Einige denken, dass der nächste Absturz die Umstände verschlimmern wird. Das ist auch so, wenn man nichts aus dem Absturz lernt. Desto schlimmere Umstände, desto härtere Abstürze sind die Folge. Man kann schon immer den anderen die Schuld für diese Abstürze geben, doch dann übernimmt man keine Verantwortung.
Desto länger keine Verantwortung und keine wirkliche Lösung gesucht wurde, desto brutaler wird das Ende für die Herrschenden und Reichen sein, welche am Ende an allem Schuld sind. Es ist nur logisch, dass die Reichen und die Politiker am Ende an allem Schuld sind, was nicht gelöst wurde, denn man kann ihnen immer die Schuld geben.
Politiker sind Schuld, wenn etwas nicht funktioniert. Das ist so wie der oberste Chef einer Firma für einen Lehrling Verantwortung trägt, wenn auch indirekt. Die Reichen und die Politiker sind also die Schuldigen und werden dafür büssen, wenn keine Lösungen gefunden werden, das ist eine natürliche Konsequenz für welche man nichts tun muss.
Ein Mensch kann nicht beliebig lange ausgebeutet werden, das ist der Punkt. Es gibt ein Limit, ab dem ein Mensch seine Selbstbeherrschung verliert, egal wie beherrscht er ist. Ausbeutung via die Reichen und Politiker endet also am Ende an den Verantwortungsträgern.
Vielleicht braucht es im günstigsten Fall 100 Jahre bis das System endgültig abstürzt, das heisst es gibt noch einige Abstürze, welche schadlos vor sich gehen. Wenn wir nicht handeln und miteinander diskutieren, egal wie arm oder psychisch gestört wir sind, dann wird das System abstürzen. Die Wahrheit findet man nicht in dem man gescheite Menschen bezahlt, sondern in dem man weiss, was jeder einzelne Mensch denkt.
Keine technologische Überwachung kann die Gedanken der Menschen miteinander vergleichen und daraus Schlüsse ziehen, was nötig wäre um eine Lösung zu erzwingen. Erst, wenn ein Computer selbst leben kann und neue Dinge herausfindet, welche aus dem alten Wissen kommt, erst dann würde eine technologische Überwachung die besten Argumente finden, doch das wird noch lange Zeit nicht möglich sein, ich glaube, sogar nie. Es ist viel besser, wenn wir Menschen miteinander reden müssen, als dass wir das denken den Maschinen überlassen. Selbstverantwortung zu übernehmen bedeutet schliesslich nicht, dass man einen Computer hat, welcher für uns denkt, sondern, dass wir ohne Hilfe das beste aus unseren Gedanken machen.
Viele Abstürze können ignoriert werden, doch ohne die Probleme zu lösen wird keine bessere Welt kommen. Es gibt ein richtig und falsch. Wenn es ein richtig oder falsch nicht gäbe, dann gäbe es nichts zu lehren. Wie man ein Auto baut hängt von den Naturgesetzen ab. Die Naturgesetze unserer Welt hängen davon ab wie das Lebensspiel am besten weitergeht.
Eine Lösung:
Man müsste endlich definieren für was die Politik da ist.
Politik wurde früher von den Herrschern diktiert. Bis die Königsfamilien sich zurückgezogen haben, weil sie gemerkt haben, dass sie sich dadurch nicht beliebter machen.
Politik ist Herrschaft. Die Frage lautet also: Von was wollen wir Menschen beherrscht und versklavt sein?
Vom Frieden? Von der Liebe? Was muss die Politik machen?
Gerechtigkeit ist so ein Ding, welches nicht einfach ohne Handlung entsteht. Ungleichheit ist Ungerechtigkeit. Es sollte von der Politik darauf geachtet werden, dass wir alle gleiche Chancen haben. Dass wir alle genug zu essen haben. Die Reichen sollten versklavt werden, damit die Armen leben können. Die Herrschenden sollen gezwungen sein für die Armen sich einzusetzen, damit kein Lohndumping entsteht. Wenn ein Reicher eines Tages alles Geld verliert, dann kann er nicht tiefer fallen, als die Armen, welche er früher unterstützte. Das ist das Ziel. Der Sturz der Reichen sollte erleichtert sein. Der Sturz der Reichen sollte keinen Schaden verursachen, weil wir nicht mehr tiefer fallen können, da die Herrscher für die Armen da sind.
Was ist der minimale Beitrag, der ein armer Mensch geben muss? Es ist zu arbeiten wollen. Es reicht völlig, dass wir grundsätzlich arbeiten wollen und so für andere da sein wollen. Wir müssen keiner Arbeit nachgehen. Es fängt im Kleinen im Kopf oben an.
