Wenn wir ein Gesetz haben, dass Unterdrückung unter Strafe stellt, dann werden die Unterdrückten sich nicht darauf berufen können, weil sie zu wenig Mittel haben, sich gerichtlich zu verausgaben. Nur reiche und mächtige Unterdrückte werden sich wehren. Vielleicht wird auch ab und zu, ein Mensch, der viel Hass in sich trägt, vor Gericht gehen. Er wird primär nicht deshalb sich seine Freiheit erstreiten, weil er unterdrückt ist, sondern weil er anderen Menschen zeigen will, wie dumm oder böse sie sind.
Ist es deshalb wirklich sinnvoll, gerichtlich gegen Unterdrücker oder Rassisten vorzugehen, oder gesellt man sich gerade dadurch, dass man anfängt seinen Kampf gerichtlich auszutragen, zu denjenigen Menschen, die andere Menschen hassen? Wie schon gesagt, ein Mensch mit wenig Ruf, Geld, Macht oder Hass kann sich diesen Streit nicht erlauben. Jemanden vors Gericht zu zerren, bedeutet also einen Krieg oder Kampf anzufangen und es nicht mit aussergerichtlichen Mitteln zu versuchen. Dies braucht viel Energie.
Heute wird nicht mehr mit Waffen aus Eisen oder Stahl gekämpft, sondern mit Anwalt und Gericht. Wir haben zwar verlernt direkte Gewalt anzuwenden, doch wir wenden immer noch subtile und psychologische Gewalt an. Diese psychologische Gewalt können sich nur die Mächtigen leisten, oder Menschen, die bereit sind alles zu tun, um jemanden zu verunglimpfen.
Gesetze und Antirassismus Strafnormen werden also nicht dem einfachen Mann behilflich sein. Denn der einfache Mann kann sich alleine nicht gegen das System oder Mächtige auflehnen. Der einfache Mann bräuchte einen mächtigen Partner, um gerichtlich erfolgreich zu werden. Natürlich hat der mächtige Partner persönliches Interesse daran, einem einfachen Mann zu helfen, doch normalerweise wird der mächtige Partner dies nur wegen dieser persönlichen Vorteile tun und nicht weil er für eine faire Sache kämpft.
Ein solch weiteres Gesetz Namens Zensurgesetz ist unterwegs.
In der Hoffnung, dass durch eine Weltregierung keine Kriege mehr geführt werden müssen, da es nur noch eine Regierung gibt, sind wir mit der EU, auf dem Weg zu dieser einen Weltregierung.
Das Wichtigste ist, dass ein innerer Frieden möglich ist. Wir sehen es mit Deutschland, dass ein innerer Frieden nicht mehr möglich ist. Es gibt allerdings zwei innere Frieden. Der eine Frieden betrifft den einzelnen Menschen. Dieser Frieden des Menschen ist abhängig vom zweiten inneren Frieden, welcher der Frieden innerhalb eines Landes betrifft. Ist der Frieden im Land nicht möglich, ist es schwieriger, einen Frieden beim einzelnen Menschen zu erreichen. Aber eigentlich kommt der innere Frieden des Einzelnen von ihm selbst. Doch, wenn in einem Land noch ein innerer Frieden herrscht, hat es natürlich der Einzelne leichter zu diesem inneren Frieden zu finden. Der innere Frieden des Einzelnen sollte sich ausbreiten und es sollte möglich sein, dass er sich ausbreitet. Wenn wir nur eine Weltregierung haben, dann ist dieser innere Frieden des Einzelnen schwieriger erreichbar, doch dafür ist der weltweite Frieden näher. Doch am Ende muss alles von innen kommen. Ohne den inneren Frieden des Einzelnen, wird es also niemals einen wirklichen Weltfrieden geben.
