friedensethik.ch

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Veröffentlichung: 15.3.2017 13:35
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Was, wenn zwei sich streiten?

Wenn zwei sich streiten, dann sollte man auf keinen Fall eingreifen, ausser einer der Beiden wehrt sich nicht.

Wieso?

Die, welche bereit sind sich zu streiten, sollten selbst erfahren, wieso es nicht gut ist, zu streiten. Nichts geht um diese Selbsterkenntnis herum. Wenn die Herdplatte heiss ist und ein Kind droht darauf zu langen, dann musst du, nachdem du gesagt hast, dass es heiss ist, dann musst du es seine Finger verbrennen lassen. Nur so ist man fähig die Gesetze verstehen zu lernen. In dem man also Fehler macht, merkt man, dass es Fehler gibt. Wer noch nie etwas falsch gemacht hat, hat auch keine Erkenntnis über Fehler oder Gesetze.

Veröffentlichung: 27.2.2017 13:33
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Streiten und Feinde

Viele Konflikte sehen aus wie Konflikte sind aber gar keine. Das heisst, streiten muss noch erlaubt sein. Es geht darum die richtigen Worte zu finden, also zu diskutieren. Diskussionen finden normalerweise dann statt, wenn man begriffen hat, dass niemand dumm ist. Gewisse Aussagen mögen andere Menschen eben zur Frage führen: Bist du wirklich so blöd? Doch leider ist niemand so blöd und die Frage ob jemand blöd ist wird trotzdem mit ja beantwortet, weil keine andere Antwort gefunden wird.
Ob die Pegida-Menschen oder irgendwelche Linken, es ist überall dasselbe. Der Mensch denkt und es menschelt vor Fehlern. Der grösste Fehler ist, sein gegenüber als dumm oder ungläubig hinzustellen. Viele können nicht verstehen und das hat weder mit Intelligenz noch mit dem Glauben zu tun, sondern damit, wie und was wir diskutieren.
Vielleicht sollten wir uns Gedanken machen, wenn unsere Feinde im Volk, sei es Pegida oder sonst wer, uns einen Korb geben. Vielleicht haben wir wirklich noch nicht die richtigen Argumente gefunden, Argumente, welche zum wahren Reichtum ohne Gier führen, könnte man sagen. Vielleicht haben wir Tatsachen geleugnet. Laut Bibel zum Beispiel ist es wichtig, dass wir glauben, dass Jesus als Mensch gelebt hat und das glaubt wohl jeder. Laut den Juden, sollten wir den Holocaust nicht vergessen. Laut den Muslimen scheint es extrem wichtig zu sein, daran erinnert zu werden, dass wir glauben, was es denn auch ist.
Unsere Feinde sind unsere besten Kritiker, wenn es denn Feinde sind. Denn Feinde sind es nur, wenn sie uns kennen. Kennt ein Feind sich selbst und uns, dann ist er die grösste Gefahr. Ob es dazu führt, dass wir geliebt oder gehasst werden, unser Feind, kann uns dazu bringen, weil er genau weiss wie wir ticken. Schwachstellen im Leben zugeben, bedeutet Kritikern, also Feinden, zuvorzukommen.

Veröffentlichung: 24.2.2017 13:11
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Personenkult

Es ist speziell, wie Erkenntnis gesammelt wird über verschiedene Personen, ja, Personentypen. Überall findet man diese Informationen über Kriegstreiber oder Friedensfürsten. Dabei wird leider nie sichtbar, wie das Verhalten eines friedlichen Menschen ist. Das heisst, was wir nun tun sollen, ist umgeben von verschiedensten Persönlichkeiten, welche am Ende irgendwo wieder einen Krieg auslösen werden. Diese Unvollkommenheit läuft darauf hinaus, wo wir den Krieg wollen. Nehmen wir die eine Person, dann haben wir den Krieg in muslimischen Länder. Nehmen wir eine andere Person, dann wird über den Krieg in den USA nachgedacht. Je nach Persönlichkeit rennen wir irgendwelchen Ideologien nach.
Das Spezielle ist, dass unser ärgster Feind, unser bester Kritiker ist. Ein Feind ist übrigens nur jemand, der wirklich einen Schaden verursachen kann. Viele Menschen strampeln sich ab und haben überhaupt keinen Einfluss, obwohl sie jemanden bekämpfen. Ein wirklicher Feind muss sie kennen. In “The Art of War” von Sun Tzu wird beschrieben, wie man sich selbst und seinen Feind kennen muss um zu siegen. Das heisst, wenn unser Feind uns selbst kennt, dann wird er dafür schauen, dass unsere persönlichen Nachteile überwiegen. Dieser Feind ist ein guter Kritiker, weil er weiss, wo wir unsere Schwachstellen haben. Dabei sollten wir überhaupt keine Schwachstellen haben. Zumindest ist die Vollkommenheit das einzige sinnvolle Ziel. Unsere grössten Feinde sind also unseren wichtigsten Kritiker. Wenn wir von ihnen lernen können, dann führt das direkt zu einer Stärkung unserer eigener Person, ohne, dass wir zu irgendeiner Gewalt getrieben werden.
Wir müssen allen Menschen zuhören. Jede Kritik annehmen. Bemerkenswert ist, dass wir nicht immer so handeln müssen, wie ein Kritiker sich das vorstellt. Wir haben die Wahl, was wir aus den Kritikern lernen und wie wir die Lösung umsetzen. Das schlimme ist interessanterweise nicht, wer uns töten könnte, sondern, wer unsere Seele in der Hölle verderben kann. Ein Mensch ist sehr schnell getötet. Doch um einen Menschen in der Hölle zu verderben, braucht es sehr viel wissen über diese Person und was sie mag, hasst, gut oder falsch macht. Zudem, will man diese Person zerstören, muss man wissen, wie man die negative Seite dieses Menschen fördert. Viele versuchen andere Menschen zu zerstören, in dem sie sie für Kriege ausbilden und die ganze Wut in diesen Kriegern fördern. Die Angst zum Verbündeten machen, welchen die Krieger blind folgen.
Was bringt es einer Person zu folgen? Wir müssen uns überlegen, wie wir selbst leben wollen. Was bringt es einen Krieg vom Zaun zu brechen, denn, wissen wir, ob unsere Seele deswegen verdorben wird? Was wird aus uns Menschen? Am Ende müssen wir unser Leben riskieren, nur schon, weil wir so schnell tot sind. Wir haben die Wahl, wie wir unser Leben riskieren. Wir können unsere Meinung in jeder Diskussion vertreten, ohne Rücksicht auf die Meinung anderer zu nehmen und um nur herauszufinden, was an unserer Meinung falsch sein könnte oder was sehr richtig ist. Das Leben riskieren heisst, dass wir ehrlich sind. Wir können nicht alles in unserem Leben anpassen und verändern. Meist können wir sehr wenig verändern. Vieles an uns selbst ist gegeben und schreit danach angenommen zu werden. Bleiben wir uns selbst, sind wir ehrlich, dann können wir lernen, aus dem was wir tun und dies ist die grösste Kraft, welche man besitzen kann. Wenn wir jedoch auf andere Personen hören und ihnen nachrennen, dann haben wir einen Stellvertreter, welcher uns am Ende nicht kennt. Lieber diskutieren wir mit einem Menschen längere Zeit, als ihnen nachzurennen. Wir könne nicht vom Verhalten anderer Menschen lernen, sondern, wir lernen durch das, was wir selbst leben.
Wie sollten wir also uns selbst leben? Wir müssen auf jedenfall bereit sein zu sterben, und das zwar friedlich, ohne Anwendung von Gewalt oder Zwang, weder von uns selbst noch durch unsere Freunde.