Niemand sollte durch Geld versklavt werden. Niemand sollte wegen Geld in den Knast kommen. Wir wollen nicht, dass das Geld uns versklavt. Wir wollen, dass die Nächstenliebe uns versklavt. Dass wir Diener der Liebe und des Friedens werden. Dass niemand gezwungen ist, sondern alle nur dürfen. Dass die Probleme der Menschen grösser sind, als die Probleme zwischen den einzelnen Menschen. Dass die Probleme aller Menschen gelöst werden und zwar zuerst die der Ärmsten, damit es am Ende neue arme Menschen gibt, welchen man wieder hilft. Es geht doch darum, die Schwächsten zu stärken. Es geht darum die Schwächsten zu ermutigen, damit, wenn wir einmal zu den Schwächsten gehören, man uns hilft. Es geht nicht darum denen zu helfen, welche am lautesten Schreien. Es geht darum denen zu helfen, welche es wirklich nötig haben. Es geht um Zivilcourage. Es geht um echte Liebe, um echten Frieden. Wir wollen vom Frieden versklavt sein, von der Liebe.
siehe auch: https://friedensethik.ch/wp/2017/01/30/was-ist-reich-oder-arm/
Ich sage oft, dass die heutigen Kriege sein müssen.
Ich meine damit nicht, dass wir Kriege brauchen, um irgendetwas zu legitimieren. Kriege können keine Rechtfertigung sein. Wenn jemand Kriege als Grund für eine Lösung von Überwachung und dem gläsernen Bürger wünscht, dann verfehlt er sein Ziel. Der Punkt ist, dass es schlecht ist, wenn wir andere Menschen kennen. Es ist ein langweiliges Leben, wenn wir genau wissen, wie gewisse Menschen handeln werden. Die Überwachung wünscht sich das genau, dass man uns kennt und somit unsere Taten schon im Voraus kennt. Sehr gefährlich.
Nein, wir sollten leben können, ohne unsere Mitmenschen zu kennen. Wir sollten die Selbstverantwortung durch Logik fördern. Die Logik besagt was wahr ist und nicht wie gut wir einen Menschen kennen. Der Logos. Wenn die Menschen verstehen, dass die Sprache bei allen zu den gleichen Erkenntnissen führt, nämlich jenen Erkentnissen, welche logisch sind, dann haben wir Frieden.
Die Kriege sollten also keine Legitimation sein, sondern uns dazu bringen, gewisse Dinge durchzudenken. Man beendet keinen Konflikt, weil man freundlich ist. Kriege werden dadurch beendet, dass man etwas höheres anerkennt. Etwas, das beide Kriegsparteien für wahr halten. Dieses etwas Höhere ist die Logik. Es macht keinen Sinn Menschen abzuschlachten, das müssen wir begreifen. Es macht aber Sinn, Wege zu finden, welche uns erklären, wieso es keinen Sinn macht Menschen abzuschlachten. Ohne den Krieg würden wir niemals darüber diskutieren, wie man vom Krieg loskommt. Wäre der Konflikt nicht schlimm genug, wir würden weitermachen wie schon seit Ewigkeiten. Der Frieden erträgt gerade den Krieg und macht ihn dadurch logischer. Der Frieden ist bereit zu sterben, auch, wenn er das niemals wird. Kriege sind keine Lösung für längere Zeiten, das steht selbst in “The Art of War” von Sun Tsu.
Was sind die Argumente gegen den Krieg?
Wir machen uns Feinde. Nicht weil wir das wollen, sondern, weil wir nicht bereit sind unseren Mitmenschen dasselbe zu gönnen, wie uns selbst. Es sind unsere gierigen Triebe, welche anderen aufzeigen, dass wir böse sind. Doch wüssten die anderen, dass mit entsprechend logischen Sätzen wir dem Bösen abschwören würden, dann würde Frieden herrschen. Es geht nicht darum, zu schauen, dass man selbst immer mehr Geld und Macht besitzt. Es geht darum, das Geld so zu verteilen, dass wir selbst profitieren können, wenn wir alles verlieren würden. Wirklich alles verlieren. Wir müssen davon ausgehen, dass uns jemand einsperren kann und uns alles nimmt, was wir haben, um herauszufinden, wie man eine solche Situation verhindern kann. Am Ende des Krieges sind wir nämlich so weit, egal wie viel Geld wir uns angeeignet haben, wir werden am Ende des Krieges alles verlieren, weil das Volk selbst aufbegehrt und die Mächtigen stürzt. Menschen, welche gierig waren, werden dann verfolgt. Sie werden verfolgt. Die Gier des Volkes stürzt jeden gierigen Herrscher, müsste man sagen.