Krieg kann genauso nicht sein. Das Leben geht weiter, mit oder ohne Tod. Jemanden zu töten ist in unserer Welt zerstörerisch, doch in der Ewigkeit zählt nur der positive Umgang mit Schmerzen. Jemandem in der Ewigkeit Leiden zuzufügen ist sinnlos und der einzige Grund kann dort am Ende die Selbstverschuldung sein. Wer ist schon perfekt? Weil eben niemand perfekt ist, erwischt das Leiden früher oder später in der Ewigkeit jeden. Und diejenigen, die den Perfektionismus vollständig aufgegeben haben, die das Wichtigste vergessen haben und die Wahrheit nicht wissen wollen, sind einfach nur blind und taub, ja, sie versuchen das Leben in sich abzutöten, anstelle es zu fördern. Die grösste Kunst ist es eben, in der Ewigkeit, im sogenannten Utopia, gewaltfrei sich durchzusetzen und das geht nur, wenn man etwas wirklich wichtiges auch umsetzen kann und dass dieses wichtige auch wichtig genug ist.
Selbst wenn es einen vorübergehenden Krieg geben wird, das Böse ist und bleibt sinnlos, ohne jede wirkliche Logik und ohne Verstand. Was bringt es jemanden zu etwas zu zwingen, wenn man es am Ende selbst tun sollte und, wenn die gute Tat am Ende ja für uns selbst nützlich wird, ohne, dass jemand uns die gute Tat wegnehmen kann. Wenn es richtig ist ehrlich zu sein, dann belohnt die Ehrlichkeit dich und du musst dir keine Sorge machen, dass du eines Tages den kürzeren ziehst, nur weil du ehrlich bist. Natürlich wird es so aussehen, als würdest du den kürzeren ziehen und natürlich lassen dadurch sich viele beeinflussen. Aber die Existenz kann am Ende niemand auslöschen, weder Gott noch der Teufel. Die Existenz jedes Sandkorns auf der Erde und jedes Menschen, geht in die Vergangenheit über und bleibt dort für ewig archiviert.
Wenn etwas gut ist zu tun, dann muss man es nicht erzwingen, weil es ja eben gut ist, es zu tun. Wenn es zum Beispiel gut ist Gläubig zu sein, dann muss man nicht Ungläubige töten. Es wird so lange Ungläubige also geben, wie man sie töten will. Es wird so lange Krieg und Elend auf der Erde geben, wie man eben an eine schnelle Lösung durch Krieg und Elend glaubt. Wenn der Krieg und der Elend das Gute wäre, dann müsste man nichts dagegen unternehmen und es würde uns am Ende sogar selbst belohnen. Wenn der Krieg und das Elend etwas schlechtes ist, dann wird der Krieg und das Elend uns selbst am Ende zerstören, verunsichern und verängstigen. Doch, wenn wir nicht auf Krieg und Elend vertrauen, wird uns Krieg und Elend nicht bekümmern, weil wir ja den Frieden leben und völlig gelassen in Ruhe leben. Wir haben dann durch den inneren Frieden den äusseren Krieg, welcher man zu uns bringt, besiegt. Nur so lange wir noch uns verunsichern und verängstigen lassen, nur so lange haben wir nicht verstanden und nur so lange sind wir taubblinde Menschen, welche orientierungslos umherirren und sich überall anstossen. Würden wir aufwachen, würden wir bemerken, dass es um unseren inneren Frieden geht, denn dieser ist notwendig um in einem Krieg zu überleben. Den Krieg kann man nicht gewinnen, wenn man innerlich völlig zerrissen und instabil ist. Den Krieg kann man nur mit einem inneren Frieden gewinnen.
Schau, meine Bücher kaufte keine Sau. Doch was interessiert es mich, wenn in mir selbst alles in Ordnung ist? Und in mir selbst ist alles in Ordnung, das ist einfach der Fakt. Die äusseren Dinge sind nur eine wilde Actionshow, die abläuft und alles ein bisschen spannender macht, ob mit Bürgerkrieg oder ohne, ich habe meinen Frieden und um diesen inneren Frieden geht es. Wenn du also dir Kinder erziehst, dann schau, dass sie einen inneren Frieden und innere stabilität, ja, Ausgeglichenheit erreichen und nicht, dass sie einfach nur überleben. Denn überleben ist eine Illusion, denn wie schon gesagt, alles existiert sowieso ewig, denn aus der Vergangenheit kann man nichts löschen. Man überlebt also so oder so, im Minimum, in der Vergangenheit. Den Krieg können wir auch nicht bekämpfen, sondern nur den inneren Frieden fördern.