Veröffentlichung: 14.2.2017 13:6
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Geht es ohne Armut?

Ja. Was ist Armut? Ein Defizit. Wenn wir von der Armut als Geldmangel denken, dann stellt sich die Frage, ob es sie immer geben wird. Was klar ist, dass irgendwo immer ein Defizit entsteht. Wenn tausende Menschen sich Geld ausleihen, dann können unmöglich alle, jeder für sich, gleich viele Einnahmen wie Ausgaben haben. Wenn jemand mehr ausgibt als einnimmt, dann weil jemand weniger ausgibt als einnimmt. Wenn jemand also spart, dann wird Geld aus dem Umlauf genommen. Irgendwo ist also immer Armut vorhanden. Diese Armut muss behoben werden.
Doch was, wenn jemand nicht arbeiten will? Also, wenn jemand schmarotzen will? Ob man eine Arbeit findet und ob sie dann human ist, ist die eine Frage, doch was, wenn wir gar keine Arbeit wollen? Desto mehr ihr Leben einfach finanziert bekämen, desto mehr würde es die Faulheit fördern. Man bezahlt dann quasi für die Faulheit. Man belohnt die Arbeitslosigkeit. Nicht gerade intelligent. Denn wir brauchen Essen um zu überleben und müssen somit arbeiten. Nicht arbeiten zu wollen bedeutet also nicht mitspielen zu wollen. Das Problem ist nun aber, dass, wenn wir nicht mitspielen wollen, dass wir dann Hunger leiden müssen. Eigentlich bei einem Kartenspiel wäre es ganz einfach nicht mitzuspielen, doch beim Spiel vom Leben müssen wir mitspielen, zumindest, wenn wir zu wenig Nahrung produzieren. Es ist ein Geschenk, wenn wir nicht mitspielen dürfen. Ja. Die einen machen ihre Leidenschaft zur Arbeit und haben so Freude an der Arbeit, währendem andere gezwungen werden müssten zu arbeiten.
Ist jegliche Tätigkeit Arbeit? Nein, leider nicht. Das Ziel wäre doch, dass Arbeit sich lohnt. Lohnen tut sie sich nur, wenn jemand dafür Geld geben würde. Wenn ich den ganzen Tag irgendwelche Kartenspiele spiele, dann ist das nicht wirklich eine Sache für die jemand zahlen würde. Ja, Spiele im allgemeinen sind meist nur für den Spielenden interessant. Wenn jemand Drogen dealt, dann ist das im Prinzip auch keine Arbeit, weil man dann gegen Gesetze verstösst.
Wenn also jemand zu nichts aus eigener Leistung fähig ist, dann ist er gewissermassen arm und er kann kein Geld verdienen. Wieso können wir nichts verkaufen? Vielleicht weil wir uns nicht getrauen oder weil wir das Geld schon sehen wollen, bevor wir es bekommen. Wir wollen das Geld auf Nummer sicher und bekommen es deshalb nicht. Wenn wir etwas tun, das nur uns selbst dient, dann ist das genau genommen auch keine Arbeit. Das heisst, dass viele reiche Menschen nicht arbeiten, weil sie es für sich selbst tun. Arbeit bedeutet immer, dass ein Verkäufer und ein Käufer vorhanden ist.
Ohne Armut geht es nur schon wegen des ersten Punktes nicht, dass nämlich irgendwo immer ein Defizit entsteht.
Und wieso sollte jemandem Geld in den Arsch geschoben werden, wenn er überhaupt nichts für seine Mitmenschen tut? Was bringt es jemanden zu unterstützen, der nur für sich selbst arbeitet? Nichts! Es mögen Arme sowie Reiche sein, alle die niemanden unterstützen spielen im Prinzip im Lebensspiel nicht mit. Wer nicht mitspielt ist im Prinzip auf eine Art arm, weil er zwangsläufig verliert. Doch aus irgendwelchen Gründen wollen wir die Menschen dazu zwingen mitzuspielen. Wir geben ihnen Geld, obwohl sie nur an sich selbst denken. Das ist nicht unterstützungswert.
Armut wird auch grösser, wenn man Menschen für das “nicht mit spielen” finanziert. Wir versuchen ja auch nicht jemandem beim Pokerspiel dabei zu haben, wenn wir auf unseren eigenen Sieg verzichten? Wir spielen ja gerade deshalb, dass wir selbst gewinnen. Jemanden zu täuschen und ihm den Sieg zu lassen zeugt auch nicht wirklich von Leistung. Was bringt es jemandem den Sieg zu überlassen auch wenn er nichts dafür getan hat? In gewissen Spielen im privaten Umfeld ist das möglich. So lassen viele ihre Kinder gewinnen, wenn sie dadurch auch die schlechte Leistung ihrer Kinder belohnen, diese Menschen denken, die Kinder wären sonst nicht motiviert mitzuspielen. Doch an der Olympiade lassen sie auch nicht jemand anderen gewinnen sondern wollen den erste Preis für sich?
Das nicht mitspielen zu finanzieren bedeutet, dass die Leistung nachlässt. Ich verstehe es, wenn wir nicht immer top Leistung erbringen können. Und natürlich. Es gibt immer wieder Menschen, welche nicht mitspielen wollen und man sollte sie deshalb auch vom Spiel ausschliessen. Auf das Spiel des Lebens würde das bedeuten, dass man die Menschen sterben, also verhungern, lässt. Sie wollen ja nicht mitspielen. Dabei ist es egal, ob ein Mensch viel Geld oder wenig hat. Wenn er nicht mitspielen will, für was ist er dann da?