Wie baut man also eine Welt, welche es verhindert, dass die Gier ein paar weniger Menschen zu einem riesigen Problem wird? Auf keinen Fall, in dem man Gier als etwas positives betrachtet. So müssten jene Herrscher werden, welche sich allen anderen unterordnen. Welche sich dem Volk unterordnen, damit die Gier kein Problem wird. Denn am Ende ist das Volk immer das stärkere. Es mag sein, dass die heutigen Reichen nicht gestürzt werden vom Volk, aber, wenn es ein paar tausend oder hundert Jahre so weitergeht und die Reichen sich immer mehr bereichern, dann wird das Volk die Reichen stürzen. Die Balance findet man in jedem Computerspiel. Kein Spiel will eine einzelne Person bevorteilen. Man spielt nur ein Spiel, wenn jeder eine Chance hat zu gewinnen. So ist die eigene Geschicklichkeit in einem richtigen Spiel wenig gefragt, weil jeder gewinnen kann. Gerechtigkeit bedeutet, dass alle eine Chance haben. Eine Chance haben bedeutet, dass es für alle gleich schwierig ist zu gewinnen.
Wollen wir warten, bis das Volk aufbegehrt oder miteinander reden? Wenn wir miteinander reden, dann sollten wir unseren Preis zahlen. Von den Reichen wird immer mehr gefordert, als von den Armen. Nur weil die Armen bereit sind zu verzichten. Zu verzichten hat nichts mit Armut zu tun, sondern wäre für die Reichen auch eine gute Option. Denn irgendwann müssen wir verzichten, weil wir alles verlieren. Sei es durch den Tod oder die aufbegehrenden Bürger.
Wenn die Reichen nicht lernen zu verzichten, dann machen sie sich Feinde. Und ja, sie machen sich Feinde, weil das Volk gierig wird. Man kann selbst im optimalsten Fall nicht davon ausgehen, dass man immer auf der Siegerseite stehen wird. Verliert das Volk zu oft, machen sich die Mächtigen Feinde. Dabei bestimmen nicht die Reichen, was das Volk denkt zu verlieren. Nein, die armen selbst bestimmen, wann sie etwas verloren haben. Denn was Verlust ist, ist subjektiv. Man kann also dem Volk nicht immer wieder etwas vor die Augen werfen, um es zu beruhigen. Irgendwann durchschaut es seine Feinde. Ein armes Volk ist ein verlorenes Volk. Ein reicher Mensch ist ein verlorener Mensch. Ein reiches Volk ist der Gewinner, weil dann ein Reicher nicht tiefer fallen kann, als ein Teil des Volkes zu werden. Die Angst als Reicher alles zu verlieren und als Teil des armen Volkes zu enden, ist eine reale Gefahr, worauf der Krieg uns bringen soll. Der Krieg soll uns aufzeigen, dass er nicht beherrscht werden kann. Es ist nicht möglich die Konsequenzen eines Krieges vorauszusagen. Denn irgendwann macht das Volk nicht mehr mit, weil es weiss, dass es als Kanonenfutter sterben wird. Wollen die Reichen nun das arme Volk wirklich schätzen und ihm geben, was es braucht? Oder wollen die Reichen das arme Volk ködern mit billig gutem? Das Resultat ist klar. Irgendwann wird man nicht mehr mitmachen, weil der Tod die bessere Option ist. Der Todeskampf des Volkes ist das Gefährlichste überhaupt. Denn das Volk wird es immer brauchen. Das Volk kann nicht sterben.
Kriege brauchen schlechte Herrscher. Ein guter Herrscher verursacht keine Kriege, sondern einigt alle. Ein schlechter Herrscher ist ein reicher Herrscher. Ein Herrscher muss sich allen unterordnen, denn nur so ist er fähig alle Probleme zu lösen. Wenn ein Herrscher sich mehr Rechte fordert, dann macht er den grössten Fehler überhaupt, er zeigt damit seine Gier. Die Ungleichheit ist das Problem, das heisst die Gier. Ein guter Herrscher weiss, dass er allen die gleiche Chance geben muss. Gibt es noch Ungleichheit, dann herrscht ein schlechter Herrscher. Werden noch Menschen vor anderen Menschen bevorzugt, dann ist das eine schlechte Herrschaft. Wir sind alle gleich. Niemand ist besser als jemand anderes, egal, ob er nun viel Geld verdient oder wenig. Derjenige der viel verdient muss dankbar sein und dafür sorgen, dass es keine Armut gibt. Kriege bedeuten neben schlechter Herrschaft auch Ungleichheit.
Wenn man nur genug Angst vor mir hat, dann bin ich auf der sicheren Seite. So etwa hört sich die Politik an.