Selbst wenn man Kriege führen will, wenn man innerlich unruhig ist und sich nicht ordnen kann, kann man den Krieg nicht führen. Man braucht also um einen Krieg zu führen, einen inneren Frieden. Wenn dieser innere Frieden zerbrechlich ist, ist dies der erste Angriffspunkt für einen Krieger oder eine Armee. Dies kann ein innerer Frieden einer einzelnen Person sein, als auch ein innerer Frieden einer ganzen Gruppe von Menschen, oder, von allen Menschen.
Laut “The Art of War” gelten folgende Punkte:
Der Krieg wird also zu einer sicheren Sache. Doch, wenn es sowieso sicher ist, dass man etwas erreicht, wieso sollte man dann dafür kämpfen? Der Lohn müsste dann ja auch freiwillig kommen, ohne dass man gegen/um etwas kämpft. Der Lohn besteht dann darin, dass es verdient ist und nicht, dass man es sich genommen hat. Doch natürlich ist es so, dass eines sicher ist, dass nichts sicher ist (Plato). Das heisst, wenn man durch viel Training es sich verdient hat, der beste Skifahrer der Welt zu sein, dann wird man vermutlich jedes Skirennen gewinnen. Das Skirennen ist dann nur noch die Umsetzung des eigenen Könnens, doch der Sieg ist trotzdem nicht sicher.
Der Krieg und Kampf ist demnach sinnlos, weil man es auch freiwillig bekommen würde, da man es sich verdient hat. Man muss sich den Lohn nicht mehr nehmen, sondern man kann ihn sich schenken lassen. Wenn man sich den Lohn nicht nimmt, bedeutet dies natürlich, dass man sich selbst nochmals prüfen lässt, ob man es wirklich verdient hat. Natürlich nimmt man dann den Lohn gewissermassen entgegen, doch es ist dann kein Stehlen mehr, sondern gerechtfertigt.
Der Kampf und damit der Krieg ist nur in sehr begrenzter Form möglich. Wir haben nicht die Kraft, in vielen Punkten zu gewinnen, sondern wir müssen uns auf etwas beschränken. So kämpfen Wissenschaftler in ihren Bereichen für weitere Erkenntnisse. Nachdem sie sich jahrelang um gewisses Wissen bemüht haben, bekommen sie einen kleinen Lohn. Dieser Lohn wird ihnen geschenkt, weil sie sich bemüht haben. Wenn der Lohn ihnen geschenkt wird, dann fällt ihnen die Erkenntnis auf dem WC ein, sonst während der Arbeit.
Einen Kampf können wir also meist nicht gewinnen und wenn wir ihn gewinnen, müssen wir ihn verteidigen. Wahrer Frieden haben wir aber, wenn wir den Lohn geschenkt bekommen, weil wir ihn dann nicht mehr verteidigen müssen, sondern er uns zusteht. Es sollte also immer das Ziel sein, dass wir den Lohn geschenkt bekommen und nicht, dass wir ihn uns nehmen. Für viele ist es allerdings gar nicht möglich, sich den Lohn zu nehmen, weil sie geprüft werden. Wenn man also sich für eine Arbeit bewirbt, dann sollte der Arbeitgeber prüfen, ob man die Arbeit aufnehmen kann. Man müsste dann schon falsche Zeugnisse verwenden, um den Arbeitgeber zu täuschen und sich die Arbeitsstelle so zu nehmen.
