorge dafür, dass du gut verträglich bist.
    • Wenn du willst, dass du selbst etwas Wert bist, gib jedem Mitmenschen den gleichen Wert wie dir.
    • Wenn du nicht willst, dass du missbraucht/vergewaltigt wirst, missbrauche/vergewaltige niemanden.
  6. Konsequenzen der Konsequenzen

Würde man genügend oft und früh unseren Kindern dieses System klar vermitteln, ist die Welt friedlicher. Wir haben keine andere Wahl, als dieses System nicht nur unseren Kindern mitzuteilen, sondern auch uns Erwachsenen. Ein wesentlicher Punkt, um kriminell zu werden ist, diese Fragen und Konsequenzen nie verstanden zu haben.
Das Ziel bei diesen Fragen dreht sich immer darum, dass „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“ und „liebe deinen Nächsten, wie du dich selbst liebst“.
Wenn uns diese gleichen Antworten alle etwas Wert sind, dann sollten wir uns immer wieder an sie erinnern. Wir sollten einen Gedenktag der Friedensethik ernennen, um uns jedes Jahr an diese Fragen und Konsequenzen zu erinnern.
Durch diese Konsequenzen ist es möglich, dass Verantwortung entsteht, welche unabhängig von Religion, Rasse oder anderen Kriterien ist. Sie ermöglicht zu dem, aus dem kindlichen Wettkampf auszusteigen und erwachsen zu werden.

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