Alles was mit Angst zu tun hat, wird dämonisiert. Dabei geht es am Ende nicht um die Angst, sondern darum, wie man die Angst loswird. Es geht also nicht darum, dass man sich vor uns fürchtet, sondern, dass unser Gegenüber weiss, dass man uns nicht fürchten muss, ja, nicht fürchten sollte. Die Waffe im Sack ist also eine schlechte Option. Abschreckung bringt keinen Frieden, sondern schürt den Hass wo es nur möglich ist. Abschreckung verdeckt die Kritik. Wenn wir nicht mehr unterscheiden können, ob wir nun jemanden fürchten sollten oder ob wir seine Kritik annehmen müssen, dann ist das bedenklich.
Wenn wir davon ausgehen, dass unser Gegenüber nur genug Angst haben muss, dann sind wir nichts anderes als Terroristen. Wir wissen dann nicht, wie die Liebe die Gewalt auflöst. Gerade, das Ertragen und Erdulden in Kombination mit klaren Werten führt zu Liebe und Frieden. Wenn wir nicht mehr wissen, welche Werte wir haben, dann ist es bedenklich. Werte sind nichts anderes als eine Art Wahrheit.
So müssen wir uns selbst sein. So sollten wir die Meinungsfreiheit so leben, dass wir trotzdem keine Gewalt anwenden, das heisst nichts erzwingen. Wenn wir es nicht hinkriegen, dass man uns nicht fürchten muss, dann haben wir keine wirklichen Werte gelebt. Es geht doch gerade darum, dass wir unser Leben annehmen können und dadurch erst über unser Leben nachdenken. Wir können nur uns selbst sein. Angst auszulösen bedeutet nichts anderes als jemanden zu bedrohen. Bedrohung führt aber früher oder später zur Eskalation. Wir müssen so gut uns selbst sein, dass unser Feind uns nichts anhaben kann. Wir müssen die Meinungsfreiheit leben.
Wenn wir Verantwortung über andere übernehmen, dann sind wir blind. Jeder muss selbst Verantwortung über sich übernehmen. Jeder Mensch muss selbst entscheiden können, ob etwas Fake-News sind oder nicht. Angst und Vorgaben vernebeln die Gedanken. Also ist es wichtig, dass wir bereit sind zu sterben für unsere Worte. Dass wir zugeben, was ist. Wenn wir bereit sind zu sterben, werden wir zwar umso härter kämpfen, doch wir werden klarer sehen und am Ende besser entscheiden. So lange wir noch Angst haben, sind wir lenkbar. Wenn wir bereit sind zu sterben, haben wir keine Angst mehr. Das heisst jetzt nicht, dass wir uns selbst umbringen. Es heisst auch nicht, dass wir alles richtig machen. Es kann durchaus sein, dass wenn wir bereit zu sterben sind, dass wir in eine völlig falsche Richtung laufen. Doch wenigstens nehmen wir dann uns selbst und unser Gegenüber ernst.
Angst und Abschreckung besagt nur, dass wir nicht sterben wollen. Abschreckung funktioniert also nur so lange, bis jemand bereit ist zu sterben. Wenn jemand bereit ist zu sterben, kann es in einem Krieg oder im Frieden enden. Wenn man wirklich bereit zu sterben ist, dann ist man auch bereit zu kapitulieren und somit für den Frieden zu leben. Sterben bedeutet eben auch nachgeben. Doch wir sollten nicht auf die Logik verzichten, nur weil wir bereit sind zu sterben. Wir müssen nach dem Sinn fragen. Nach den Gesetzen. Die Freude an der Wahrheit ist wichtig, damit wir überhaupt eine reale Chance besitzen. Wenn wir bereit sind zu sterben, aber nicht ehrlich sind, dann sind wir noch nicht ganz bereit zu sterben. Uns selbst sein, bereit sein zu sterben, das ist notwendig. Es ist nicht notwendig, dass man Angst hat oder Abschreckung verstehen muss.
Wenn wir nicht mehr sagen dürfen, was wir denken, dann besteht ein Problem. Die Kritik in diesem Sinne hat vorallem ihre Berechtigung, wenn wir nichts ändern müssen. Vielleicht finden wir die Situation ja gut? Doch wir sollten uns schon klar sein, was gut und schlecht ist. Was besser und schlechter ist. Ohne Wertevorstellungen bringt es nichts zu sterben. Ohne Liebe zu sterben, macht es keinen Sinn zu leben. Wenn etwas logisch ist und somit wahr, dann sollten wir uns freuen. Lieber wir folgen unseren eigenen Vorstellungen, als dass wir irgendwelchen Medien gehorchen. Wir wollen keine Mediensklaven sein. Wir wollen auch keine Politsklaven sein. Wir wollen uns selbst sein. Auf eine positive Art und Weise. Wir wollen von uns selbst lernen können, ohne dass wir durch andere manipuliert werden. In diesem Sinne wollen wir selbst entscheiden, wie wir eine Kritik umsetzen. Wir wollen, dass Meinungsfreiheit gelebt wird, also wollen wir auch, dass andere Menschen anderer Meinung sind, so lange sie sich selbst sind.