Wenn man wirklich für etwas kämpft, dann wird man sich den Lohn nehmen. Wenn man allerdings für etwas lebt, dann bekommt man es geschenkt. Der Kampf versucht den Lohn zu erzwingen, aber das Leben schenkt uns alles. Was bringt uns der grösste Kampf, wenn wir nicht verstehen, dass wir es uns ebenso schenken lassen könnten? Wir müssen diesen Kampf nicht führen, sondern sollten uns den Lohn schenken lassen. Der Lohn des Lohnes ist es, dass wir beschenkt werden mit allem was wir brauchen, obwohl wir nicht dafür gekämpft haben. Das Leben selbst ist ein Geschenk, das einige ablehnen und andere annehmen. Wir wählten nicht unser Leben, sondern wurden einfach ungefragt geboren, weshalb wir auch nicht für unser Leben kämpfen können.
Damit man Frieden finden kann, darf man kein schweres Leben haben. Denn ein schweres Leben würde bedeuten, dass es eines Tages zu schwer wird und man es nicht mehr leben kann, weil der Aufwand zu gross wird. Das Ziel ist also immer, dass das Leben eher leichter wird und nicht immer schwerer. Ich rede schon wie einer der vielen Weicheier-Christen. Ich merkte dann mit erstaunen, dass die Bibel und damit das Christentum diese Einfachheit mit grosser Sensibilität verinnerlicht.
Lasst mich die Einfachheit des Christentums erklären:
Sicherlich lassen sich noch viel mehr Punkte finden. Es ist erschreckend, wie einfach wir unser Leben einstellen sollten, wenn wir Gott kennen.
Selbst “Die Kunst des Krieges” spricht von einem leichten Leben: “Der Krieg liebt den Sieg und nicht die Dauer”. Das heisst wir müssen schauen, ob wir gewinnen können und nicht einen möglichst langen Krieg führen. Desto länger der Krieg andauert, umso kraftloser werden wir und umso mehr Schäden haben wir in uns verursacht, bis eines Tages nur noch der Wunsch nach Frieden oder dem Tod vorhanden ist.
Der Weg scheint ganz klar in Richtung Frieden zu gehen, doch, wenn wir das Mouse-Utopia-Experiment anschauen, in dem alle friedlich leben, erkennen wir, dass das Paradies uns unfähig für die Gemeinschaft macht. Der Krieg führt also nicht zum Frieden, es muss etwas anderes sein! Meiner Meinung nach, ist es die Erkenntnis, dass wir genauso gut unschuldig sterben können, welche zum Frieden führt. Das heisst, Jesus müsste deshalb wirklich am Kreuz gestorben sein, nicht so, wie es der Koran schreibt. Der Tod scheint auch aus anderen Gründen nicht immer selbst verursacht zu sein, so kann uns ein Hagelkorn oder Blitz treffen, ohne, dass wir die Möglichkeit hatten Schutz zu finden.
Wir können also nicht einmal unser Leben vor dem Tod schützen, sondern wir sind angewiesen auf irgendwelche Mächte oder auch nur einen Gott. Sieht man nun genauer hinter den christlichen Gott und seine Logik, fällt einem auf, dass diese Logik eigentlich ziemlich in Ordnung ist:
Wieso müssen wir laut Bibel zu unserer Rettung Jesus nachfolgen und an ihn glauben?
Weil es eben leider wahr ist, dass uns ein Blitz treffen könnte und wir so unschuldig sterben. Wir müssen zugeben, dass wir unser Leben nicht unter Kontrolle haben, genauso hatte es Jesus nicht, weshalb er nicht vom Kreuz steigen konnte. An Jesus zu glauben, bedeutet zu verstehen, dass man unschuldig sterben kann. Wer also Jesus auslässt und nicht an ihn glauben will, vergisst, dass man von einem Blitz getötet werden könnte. Damit wir aber gewinnen können, laut “die Kunst des Krieges”, müssen wir unseren Feind und uns kennen, das heisst, wir müssen daran glauben, dass wir unschuldig sterben können, das heisst, wir müssen an Jesus glauben. Weil Jesus nun wirklich unschuldig war, konnte ihn nicht einmal mehr der Tod halten. Das heisst, die Auferstehung ist das Zeichen dafür, dass Jesus wirklich unschuldig gestorben war.