Doch, wenn jemand mitspielen will und einfach ein sehr schlechter Spieler ist, was dann? Es macht ja keinen Sinn, dass man ständig verliert? Irgendwann muss man gewinnen. Es geht dabei um Gerechtigkeit. Desto klarer der Sieg, desto sinnloser, dass man als Verlierer noch mitspielt, oder als Zuschauer auf das Spiel wettet. Irgendwann muss man selbst also gewinnen. Doch gewinnen kann man nur, wenn man auch gewinnen will, das heisst, mitspielt. Es muss ein Bereich gefunden werden, in dem man selbst gewinnt. Man spielt ja nicht mit um zu verlieren, sondern um zu gewinnen. Wenn jemand besonders gut in einem Spiel ist, dann stellt sich die Frage, ob er seine Mitspieler gewinnen lassen soll, damit sie weiterhin mitspielen. Eigentlich macht das keinen Sinn, sondern ist eine Art Casino-Verhalten. Man lässt ab und zu seinen Mitspieler gewinnen, in der Hoffnung, dass er nicht merkt, dass er keine Chance hat. Jeder der im Spiel des Lebens mitspielt muss also irgendwann aus eigener Leistung gewinnen, weil er sonst völlig entmutigt, lieber hungert und stirbt, als mitzuspielen. Die Frage lautet also, wie kann man jeden Menschen ehrlich gewinnen lassen? Es bringt nichts jemandem Geld zu geben und ihn so süchtig zu machen am Spiel des Lebens. Jeder muss irgendwelche Talente mitbringen, die einen Sieg bescheren. Ein Spiel spielt man nur, weil man auch eine Chance hat.
Die Frage ist vielleicht auch, wie lange ist man fähig mitzuspielen? Weil man nicht eines Tages einfach aus dem Spiel des Lebens ausscheiden kann, sondern ewig lebt, müsste man immer mitspielen wollen. Wichtig ist zu sagen, dass man mitspielen wollen sollte, aber, dass man nicht mitspielen muss. Wenn man eine grosse Pechsträhne hat, dann sollte man also eine Pause einlegen. Ein Sieg ist eine Art von Belohnung, währendem eine Pause eine Stärkung ist. Wenn man dauernd verliert, dann muss man pausieren, weil man sonst keine Kraft mehr hat. Vorübergehen also aufzugeben, und nicht mehr mitzuspielen, macht durchaus Sinn. Gerade diese Pausen machen es möglich, dass man irgendwann wirklich wieder gewinnen kann. Natürlich könnte es sein, dass das Leben oberbeschissen ist und man trotz aller klugen Taktiken keine Chance hat einmal zu gewinnen.
Es scheint also von Nöten, dass es eine Art Schiedsrichter gibt, welcher darauf aufpasst, dass jemand eines Tages Glück hat. Doch Glück kann man nur haben, wenn man mitmacht. Wenn man also nicht mehr so tut als spiele man mit, dann hat man schon verloren. So tun, als würde man mitspielen, weil wir aus dem Spiel des Lebens unmöglich aussteigen können. Das Leben ist ja ewig. Damit wir das Glück ergreifen können, wenn es kommt. Wenn dieser Schiedsrichter dann entscheidet, dass wir gewinnen, dann haben wir es verdient, weil wir mitgespielt haben, weil wir so getan haben, als würden wir mitspielen. Es macht ja keinen Sinn zu gewinnen, wenn wir es nicht wollen, da wir nicht mitspielen.
Armut entsteht, weil wir nicht mitspielen. In einem späteren Schritt entsteht Armut, weil wir nicht mitspielen wollen. Vorübergehend treten diese Situationen auf. Das heisst vorübergehend scheitern wir und müssen dann versuchen irgendwie weiter- oder mitzuspielen. Wenn wir so tun, als würden wir die Arbeit nicht nötig haben und als würden wir nicht mit spielen müssen, dann sind wir egoistisch. Ob wir nun Reich oder Arm sind, ohne mitzuspielen, haben wir das Geld nicht verdient, ja, wir können es dann unmöglich behalten. Wir müssen annehmen was ist und es ist nun mal so, dass wir aus dem Spiel des ewigen Lebens nicht aussteigen können, selbst, wenn wir sterben. Unser Leiden ist also auch dadurch gerechtfertigt, dass wir nicht mitmachen und so es dem Schiedsrichter verunmöglichen uns gewinnen zu lassen. Wir sind in so einer Situation böse auf den Schiedsrichter, welcher dadurch uns auch nicht mehr helfen will. Welcher Schiedsrichter will uns helfen, wenn wir ihm nach dem Leben trachten beziehungsweise ihm Leid wünschen?
Arbeiten bedeutet also mitzuspielen beziehungsweise wenigstens so zu tun. Armut herrscht, wenn niemand arbeitet. Wenn niemand arbeitet, als niemand mitspielt, dann ist das Spiel uninteressant und lohnt sich nicht. Wenn sich das Spiel nicht lohnt, dann ist es ein armes/langweiliges Spiel. Arm ist man also, wenn man nicht mitspielt, da der Sieg/Gewinn so unmöglich wird.

Veröffentlichung: 5.2.2017 12:48
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Wir haben keine Wahl

Gewisse Dinge müssen getan werden.