Um es nochmals ganz klar zu sagen:
Sterben ja, aber für was? Weder für ein Land lohnt es sich zu sterben, noch für irgendein Chef, alleine für unsere eigenen Worte und den Diskurs, den wir damit anwerfen, dass wir etwas ernst meinen und ein Gespräch wollen. Es lohnt sich nicht dafür zu sterben, dass jemand stirbt, es lohnt sich dafür zu sterben, dass wir selbst die Wahrheit finden mögen. Wenn wir die Wahrheit wirklich gefunden haben, dann wird sie uns überzeugen, alle.
Wir dürfen keine Angst haben, wenn es darum geht, die Wahrheit zu finden und zu prüfen. Die Wahrheit prüfen, können wir nur, wenn jeder sich selbst sein darf. Da Frieden selbstzerstörerisch ist, muss man sich selbst sein.
Die Wahrheit wird vergewaltigt. Es ist nicht mehr die objektive Wahrheit, sondern die subjektive. Es ist nicht mehr die eine Wahrheit, sondern die Milliarden von verschiedenen subjektiven Wahrheiten. Kurz: Die Wahrheit wird privatisiert. Sie ist kein Gut mehr, welches für alle da ist, sondern nur noch für ein einzelnes Subjekt.
Man muss es sich so vorstellen, wie mit Wasser und Luft. Wasser gehört allen, die Wahrheit auch. Das Wasser gehört nun Nestle, die Wahrheit gehört auch den Reichen. Sie bestimmen, welche Bedeutung, welche Wörter haben, beziehungsweise, sie wollen das. Sie erfinden neue krude Wörter, wie Fake-News, um die Welt an sich zu reissen und zu versklaven. Es geht ihnen wirklich darum, sich einen immer grösser werdendes Kuchenstück abzuschneiden, bis den Armen nichts mehr bleibt. Siehe Buch Reich und Arm.
Doch die Wahrheit ist objektiv. Sie hat nichts mit Subjektivität zu tun. Die Wörter haben Bedeutungen, welche durch die Verwendung festgelegt werden. Und ja, die einen mögen gewisse Wörter lieber haben, als andere, was den Unterschied zwischen den Menschen wohl ausmacht. Aber die Wahrheit bleibt die Gleiche. Die Bedeutungen bleiben dieselben. Jeder ist fähig Sätze als logisch wahr oder als logisch falsch wahrzunehmen.
Die Wahrheit ist für alle da. Sie gilt für alle. Sie ist für alle gut. Sie ist das Beste für alle, sie geht nicht anders. Kurz: Die Wahrheit ist nicht leicht zu finden. Die Wahrheit ist genial gut. Deshalb ist sie die Wahrheit. Sie ist jedem Menschen zugänglich, da muss man nicht an Gott glauben. Viele denken, dass es diese Wahrheit nicht gibt, ja, auch deshalb verlagert man den Begriff ins Private. Doch seien wir ehrlich. “Du sollst nicht töten” wäre das Beste für alle. Oder auch sein Gegenüber zu respektieren ist wichtig. Es lohnt sich öfters danach zu richten und es wird auch in 10000000 Jahren noch dasselbe sein. Wirkliche Gesetze sind Wahrheit. Wir können es nicht irgendwie festlegen. Die Wahrheit ist so wie sie muss und nicht so wie wir sie wollen. Und ja, am besten ist es, wenn man sich töten lässt, wenn jemand mit einem Messer vor der Tür auftaucht, weil, bis wir uns sicher sind, dass es ernst ist, ist es meist zu spät. Natürlich können Profis, welche Kampfsport betreiben, rechtzeitig abwehren, doch der Normalbürger hat nicht viele Möglichkeiten und muss dann sterben.