Zusätzlicher Text über Leichtigkeit und Schwerheit:
Dushan Wegner: Propaganda und das Einfache
Die Gefährlichkeit von Facebook und Twitter nimmt zu. So sagt man. *Zynismuspur*
Äh? Halt mal? Für wen ist Facebook und Twitter eine Gefahr?
Achja für jene, welche die öffentliche Meinung fürchten!
Es gibt so Verschwörungstheorien, welche davon ausgehen, dass Geldgeber einen dritten Weltkrieg wollen. Nehmen wir an, es gibt wirklich falsche Geldgeber, welche das Geld falsch verwenden, was sich wohl fast nicht vermeiden liesse.
Geld ist leider eine Art Motivator, da viele Menschen sich nach Geld sehnen und sich ein einfaches Leben wünschen. Sie sehen nicht die wahren Gründe, weshalb man Dinge für andere tun soll, sondern reduzieren alles aufs Geld. Das Überleben von geldgierigen Menschen hängt also direkt am Geld. Sie sehen nicht, dass, wenn man etwas gutes für andere tut, dafür Essen und mehr bekommen kann. Bei den Mengen von Geld, welche die Reichsten der Reichen haben, ist es äusserst blöd, wenn man von Geld abhängig ist. Theoretisch ist man sogar von Geld abhängig, wenn man arm ist und auf Geld vom Staat angewiesen ist. Da bringt es dann natürlich nicht viel, wenn man gegen den Staat ist. Falsche Geldgeber können dich motivieren, gegen den Staat zu sein. Ja, jeder Geldgeber hat eine gewisse Kontrolle über dich. Was wenn er nicht mehr zahlen würde?
In Facebook ist man auch dazu übergegangen, für Geld Werbung aufzuschalten. Es geht dann nicht mehr darum, ob jemand wirklich etwas kann, sondern, ob jemand macht, was die Geldgeber wollen. Dabei ist wirkliche Arbeit überhaupt nicht von Geld abhängig, sondern davon, ob Menschen etwas für die Arbeit hergeben würden und das muss nicht Geld sein. Ein gesundes Leben, will etwas für andere Menschen tun, aber auf die eigene Art und Weise. Das heisst, wenn ich auf meine Art und Weise sein kann und dadurch niemanden schädige, sondern sich die Mitmenschen sagen, dafür lohnt es sich Geld zu geben, dann habe ich eine Arbeit gefunden. Es kann nur darum gehen, etwas auf die eigene Art und Weise zu tun und dadurch für andere nützlich zu werden. Dazu muss ich keinen direkten Wunsch nach Geld besitzen, sondern einen Wunsch, etwas für andere Menschen zu tun!
Der Wunsch etwas wirklich für andere Menschen getan zu haben, ist eine gesunde Motivation und sie lässt sich auch nicht durch Geldgeber beeinflussen. Wenn ich einfach nur Geld will, damit ich anerkannt werde, dann habe ich eine schlechte Motivation und bin abhängig. Wenn ich aber grundsätzlich etwas für andere tun will, auf meine eigene Art, dann ist dies nicht von Geld abhängig und ich weiss, dass ich dafür einen Lohn bekommen werde.
Wenn nun Geldgeber einen Krieg wollen, einen dritten Weltkrieg, dann tauchen natürlich viele Fragezeichen auf. Denn wünscht man sich einen Krieg, dann hatte man noch nie Frieden. Einen Feind zu besitzen ist keine grosse Leistung, sondern resultiert im Versagen und Verursachen von krassen Fehlern. Einen Feind zu wollen, wird zwar die Gruppe einen und so Gemeinschaft vorgaukeln. Doch, wenn man einen Feind will und braucht, damit man sich einig ist, dann wird man niemals den Feind los, selbst, wenn man ihn umgebracht und vernichtet hat. Das heisst, benötigten wir einen Feind, werden wir immer einen haben, selbst, wenn wir ihn komplett zerstört haben. Einen Feind zu wollen, wird also immer, einen immer neuen Feind hervorbringen. Dies führt dann sogar von “Die Kunst des Krieges” weg. Weil laut den Kriegsregeln sollte der Sieg wichtig sein und nicht das Durchhaltevermögen. Gewonnen hat man aber nur, wenn es dann vorbei ist. Wenn der Feind das Ziel ist, dann hat man verloren.