Bei gewissen Dingen stellt sich nicht die Frage, wieviel etwas kostet, sondern nur eines, dass sie getan werden. Das Problem bei solchen Aufgaben ist immer, dass ein beliebig hoher Preis für die Umsetzung verlangt werden könnte, weshalb es hier Regulierungen braucht, damit nicht zu viele Kosten anfallen und die Wirtschaft fair bleibt. Nahrungsmittel müssen wir kaufen, das heisst, wir könnten zu fast beliebig hohen Preisen gezwungen werden. Genauso bei Häusern.
Unter Umständen muss man sich ein alternatives Finanzierungskonzept überlegen, welches billigere Produktionskosten erzwingt.
Welche Schritte wann umgesetz werden ist egal, weil man nicht um sie herumkommen wird.

Dinge die getan werden müssen:
(Die Liste mag noch fehlerhaft oder unvollständig sein und ich wäre froh, wenn ihr sie ergänzen würdet…)

  • Militäreinsätze im Ausland abschaffen
  • Militäreinsätze im Inland so weit wie möglichst zurückfahren und Polizisten ausbilden
  • Nahrungsmittel für alle zur Verfügung stellen, gerechte Aufteilung
    • Spezielles Geld für Nahrungsmitteleinkauf herstellen, das an Wert verliert, um so später es ausgegeben wird.
    • Nullbockbürger im Auge behalten
    • Wenn Nullbockbürger zu einem Problem werden, Nahrungsmittel nicht mehr an alle verteilen, da Nullbockbürger keinen Bock haben der Gesellschaft etwas für Nahrungsmittel zurückzugeben
  • Keinen Präsident von keinem Land stürzen, sondern Zusammenarbeit anbieten.
    • Etwas aus der Zusammenarbeit lernen, Fortschritte überprüfen.
  • Das Einkommen von Renten soll der Bevölkerung dienen
    • Renten sind zum Beispiel von Wasserprivatisierungen. Da kommt, regelmässig Geld rein und es ist also eine Art Rente.
    • Renten können auch Bodenschätze sein, welche ausgebeutet werden.
    • Oder auch Handynetze, da kann man auch regelmässige Einnahmen produzieren. Für Ausbau muss natürlich auch geschaut sein.
  • Waffenlieferungen verbieten
  • Medikamente überall anbieten, fairer Preis
  • Häuser bauen wo nötig
  • Kredite erlassen, weil die Überprüfung der Kreditwürdigkeit fehlerhaft war.
    • Jede Bank muss selbst abschätzen, ob der Kredit zurückgezahlt werden kann. Wenn der Kredit nicht zurückgezahlt werden kann, muss man ihn erlassen. Keine neue Geld-Sklavenherrschaft durch die Banken.
  • Den ärmeren Länder/Gebieten durch reichere Länder/Gebiete helfen, siehe als Beispiel schweizer Finanzausgleich zwischen den Kantonen.
  • Verzicht auf Überwachungsmassnahmen (Selbstverantwortung fördern)
    • Verzicht auf Videoüberwachung prüfen, damit die Selbstständigkeit der Bevölkerung realisiert wird und somit eine hohe Selbstverantwortung gefördert wird
    • Verzicht auf elektronisches Geld, mit Ziel Selbstverantwortung (zum Beispiel Chip-Implantat)
      • Keine Überwachung von wo nach wo das Geld fliesst
  • Abschaffen von Genfood und Einführung von Bio-Mischkulturnahrung für alle.
  • Energieproduktion für die Ewigkeit fördern. Einen Plan für weltweite ungefährliche Energieversorgung festlegen. Kernkraft macht dabei leider wegen den anfallenden Abfällen nie wirklich Sinn.
  • Eventuell eine Mauer bauen
    • Damit sich die Bevölkerung nicht zu fest in einem Bereich konzentriert?
    • Damit die Grenzen überwacht werden können (wäre nur temporär nötig, um Sicherheit zu erhöhen)
  • Ganz am Ende kann man sich überlegen das Militär abzuschaffen

Veröffentlichung: 4.2.2017 12:46
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“Die Reichen werden bezahlen”

Ja. Die Reichen werden immer bezahlen. Das eine ist mit dem Defizit und dem Gewinn, welches uns in Arme und Reiche aufteilt. Der meiste Gewinn sammelt sich bei den Chefs an, so ist es nun mal. Die brauchen auch am ehesten Geld, weil sie in neue Dinge investieren. Der Otto Normalbürger hat kein interesse Geld zu investieren, wenn er aber damit anfängt, dann kann er auch aufsteigen, je nachdem.
Doch die Reichen bezahlen immer am meisten. Sie haben das meiste Geld, ihnen gehören die meisten Firmen und somit bezahlen sie den Lohn von uns allen. Die Reichen sind so oder so an der Spitze. Wir können die Reichen stürzen und es werden zwangsmässig neue Reiche Menschen entstehe. Ich merke es bei mir und frage mich, will ich als Normalbürger wirklich mich mit all den Dingen auseinandersetzen? Am Ende muss ich es wohl, weil es die Reichen auch nicht mehr tun.
Wenn wir also unser Land demokratisieren wollen und alle Firmen auch, das Hauptvermögen dem Volk geben, wie müsste die Herrschaft aussehen? Es darf sich ja nicht einfach jeder an der Kasse bedienen, sondern das Geld sollte gerecht fliessen. Irgendwer muss entscheiden, selbst wenn es die Mehrheit ist. Und am Ende ist es so, dass irgendwo immer auch ein Defizit entsteht, egal wie gut man wirtschaftet. Deshalb braucht die Schweiz den Finanzausgleich zwischen den Kantonen. Die Reichen bezahlen den Ärmeren. Die EU hat so was nicht und funktioniert deshalb nicht.
Wenn wir Geld ausgeben, sagen wir es sind 1000 Menschen und sie geben ihr Geld aus, so ist es höchst unwahrscheinlich, dass alle gleich viel Ausgeben wie sie Einnehmen. Ein Defizit ist Zwang. Irgendwo sollte man mehr Geld ausgeben, hat aber nicht mehr Geld. Es scheint also eine Art sozialer Ausgleich von Nöten wie in der Schweiz. Wenn die Reichen aber diesen Ausgleich nicht vollziehen, dann sitzt das ganze Land im Dreck.
Ich frage mich, können wir überhaupt ohne die Reichen leben? Und was müssen die Reichen? Laut Schweiz müssen die Reichen eine Art Finanzausgleich vollziehen. Nicht damit ein Einzelner mehr Geld hat, sondern damit, dass das Ungleichgewicht, das Defizit, welches man nicht verhindern kann, aufgehoben wird. Die Reichen müssen also an die Kasse gebeten werden. Einen Finanzausgleich vollziehen.