Die Wahrheit – umstritten. Wir haben eine Realität, wir leben in einer Welt und sind deshalb auch einer weltlichen Wahrheit ausgeliefert. Die Wahrheit ist ein abstrakter Begriff. Selbst wenn die Regeln sich ändern, wenn wir in einer anderen Welt leben würden, selbst dort gibt es Dinge, welche erlaubt sind und solche, auf welche eine Strafe folgt. Man programmiert ein Computerspiel nicht irgendwie, sondern setzt die Regeln möglichst so fest, dass es für alle Spass macht. Man versucht jedem eine Chance zu geben, damit möglichst viele Menschen das Spiel spielen wollen. Die Geschicklichkeit legt dann fest, ob jemand gewinnt. Oder die mathematischen Fähigkeiten, was auch immer das Ziel des Spieles ist. In manchen Spielen hat nur der Zufall die Kontrolle und jeder gewinnt einmal. Wenn jeder gleichviel gewinnt, dann ist ein Spiel besonders gerecht. Die Wahrheit benachteiligt niemanden. Wir wollen doch gerechte Regeln. Wir wollen doch, dass niemand bevorteilt wird. Selbst Gott muss das einsehen und die Glaubenskriege stoppen, sonst gibt es ihn nicht wirklich, denn Gott ist genauso ein Wort wie Wahrheit. Extrem positiv.
Ein Teil der Wahrheit ist relativ. Je nach Spiel, gibt es andere Regeln. Auch je nach Person sind andere Dinge wichtig. In unserer Welt ist töten etwas negatives, doch in gewissen Spielen nicht, weshalb “du sollst nicht töten” eher keine globale, absolute Wahrheit ist. Doch sich zu respektieren gilt für alle, in jedem Spiel. Man darf die Regeln eines Spiels nicht brechen. Die Wahrheit bedeutet Gerechtigkeit. Gerechtigkeit bedeutet Gleichheit. Gleichheit bedeutet, dass jeder einmal gewinnt und jeder einen Job, eine Aufgabe, hat. Ja, dass jeder belohnt wird. Die Spielregeln sind das Wichtigste und in unserer Welt heisst es deshalb “du sollst nicht töten” oder “respektiere deine Mitmenschen”. Wer gegen die Spielregeln spielt und damit sich dagegen verstösst, der muss sich nicht wundern, wenn er verliert.
Hetze. Ja. Man hört es überall. Fake-News, Lügenpresse oder auch einfach nur die Wahrheit, Fakten, falsche Interpretation…
Aber sind wir mal ehrlich. Wer wirklich Frieden will, lässt sich nicht aufhetzen. Wer wirklich Frieden will, hört zu, egal ob nun gehetzt wird oder nicht. Wer wirklich Frieden will, mag zwar verbal entgleisen, doch niemals körperlich. So muss ich euch allen sagen: Es kommt nicht darauf an, ob und wer nun hetzt. Es kommt darauf an, was wir daraus machen. Bleiben wir friedlich? Sind wir weiterhin freundlich? Oder schlagen wir unsere Freunde tot?
Wir müssen uns eine Meinung bilden und dazu ist es nötig, auch über seine eigene Meinung zu sprechen. Diese eigene Meinung mag von Fake-News oder Lügenpressen beeinflusst sein, ja, sogar durch Hetzte. Doch, wer friedlich ist schreitet nie zu einer Tat, welche Gewalt ausübt. Sondern ist sich bewusst, wenn er Gewalt ausüben würde, wenn er zu einer Waffe greifen würde, dass er dann nicht besser ist, als jene, welche mit Gewalt versuchen sich durchzusetzen. Leider versucht die Regierung sich mit Gewalt durchzusetzen. Mit Sätzen wie: “Wenn es genug schlimm ist, dann können wir unsere Reformen durchbringen”. Wenn also genug Gewalt ausgeübt wird, dann kann man als Politiker endlich zu seiner Tat schreiten. Wie makaber ist das? Friedliche Menschen kennzeichnen sich gerade dadurch, dass keine Gewalt irgendetwas legitimiert. Gewalt legitimiert keine (politische) Meinung.
Frieden eine Entscheidung, welche sich nicht in Worten zeigt, sondern an der gewaltlosigkeit der Taten.
Ja es ist krass.
Verbündet man sich mit durchgedrehten Killern, dann ist man unter Umständen bald selbst tot, weil man sich nicht geschützt hat.
Rüstet man ab, dann ist man bald selbst gefangen.
Wünscht man unberechtigt jemandem den Frieden und macht ihn zum Freund, dann ist man selbst bald das Arschloch.
Wie liebt man die Feinde? Wie macht man es richtig?
Geht das überhaupt? Risiko Frieden?