Wir dürfen also keinen Feind bekämpfen, sondern sollten versuchen Frieden zu stiften. Der Frieden kommt klar mit Feinden und benötigt ihn nicht. Die innere Ruhe, welche so erreichbar ist, ist unvergleichlich. Eigentlich müsste es allen einleuchten, dass ein innerer Krieg nur Verletzungen und Gewalt verursacht, wobei ein Frieden, kein Problem mit den schlimmsten Dingen hat, sondern die Ruhe bewahrt. Nur, wenn wir die Ruhe bewahren ist es möglich etwas dauerhaft zu erreichen. Natürlich erreicht ein Krieger der einen Feind benötigt auch etwas, nämlich, dass er immer wieder einen neuen Feind braucht. Doch es geht ja nicht um das Durchhaltevermögen im Krieg, sonst benötigte man wirklich einen immer neuen Feind.
Die Kunst scheint es also wirklich zu sein, seinen Feind aufzugeben!
Sein Feindbild zu vergessen und zu sich selbst zu finden. Weg von den Rachegedanken, hin zu einer Arbeit für andere, auf die eigene Weise.
Leider ist nach meiner Sicht, ein Krieg gegen sich selbst, der grösste Blödsinn. Es geht genau um das Gegenteil, einen Frieden mit sich selbst. Wie kann ich den Streit, der in mir tobt, befrieden und schlichten? Wie kann ich den Kampf in mir selbst vollständig aufgeben, zugunsten einer Ruhe und Gelassenheit, das bedeutet Selbstbeherrschung und Vergebung?
So lange ich noch gegen mich selbst kämpfe, verbrauche ich viel Energie und Kraft für etwas, das ich niemals gewinnen kann, weil ich sonst mich selbst töten müsste, was sowieso nicht möglich ist, da ich immer mit mir zusammen bleibe. Ja, ich als Schizophrener kenne diesen Kampf und ich habe ihn schon oft geführt. Er kann das Böse niemals austilgen, weil es gar nicht das Böse ist, obwohl ich glaube, dass es das Böse ist. Wir bekämpfen mit unserem Krieg gegen uns selbst also etwas, das in Wirklichkeit ganz anders aussieht. Frieden und damit Ruhe ist nur möglich, wenn ich bereit bin unschuldig zu sterben. Wenn ich bereit bin abzurüsten, ohne, dass ich irgendetwas dafür zurückbekomme, sondern eigentlich sogar alles verliere. Es ist ein harter Grad, zwischen Gutmenschen, Dschihadisten und der Lösung, dem Frieden.
Desto kompromissloser wir kämpfen, umso blinder werden wir gegenüber uns selbst. Es dient dann alles nur noch der Erreichung des Zieles, wie es “The Art of War” propagiert. Nach der Erreichung eines Zieles, glauben wir gesiegt zu haben, aber das Problem wird auf eine andere Art und Weise wieder auftauchen und wir werden immer dasselbe in uns bekämpfen, dabei gewinnen wir nur immer vermeintlich, aber niemals vollständig. Wenn wir vollständig gegen uns selbst gewinnen würden, dann nur deshalb, weil wir uns selbst völlig zerstört haben. Krieg ist keine Lösung und erleichtert das Leben nicht, egal, gegen wen er geführt wird. Krieg erleichtert das Leben nicht, wenn man ihn gegen sich selbst führt! Krieg verschlimmert das Leben nur und er produziert immer wieder neue Erfindungen, weshalb man kämpfen und zerstören soll.
Meine Schizophrenie besteht aufgrund des Krieges, welchen ich manchmal gegen mich geführt habe! Als ich merkte, dass ich diesen Krieg nicht mehr führen muss, entstande eine grosse Ruhe. Als mir klar wurde, dass ich mein inneres Feindbild nicht zerstören muss, sondern mit ihm eine Lösung finden sollte, hatte ich einen Lichtblick Richtung Genesung meiner selbst. Hört auf Kriege zu führen. Kriege machen gegen sich selbst ebenso wenig Sinn, wie gegen andere Menschen.