Wir müssen also mit den Reichen funktionieren, weil es nicht ohne sie geht, weil es sie immer wieder gibt, egal was wir tun.

Veröffentlichung: 2.2.2017 12:43
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Der Kampf um die Wahrheit

FakeNews. Ja. Da wird Müll verbreitet. Völlig nutzlose Informationen. Dinge, die niemand braucht. Es ist der Kampf um die Kontrolle über die Kommunikation. Wer hat Recht? Wer ist im Recht? Wer sagt die Wahrheit?
Interessant ist, dass jeder die Wahrheit für sich gepachtet hat, ausser die Vernünftigen durchschauen, dass niemand wirklich die Wahrheit kennt. Die Mainstream-Medien beanspruchen für sich die Wahrheit, währendem alternative Medien weniger verbissen kommunizieren, denn sie wissen schon lange, dass sie die Wahrheit zumindest teilweise kennen. Was bringt dieser Kampf? Was ist die Wahrheit am Ende? Ist die Wahrheit, dass wir einen Krieg brauchen, damit gewisse Gesetze erlassen werden können?

Leider ist es nicht einfach. Kein Krieg sollte etwas legitimieren. Vielmehr sollte man die Folgen kennen. Wer gewinnt wirklich in einem Krieg? Es sind ja nicht die Armen, welche den Krieg anfangen. Denn sie sind die ersten, welche man nicht mehr braucht und als Kanonenfutter dienen. Ich gehöre wohl auch zu ihnen. Die Reichen sind jene, welche als letzte sterben werden. Sie haben Bunker gebaut, für genau den Fall, der das Volk auslösen könnte.

Fake-News. Wer hat die Kraft und Energie tausende von Nachrichten zu erfinden, für nichts? Die Mainstream Medien hätten die Kraft uns mit Lügen zu füllen. Die alternativen Medien würden nur beliebter, wenn sie etwas bieten würde, dass Hand und Fuss hat. Wieso sollte man irgendwelche belanglosen Informationen erfinden? Wieso sollte man eine Müllschleuder werden?

Am Ende muss uns nicht kümmern wer gewinnt. Denn dieser Kampf sollte ohne uns stattfinden. Jeder Kampf sollte ohne das Volk stattfinden und nur mit jenen, die ihn auch wirklich wollen. Die Hetze geht weiter. Und eins sollte man wissen: Man kennt nur sich selbst wirklich. Die Anderen zu kennen ist ein riesen Aufwand, den eine Regierung oder Medien mit ihren Konzernen führen könnten. Doch für den Bürger ist ein solcher Krieg nicht zu gewinnen. Die Wahrheit sollten wir erkennen, in dem wir ehrlich sind und auf Lügen verzichten. Den Charakter der Wahrheit zu finden, bedeutet ehrlich zu sein und sich selbst zu sein. Wenn wir nicht uns selbst sind, in dem wir Lügen, dann können wir die Wahrheit nicht erkennen. So ist es nun, egal an was du glaubst, vertrete es. Sei dich selbst. Wenn dir eine Information nicht mehr koscher ist, dann sag es. Tu was du selbst für richtig hälst. Nur so kannst du vielleicht eines Tages aus dir Selbst lernen. Man lernt was man lebt. Lebt man sich selbst, so ist man ehrlich und aufrichtig. Lebt man die Gedanken anderer Menschen, ist man fremdgesteuert und empfänglich für Fake-News oder Lügenpresse. Und überhaupt nicht zu diskutieren, bedeutet überhaupt nicht zu leben. Wenn du nicht mitmachst, wirst du die Wahrheit auch nicht finden und ja, es ist schmerzhaft zu diskutieren. Wir sollten lernen, wie man liebt. Falsches Zeugnis geben bedeutet Unrecht. Sei also vorsichtig, wenn du für andere eintrittst. Vielmehr lade keine Verantwortung über andere auf dich. Mach deinen kleinen Teil.

Erst, wenn wir nicht mehr für andere kämpfen, sondern nur noch für uns selbst, können wir von uns selbst lernen. Ist Liebe nicht für andere zu kämpfen? Liebe bedeutet, dass wir Recht und Unrecht voneinander unterscheiden können. Dass wir wissen, was die Wahrheit ist. Denn die Liebe freut sich an der Wahrheit. Die Wahrheit bedeutet, dass wir wissen, was uns gut tut. Dass wir wissen, was wir anderen antun sollen, weil wir es selbst genauso uns wünschen. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, funktioniert nur, wenn wir wissen, was wir anderen wünschen und dabei dasselbe auch für uns wünschen. Was bringt es Menschen als dumm hinzustellen? Es ist eine Art Überheblichkeit Menschen zu unterstellen ihnen wäre ihr Leben egal. Jeder tut sein bestes. Selbst derjenige, welcher Fake-News verbreitet, tut nur das, was er selbst für richtig hält. Auch derjenige, welche Lügenpresse verbreitet, tut nur, was er selbst für richtig hält. Wünschst du den anderen, dass sie sterben werden? Dann musst du selbst anfangen zu sterben. Wünscht du dir selbst, dass du leben kannst? Dann wünsch deinen Mitmenschen, dass sie leben mögen. Willst du dumm sein? Dann hast du das Recht, andere als dumm zu bezeichnen. Willst du, dass du intelligent bist? Dann wünsche anderen, dass sie intelligent sind. Die Liebe fängt nicht dort an, wo wir hetzen, sondern dort, wo wir wissen, was die Wahrheit ist. Die meisten Menschen wollen intelligent sein, bis sie merken, dass sie doch dümmer sind, als gedacht. Doch was ist nun wichtiger? Dass wir intelligent sind oder dass wir aufgeben intelligent zu sein? Auf einen dummen Menschen lohnt es sich nicht zu hören. Willst du, dass du Freunde hast und somit gehört wirst? Dann wünsche anderen Menschen, dass sie Freunde haben und gehört werden! Messe nicht mit unterschiedlichen Massstäben. Ob eine Hetze wahr ist, das können wir nicht herausfinden, ausser wir wissen sehr genau, wie man liebt, wie man keinen Unterschied zwischen den Menschen herstellt. Und ja, jeder muss sterben.