Ich weiss es nicht. Ignoranz ist auf jedenfall keine Lösung. Genauso ist Kritiklosigkeit keine gute Tugend. Meinungsfreiheit basiert auf gegenseitige Akzeptanz und Kritikfähigkeiten. Das heisst, will man Menschen verbieten sich selbst zu sein, dann führt man ein noch grösseres Problem herbei, weil die Menschen dann nicht mehr von sich selbst lernen können. Die wichtigste Fähigkeit, nur mit sich selbst klarzukommen geht drauf. Sich selbst sein ist dermassen wichtig, dass man jegliche Meinung zulassen muss. Es sollte nichts verboten sein zu sagen. Das ist Meinungsfreiheit. Etwas als Fakenews und Lügenpresse zu deklarieren ist keine Freiheit, sondern Vorbewertung und somit Verurteilung. Will man jemanden bevorteilen, dann ist man ungerecht. Gerade die Gleichheit und der Ausgleich sind leider entscheidende Faktoren für Gerechtigkeit. Es ist wirklich so einfach. Dabei muss man aber auch schauen, wer es wirklich verdient hat. Weshalb man sich selbst sein muss und über niemand anderes Verantwortung übernehmen darf. Es geht nicht, dass wir über andere Verantwortung übernehmen und diese anderen sich nicht mehr selbst sein müssen.
Es heisst ja: “Ausser sich” – und das ist nicht gut – das ist Wut.
Mit Lügnern kann man nur umgehen, wenn man nur seinen Teil macht. Jeder muss für sich selbst eintreten. Nicht indem er versucht andere zu ändern, sondern in dem er selbst die Veränderung ist, welche er sich wünscht. Ehrlichkeit ist ein Anfang um der Wahrheit näher zu kommen, doch Gerechtigkeit gehört zur Wahrheit. So ist die eigene Meinung nicht immer sehr gerecht, weshalb sie auch nicht immer wahr ist. Die objektive Wahrheit passt sich niemandem an, sie ist für alle da und hält ewig. Es kommt nicht darauf an, ob man sie aus dem Kontext reisst, weil sie trotzdem wahr bleibt. Sie ist die beste Möglichkeit. So ist es die beste Möglichkeit nicht zu töten, ja, auf jegliche Gewalt zu verzichten. Doch um auf Gewalt effektiv verzichten zu können, müssen unsere sprachlichen Taktiken und Verfahrensmöglichkeiten besser werden. Kurz: Wir müssen intelligenter werden, philosophischer, das heisst ethischer. Von diesem Standpunkt aus, ist Ethik für jederman notwendig, damit eine grössere Masse von guten Argumenten und Wahrheiten überzeugt werden kann.
Sich selbst sein, schützt vor falschen Menschen. Keine Verantwortung über andere übernehmen auch. Andere Menschen zu lieben und sie deshalb nicht anzugreifen, kann gut sein, wobei Kritik kein Angriff ist, sondern ein Versuch der Wahrheit näher zu kommen. Das kann schmerzhaft sein und viele Menschen empören. Die Wahrheit kann ein Skandal sein. Doch der Skandal ist Fakt. Je nachdem was wir denken, können wir uns irren. Doch es geht am Ende bei allem sich selbst sein, nicht um uns selbst, sondern nur darum, das bessere Argument zu finden. Wenn die Argumente ausgehen, dann kann die eigene falsche Sicht das Problem sein, nein, sie ist es. Denn nimmt man nicht die Sichten anderer Menschen ein, hat man kein komplettes Bild. Gerade das vermeintliche vorsichtige Anpassen ist konstruktiv. Wir müssen nicht von 100 auf 0, genauso auch nicht von 0 auf 100. Wir dürfen die Meinung anderer Menschen in Betracht ziehen, sie durchdenken, ja, wir müssen es, denn es könnten jede noch so skandalösen Worte wahr sein.
Überlegt als nächstes gut, wenn ihr Verantwortung über andere Menschen übernimmt, ob ihr euch damit ein grösseres Problem aufladet und vielleicht diesen Menschen unffähiger macht sich selbst zu sein, weil er auf sie vertraut und nicht auf sich selbst.
Heute wird durch vergleichen von Gruppen Dinge legitimiert. So mögen gewisse Gruppen eine grösser Anfälligkeit in Bezug auf Kriminalität haben. Doch wieso die Anzahl Autounfälle mit explodierten Kernkraftwerken vergleichen? Das Problem besteht darin, dass sowohl Autos besser gebaut werden sollten, als auch Kernkraftwerke, und eigentlich ist es egal wo man anfängt. Es ist einfach nicht gut, wenn Kernkraftwerke explodieren, egal wieviele Kernkraftwerke explodieren und wieviele Verletze daraus entstehen.
Wenn wir Frieden wollen, dann sollten wir diskutieren und reden, wo es nur geht. Wir sollten der Logik folge leisten. Man sollte nicht jemandem helfen, nur damit geholfen wurde. Man nennt das Helfersyndrom. Hilfe ist meist sowieso ein Nebenprodukt der Liebe. Das heisst, wenn ich nicht meine Mitmenschen liebe, dann ist niemandem geholfen. Man sollte also nicht helfen, sondern lieben.