Man baut schliesslich keine Häuser, in dem man das Holz zerstückelt und verbrennt, sondern, in dem man das Holz ganz gezielt bearbeitet.
Wenn die Fakten zum Krieg führen, dann stimmt etwas nicht oder glaubst
du allen ernstes, dass das Ziel ist, uns die Schädel einzuschlagen? Es
muss im Interesse von irgendwelchen Menschen sein, dass wir einen Krieg
mit Russland, Assad und Erdogan anfangen können. Diese Interessen
bestehen nicht für das gemeine Volk.
Wenn die Fakten und damit die Wahrheit nicht die Ohnmacht der Welt
aufzeigen, dann sind wir verloren. Irgendetwas stinkt also ganz
gewaltig, wenn die Wahrheit uns rät, die Köpfe einzuschlagen und einen
Krieg gegen jeden einzelnen von uns zu führen.
Zu herkömmlich falschem Verständnis (siehe deutschlandfunk.de/integration…?dram%3Aarticle_id=409793):
Wie man sieht, ist eine solche Logik völlig falsch. Weder der Migrant hat es verdient als König zu leben, noch der Deutsche muss per se sich integrieren. Die Kriminellen müssen sich integrieren (sagt der Bürgermeister im Text auch, doch im gleichen Zug sagt er, dass der Migrant nicht das Problem sei). Die Friedfertigen sollten die Könige sein.
Der AfD zuzuhören gehört genauso zum Programm eines Friedfertigen, wie die CSU, SPD oder Linke zu verstehen. Wer einen Hass entwickelt bevor er hingesehen hat, hat ein Problem und ist im Prinzip rassistisch. Wer eine Liebe entwickelt, bevor er hingesehen hat, hat ein Problem und ist im Prinzip blind. Wem egal ist, was um ihn herum abgeht, kann nichts verändern. (Jeder und wirklich jeder hat also ein Problem, es gibt also keinen guten Menschen).
Wir können nicht per se alle Migranten als Heilige betrachten, genauso wenig wie alle Deutschen Heilige sind (siehe die Linken oder Rechten). Es muss klarer sein, dass die Deutschen Probleme haben, genauso wie die Migranten wohl sicherlich auch Probleme haben.
Dieser Bürgermeister (siehe Beispiel Link) ist gut, nur dass er nicht geschnallt hat, dass Gruppenbegriffe wohl selten dazu tauglich sind als perfekt zu gelten. So ist es mit den Christen, unter denen auch falsche Christen sind, wie es auch unter Migranten böse Migranten gibt. So gibt es auch gerechte Muslime, auch wenn man sehr lange danach suchen mag.
Jedes Verhalten hat ein gewissen Nachteil, den man dann ausgleichen muss, damit man gerecht leben kann, aber es hat auch jedes Verhalten einen Vorteil, durch den man gewisse Dinge leichter hinkriegt.
Migranten müssen zum Beispiel besonders vorsichtig sein, da sie in einer neuen Umgebung leben. Sie werden besonders darauf achten nichts falsch zu tun, was man als falsch wahrnehmen könnte. Doch, wenn ein Migrant nicht geschnallt hat, dass er vorsichtig sein muss und wer herrscht, dann ist er wohl eine Ausnahme und/oder er ist besonders kriminell.
Wenn jemand also ein Herz für Migranten hat, dann wird er entsprechend für jene kämpfen, muss aber viel härter mit sich selbst ins Gericht, wenn ein Migrant einmal auch wirklich aus dem Rahmen fällt. Liebe zu Menschen die man nicht kennt (in der EU: Muslime) ist viel schwieriger umzusetzen, als liebe zu Menschen die man kennt (in der EU: Christen). So ist Liebe zu Christen in islamischen Ländern viel schwieriger umzusetzen, weil man Christen für völlig verblödet hält, da sie die andere Backe auch noch hinhalten.