Hetze ist nicht das Problem, sondern was wir unseren bösesten Mitmenschen wünschen. So mögen gewisse Menschen Arschlöcher und Dumm sein, doch wir dürfen ihnen nicht Dummheit unterstellen, sondern müssen ihnen wünschen, dass sie verstehen können und weise handeln mögen. Man macht sich Feinde und willst du, dass du dich zum Feind machst? Zum Feind macht man sich nicht, in dem man hetzt und den einen oder anderen als Fake-News-Verbreiter diskreditiert. Zum Feind macht man sich, wenn man seinem Mitmenschen die Verdammung zu ewigen Qualen wünscht. Natürlich gibt es ein paar sehr saddistische Menschen, welche sich selbst ewige Qualen wünschen und damit gerechtfertigt anderen diese Qualen auch wünschen dürfen, doch das ist nicht unser Problem. Was wollen wir also leben? Was wollen wir unseren Mitmenschen wünschen? Wollen wir uns selbst sein und somit die Wahrheit kennenlernen? Wollen wir unseren Mitmenschen gutes wünschen und somit Frieden stiften?

Logik macht die Wahrheit aus. Jede Kleinigkeit, welche logisch ist, muss man beachten. Nicht die grösse einer Aussage macht sie zur Wahrheit, sondern das Zusammenspiel der Bedeutungen, welche durch die Logik bestimmt, ob etwas wahr oder falsch ist. Doch es geht nicht darum, anderen zu wünschen, dass sie ewige Qualen ertragen sollen. Es geht darum, dass man selbst kritisch ist und annimmt, wenn jemand Recht hat und somit die Konsequenzen trägt, welche man selbst verursacht. Ja ich hetze auch. Ich denke ich bin auf der richtigen Seite. Ich will mich selbst sein. Weshalb ich annehme, was mein Leben mir bietet. So mag ich schizophren sein, doch das ist auch nur ein Teil von mir. Wenn mich jemand schlägt, dann scheine ich es verdient zu haben. Ich will nämlich lieber geschlagen werden, als getötet. Doch am Ende bin ich bereit zu sterben für meine eigene Meinung, denn ich nehme mich genauso ernst, wie alle Menschen ernst genommen werden wollen. Das Ernstnehmen ist entscheidend. Gleichgültigkeit hat noch niemals zu einer Lösung geführt, sondern die Bereitschaft zu leiden und anzunehmen. Was bringt es bei einer negativen Nachricht “Nein” zu schreien? Die Nachricht ist schon verkündet, der Schaden ist schon angerichtet. Wir können nicht immer über uns selbst bestimmen, weil wir nicht alleine auf der Welt sind. Wie wünschen wir anderen Menschen, dass sie behandelt werden, wenn sie nicht über sich selbst bestimmen können?

Was bringt es sich nicht selbst zu sein? Es ist der Anfang vom Tod. Man stirbt, wenn man sich nicht selbst ist. Doch will man dann auch nicht sterben, wenn man muss, dann erträgt man die Konsequenzen des eigenen Lebens nicht und führt sich so selbst in eine noch schlimmere Situation. Wenn man sich nicht selbst ist, dann muss man sterben.

Veröffentlichung: 30.1.2017 12:40
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Was ist reich oder arm?

In ein paar Meiner Blogs schreibe ich, dass die Politik sich für die Armen einsetzen soll oder dass die Reichen selbst genug stark sind. Was ist nun reich oder arm?

Reich bedeutet mehr zu haben. Oder auch mehr als andere. Arm bedeutet weniger zu haben, beziehungsweise weniger als andere. Reich oder Arm an was ist also die Frage.

Man kann reich an Geld sein. Das bedeutet aber noch lange nicht, ob man zu wenig oder genug besitzt. Die Menge an Geld sagt eigentlich überhaupt nichts aus. Es gibt tatsächlich Menschen, welche als Obdachlose leben wollen und somit ihr Ziel erreicht haben, weshalb man sie erfolgreich nennen kann. Es bringt also nichts diesen erfolgreich Obdachlosen Geld in die Tasche zu schieben, weil er es nicht sinnvoll einsetzen wird. Viel Geld zu besitzen macht also nur Sinn, wenn man es entsprechend investiert. So gibt es wohl auch ein paar Reiche, welche sich auf ihrem Geld ausruhen. Doch es bringt nichts einen immer grösseren Speicher an Geld zu füllen. Es ist vielmehr wichtig, dass gewisse Risiken eingegangen werden, damit man gewisse Probleme löst. Wenn ein Reicher nicht weiss wie er sein Geld investieren soll, dann könnte man sagen, dass er zu viel davon hat. Sparen mag gut sein für harte Zeiten in denen die Menschen sehr unsozial sind. Doch, wenn die Menschen für einander da sind, dann bringt es nichts zu sparen. Essen muss man irgendwann verbrauchen. Für die Not Essen auf die Seite legen mag gut sein, doch es ist unwahrscheinlich, dass auf der ganzen Welt eine Dürre herrscht, weshalb man irgendwo immer erfolgreich Nahrung anbauen kann. Das heisst, dass für mehr als die Not Essen auf die Seite zu legen keinen Sinn macht, sondern eher die Frage aufwirft, ob jemand gierig ist.

Wie kann man sonst noch reich oder arm sein?