Wie vergleichen? Man muss einen Massstab haben. Dieser Massstab sollte durch geistige Werte entstehen. Dieser Massstab ist so etwas ähnliches wie unsere Gesetze, welche man respektieren muss. Man sollte mit diesem Massstab der Prüfung die Menschen messen und sie bewerten. Man erstellt also Noten. Eine Note kann man geben, auch wenn man nur einen Mensch prüft. Wenn man merkt, dass im Vergleich zu anderen Menschen ein Mensch besser wegkommt, aber es nicht sollte, dann muss man nicht die Noten anpassen, sondern den Massstab. Die Noten vergleicht man am Ende erst.
Noten zu geben ist nichts anderes, als ein Urteil über jemanden zu fällen. Ohne klare Werte für Gerechtigkeit ist heute eh nicht mehr viel umsetzbar. Was bringt es einen Vergleich zu machen, wenn der Vergleich unfair, ja, ungerecht ist? Es sollte niemand bevorteilt werden, nur, weil man vergleicht. Das ist dann so, als würde man einen Stein mit einem Baby vergleichen. Vergleichen tut man aber normalerweise, wenn wirklich eine Gemeinsamkeit vorhanden ist.
Es bringt mir nichts, wenn ich weiss, dass ich mit 0,1% an Krebs erkanken werde. Ich werde mich selbst gegen Krebs behandeln lassen, vorsorglich. 100% Wahrscheinlichkeit würde bedeuten, dass alle in der Gruppe Krebs bekomme. Wenn nun die Wahrscheinlichkeit 50% zu erkranken ist, wird jeder zweite krank werden. Das heisst, wenn man sich bei 50% Wahrscheinlichkeit zu erkranken, behandeln lassen würde, weil es sehr wahrscheinlich so ist, dass man krank wird, dann würden sich alle behandeln lassen. Das heisst, man behandelnt die ganze Bevölkerung, obwohl man nur die Hälfte müsste. Wenn sich alle bei einer Wahrscheinlichkeit von 0,1% zu erkranken behandeln lassen würden, wären 999 von 1000 unnötig behandelt.
Den Massstab einzurichten ist nicht einfach. Statistik lässt sich verschieden interpretieren. Wir müssen etwas anderes als Statistik verwenden, um die korrekte Note zu finden. Den Massstab zu besitzen, bedeutet nicht, ihn auch richtig anzuwenden. Wir sind durch die Sprache programmiert. Irgendwie müssen die Sprache und unsere Taten zusammenhängen, wenn wir weiterkommen wollen. Mathematik beherrschen nicht alle, aber die Sprache schon. Worte können viel Schaden anrichten. Ein Massstab zu besitzen, bedeutet sich darüber Gedanken gemacht zu haben, was richtig und falsch ist.
Terroristen arbeiten für Regierungen oder sonstige Chefs, das ist klar. Denn wer sich in die Luft sprengt, lebt nicht für sich selbst.
Wenn diese Terroristen wüssten, dass ihre Chefs/Auftraggeber für den Terror niemals sterben wollen, dann stellt sich die Frage, ob sich der Terrorist hinsetzen wird und sich selbst die Frage stellt, ob die Sache, für die er kämpft, wirklich so gut ist.
In einem Kampf schicken Länder und Regierungen andere vor, denn selbst sind sie nicht bereit zu kämpfen.
Es wird laut über Zensur nachgedacht. Das ist am Ende ein Polizeistaat. Nach diesem Video(facebook.com/gds.blog/videos/1775055516092570/) bewegen wir uns entweder auf einen Bürgerkrieg oder einen Polizeistaat zu.
Beides ist keine Lösung und man sollte dem Volk eine Chance lassen. Denn werden Informationen unterbunden, dann kann die Kritik fehlen und somit wird es unmöglich oder sehr schwierig eine Verbesserung zu finden. Nur, wenn man Kritik ernst nimmt, gibt es eine Chance zur Verbesserung. Leider ist das Brainstorming mässige kritiklose Problemlösesystem nicht zuverlässig. Eine positive Seite hat Brainstorming: Man muss keine Angst haben etwas zu sagen. Doch man sollte leider auch keine Angst haben, Kritik zu äussern. Wird nicht auf einen Fehler hingewiesen, dann wird man den Fehler übersehen, das ist nun mal Murphys Law(de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz).
Wenn man dem Volk nichts zutraut, dann wird man auch keine Erfolg haben. Es braucht also die Gegenseitige Toleranz, keine Gewalt, aber die Sprache, die Logik. Das Schwert der Logik, sollte als Massstab dienen, dass Menschen Lösungen finden, welche nicht auf Überwachung, Krieg oder Sicherheit basieren. Selbstverantwortung ja.