Man kann reich an Wissen sein. Ein weiser Mensch hat Lösungen parat. Er kann die Menschen zu Dingen überreden, welche sinnvoll sind. Doch einen erfolgreich Obdachlosen wird man nicht überreden können in einem Haus zu wohnen. Doch, wenn jemand arm dran ist und gerne mehr möchte, dann ist ein weiser Mensch ein guter Ratgeber. Er kann einerseits aufzeigen, dass noch mehr zu wollen keinen Sinn macht, da man zum Beispiel schon zu den Reichsten gehört. Doch er kann auch Wege finden durch die man mehr Geld verdient, das heisst mehr Arbeit produziert. Der intelligente Mensch muss selbst keinen Willen besitzen mehr Geld zu verdienen, sondern er sieht was und wie noch mehr möglich ist. Wenn wir also in einer Sackgasse stecken und nicht mehr darin verweilen wollen, dann ist ein weiser Mensch hilfreich. Doch eben, vielleicht ist der weise Mensch selbst gerne in einer Sackgasse, wer weiss das schon? Aber er ist trotzdem hilfreich.
Menschen, die arm an Wissen sind, sehnen sich nach mehr wissen, weshalb sie ja arm sind. Sie sind erfolgloser als der Durchschnitt im Sammeln von Erkenntnissen. Diese Erfolglosen können viel Geld besitzen. Besonders hoffnungslos ist es natürlich viel Geld zu besitzen und zu den Dümmsten zu gehören, denn, dann ist man wirklich nichtaus eigener Leistung reich, weil man nicht weiss, wie man das Geld investieren, beziehungsweise behalten soll. Es macht irgendwie keinen Sinn viel Geld zu besitzen und dies nur der Gier zu verdanken.

Man kann auch reich an geistiger Liebe sein. Das heisst, man ist äusserst sympathisch, ja, vielleicht sogar verführerisch. Natürlich ist es ein Problem, wenn man die Menschen ganz leicht um den Finger wickelt, denn dies heisst noch lange nicht, dass die Menschen diese Verführung überhaupt wollen. Natürlich macht am Ende Liebe nichts ungehöriges. Oft besitzt man aber viel Liebe nicht, weil man selbst etwas besonders gut geleistet hat, sondern, weil man weiss, dass man viele Fehler getan hat und alle vergeben sind. Gerade diese Fehlertoleranz beziehungsweise Einsicht ist besonders wichtig, damit man keinen Streit oder sogar Krieg anfängt. Natürlich gibt es ganz bedenkliche Menschen, welche von ihrem positiven Denken gesund geworden sind und nicht von ihrer Weisheit. Was bringt es, dass einem Fehler vergeben worden sind, aber man nichts daraus gelernt hat? So mag man voller positiver Gedanken sein, doch nützen tut am Ende alles nichts. Man ist dann ein Gutmensch, ein Mensch, der sich an das Gute klammert. Ein Mensch, der zu viel liebt. Es gibt eben von allem zu viel und zu wenig.

Armut, Reichtum und nun auch noch zu viel oder zu wenig. Im Prinzip könnte man sagen, dass wenn man von etwas zu wenig hat, man in diesem Bereich arm ist. Wenn man in einem Bereich zu viel hat, dann ist man auf eine Art sehr reich. Die Frage stellt sich doch auch, wie können alle Menschen möglichst viel Erfolg haben? Das geht nicht, in dem man ihnen mehr Geld in den Arsch presst oder ihnen alles vergibt. Es geht auch nicht in dem man ihnen alles Wissen der Welt eintrichtert. Wir müssen mit unseren Defiziten umgehen lernen. Es kommt also darauf an, was wir daraus machen. Wenn wir viel Erfolg haben, dann weil wir sehr oft zufrieden mit unserer jetztigen Situation sind. Das geht eben so weit, dass ein Obdachloser erfolgreich obdachlos ist. Das geht so weit, dass ein böser Mensch nicht netter werden will und all seine Konsequenzen seiner bösen Taten freiwillig und freudig trägt/erträgt. Und eben, auch der dümmste Mensch kann erfolgreich sein, weil er nicht mehr lernen will. Was bringt es also einem Reichen zu helfen? Einem Erfolgreichen zu helfen? Nichts! Denn er hat schon alles! Was bringt es einem Armen zu helfen? Sehr viel, sofern er wirklich ein Defizit aufweist und an sich arbeiten will. Wir alle sind in einigen Bereichen ärmer und in anderen reicher, das ist unser Schicksal.

Veröffentlichung: 29.1.2017 12:37
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Hetze ist nicht das Problem

Oh schon wieder einer der hetzt? Welch Schande… Doch Hetze ist nicht das Problem, denn, wenn wir diskutieren, dann sind wir unserer Meinung und somit gegen alles, was nicht unserer Meinung entspricht. Hetze ist Bestandteil einer Streitkultur. In einer Diskussion, ist jeder seiner Meinung und kämpft für sie, bis die Argumente überwiegen und wir besiegt sind. Richtige Diskussionen finden nur statt, wenn man sich selbst ernst nimmt und demnach besonders für seine Meinung eintritt und gegen alles, was nicht dieser Meinung entspricht. Es ist eine Frage von richtig und falsch, von besser und schlechter, eine Frage des Gesetzes.
Gewisse Dinge, da kommt es nicht gross drauf an. Ob blaue Farber oder rote, das spielt nur dann eine Rolle, wenn man die Bedeutungen der Farben kennt und etwas vertritt. So hat der Regenbogen etwas mit Frieden zu tun. Wenn wir den Frieden vertreten wird das schwierig mit einem Löwen funktionieren. Mit der Friedenstaube hingegen wären wir auf der besseren Seite. Wir alle haben unsere vorlieben. Wir haben also gewisse Wörter lieber als andere, doch am Ende ist ein Satz nur wahr, wenn er auch logisch ist. Wir können darüber diskutieren und verhandeln, doch die Wörter geben die Lösung vor, die Logik besagt, was richtig und falsch ist, bezüglich unseren Vorlieben.
Hetze ist nicht das Problem, sondern das, was wir daraus machen. Sind wir unberührt? Verändert sich bei uns nichts, obwohl wir gehetzt werden? Dann haben wir richtig gehandelt. Besser wäre es jedoch gewesen, wenn die Hetze unser Herz getroffen hat und wir trotzdem einmal abwarten und nicht reagieren. Doch eben, wir werden auch für unsere Meinung sein, und gegen alles, was nicht dieser entspricht. Wir werden auch hetzen und vielleicht sogar für unsere Meinung lügen, weil wir besonders gewiss sind, dass unsere Meinung korrekt ist. Doch das Denken funktioniert schlechter, wenn wir lügen. Das ist nun mal so. Denn die Wahrheit lässt sich nur durch Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit finden. Die Wahrheit, das Gesetz, die Logik, das Wort. Es gibt die Wahrheit, wie es die Gesetze, die Logik und die Wörter gibt. So wollen wir alle mit respekt behandelt werden. Das ist ein Gesetz, eine Wahrheit.
Was machen wir aus der Hetze? Wenn wir mit Gewalt darauf reagieren, dann haben wir den Anfang für einen Krieg gelegt. Die Politik reagiert auch, in dem sie Panzer an die Grenze schickt. Die Hetze führt dort also zu mehr Panzern an der Grenze. Das ist alles andere als friedlich und auch keine gute Diskussion. In einem Gespräch geht es nicht darum zu imponieren, sondern die logischen Sätze und damit die Wahrheit zu finden. Drohungen bringen auch nicht viel, ausser dass das Gegenüber nun weiss, dass es irgendetwas falsch gemacht hat… doch was er falsch gemacht hat, das muss er selbst herausfinden.
Was wir aus den logischen Sätzen unserer Freunde machen ist unser Ding. Eine Kritik kann verschiedene sinnvolle Auswirkungen haben. Doch kommt eine Kritik, eine Hetze nicht in unser Herz, in unser innerstes, dann können wir auch nicht darüber nachdenken und Lösungen finden. Das heisst, damit wir diskutieren können, müssen wir zuhören. Zuhören kann man wieder erreichen in dem man logische Sätze findet. Es muss kein Volltreffer sein, nur schon ein kleiner Wink, dass ich mir nochmals durchgehe, was der Kollege gesagt hat, bringt Frieden. Durchgehen bedeutet, dass man die Ernsthaftigkeit des Gegenüber ernst nimmt und versteht, dass dieses Gegenüber aus irgendwelchen Gründen so redet. Das Gegenüber verstehen, das bringt die Änderung in der Diskussion. Verstehen kann man aber nur, was logisch ist. Wenn es aber logisch ist, dann muss man es annehmen.
Die Sprache ist ein Hilfswerkzeug und unsere Taten sind entscheidend. Glauben wir, dass das Gegenüber intelligent ist und somit sich irgendetwas gedacht hat, bei dem, was es gesagt hat? Denn nur, wenn wir unserem Gegenüber auch zutrauen, dass es recht haben könnte, nur dann, können wir das Gegenüber verstehen und somit einen Quervergleich zwischen uns selbst und unserem Gegenüber vollziehen. Zudem, wenn wir unser Gegenüber verstehen, dann können wir es beeinflussen und sogar auf eine andere Meinung bringen. Doch das Ziel ist nicht, dass das Gegenüber eine andere Meinung hat, sondern, dass wir alle Möglichkeiten durchgehen können. Jemand der gegen etwas hetzt, ist also eine gute Chance, um zu überprüfen, ob unsere eigene Meinung korrekt ist.

Veröffentlichung: 28.1.2017 12:11
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Es kann uns niemand anführen

Ein ziemlich einfaches Thema. Es soll jegliche Herrschaft schlecht sein. Niemand soll über uns herrschen können. Doch das Problem ist ein anderes. Wenn man eine Firma hat, dann braucht es einer, der koordiniert und damit herrscht. Es braucht jemand, der sich primär um das Projekt kümmert, damit alle am gleichen Strick ziehen. Es kann nicht einfach jeder Mitarbeiter mit dem Kunden sprechen. Es braucht Ordnung, denn aus Chaos entsteht nichts. Chaos ist gerade die Verletzung aller Regeln, währendem Ordnung das Wissen um das Ganze ist.
Ein Armutszeugnis. Die Herrscher müssen bizarrer weise sich dem Volk unterordnen, denn nur wer dient ist der Beste. Wenn du zu nichts mehr nütze bist, dann weil du nicht dienlich bist. Die heutigen Herrscher denken wohl, dass sie unnütz sind und das sind sie auch, denn sie unterordnen sich lieber irgendwelchen Firmen und Privatinteressen, als dem Volk. Herrscher zu sein bedeutet aber dem Volk zuzuhören. Zu tun was das Volk will. Sich also dem Volk unterordnen und das Volk sind nicht Firmen oder Berater. Für das Volk gibt es keine Berater. Im Prinzip sind das Volk die Armen, denn jene haben es nötig beschützt und beherrscht zu sein. Die Reichen und die Konzernen können ohne die Politik funktionieren, sie brauchen keine Hilfe von der Politik, das heisst, die Politik darf nicht für die Reichen sein, sondern für die Armen.
So lange wir kein Verständnis für Armut haben werden wir kein Verständnis über Herrschaft entwickeln. Der Herrscher ist der grösste, doch nur, weil er alles für die grosse Masse tut. Wer herrscht ist nun mal definitionsgemäss nicht arm, aber er muss sich den Armen unterordnen. Die Probleme von den Armen müssen gelöst werden, denn die Reichen haben nur virtuelle Probleme. Herrscher zu sein bedeutet am Ende die Armut zu reduzieren, damit die Freiheit des Volkes zunimmt und die Ressource Mensch besser verwendet wird. Dienen bedeutet herrschen. Sich unterordnen bedeutet herrschen. Man lebt nicht mehr für sich selbst, sondern für die Gemeinschaft.
Es gibt keine guten Herrscher, weil sie alle sich nicht unterordnen, weil sie nicht dienen. Sie wollen nur an die Macht und vergessen das Wesentliche, dass dem Volk geholfen werden muss und nicht den Starken, das heisst nicht den Reichen. Solange man stark ist, kann man für sich selbst kämpfen, doch die Armen erleben Lohndumping und andere Verluste. Die Feindschaft zu den Armen ist unser Problem. Die Feindschaft zu den angeblich unterbelichteten dummen Menschen. Doch kein Mensch ist dumm, weil jeder Mensch noch selbst denkt. Der Computer denkt nicht, ihm muss man alles bis ins letzte Detail erklären.
Die Armen sind nicht selbstverschuldet arm. Sie sind oft einfach zu wenig gierig. Der Fussballmatch findet auch fürs Volk statt und nicht für den einzelnen Fussballer. Wenn die Politiker und Firmen nicht für das Volk da sind, dann haben sie ihr Ziel der Herrschaft verfehlt. Es geht dabei darum, dass man dient und das beste fürs Volk aushandelt. Nicht darum, irgendwelchen Minderheiten Ohr zu verschaffen, sondern den Ärmsten zu helfen. Desto ärmer man ist, desto weniger kann man für sich selbst kämpfen. Desto reicher man ist, desto stärker ist man.

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