friedensethik.ch

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Veröffentlichung: 19.10.2016 22:31
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Das Risiko Frieden

Frieden hat das höchste Risiko, welches man eingehen kann. Man könnte sagen, Frieden ist das Gefährlichste was es gibt. Denn wenn wir das Militär abbauen, wenn wir die Polizei abschaffen, dann sind wir ein leichtes Ziel. Ohne sich wehren zu können, völlig dem Feind ausgeliefert, das ist der Frieden.
Wenn wir das Risiko des Friedens aber nicht eingehen, dann werden wir niemals in uns selbst so etwas wie die Ruhe finden. Wir drohen also alles zu verlieren, wenn wir auf Nummer sicher gehen wollen. Geht es wirklich darum, seinen Feind zu kennen und sich selbst zu kennen? Ja. Aber es geht darum, diese Kenntniss nicht für den Krieg zu missbrauchen, sondern für den Frieden. Es geht nicht darum, Menschen in Gefängnisse zu stecken, weil wir irgendwann zu wenig Gefängnisse haben werden. Es geht darum, jeden einzelnen Menschen dazu zu bringen nicht mehr anzugreifen. Es geht darum, dass wir die Waffen abschaffen. Es geht wirklich darum, dass jeder Selbstverantwortung trägt. Mit Krieg ist zwar Frieden von aussen möglich, doch dieser Frieden des Krieges mag zwar Sicherheit bringen, doch er wird niemals komplett sicher sein. Man setzt durch die Kunst des Krieges Menschen in Angst, damit sie keine Gefahr mehr sind. Doch der Frieden fördert die Menschen und lässt sie gerade zu einer Gefahr werden.
Der Frieden ist nicht umsonst und er fängt bei jedem selbst an. Auf andere zu zeigen würde bedeuten, dass Fehler um jeden Preis behoben werden. Doch der Frieden erträgt die Fehler. Wir müssen nicht alles richtig machen, um Frieden zu haben. Das ist die frohe Botschaft. Ja, es ist geradezu unmenschlich, jeden Fehler ausrotten zu wollen. Und ganz zum Schluss sollte uns klar sein, dass es nur kleine Fehler gibt. Desto mehr dieser Fehler vorhanden sind, desto grössere Risiken muss man für den Frieden eingehen. Desto untoleranter wir gegenüber diesen Fehlern werden, desto gefährlicher wird unser Leben. Dabei sollte uns klar sein: Wir werden es nicht hinkriegen alle unsere Fehler auszurotten, denn es wird immerwieder neue Fehler geben. Ja, für jeden ausgerotteten Fehler entstehen zehn neue.
Die Frage lautet also: Tolerieren wir die Fehler? Sind wir bereit zu sterben für nichts? Der Frieden fordert von uns den Tod. Der Krieg lässt den Stärkeren am Leben. Wenn wir Ruhe haben wollen, dann müssen wir verlieren können. Wenn wir Glück haben, dann werden wir den Tod des Friedens nicht sterben. Aber was bringt eine Welt im Krieg? Was bringt eine Welt in Angst? Was bringt eine ungerechte Welt? Denn Krieg ist niemals fair, geschweige denn gerecht. Der Ausgleich, welche die Armen/Schwachen leben lässt, der ist es, welcher Gerechtigkeit bringt. Vergiss nicht: Du bist nicht stark, weil du besser als andere Menschen bist. Du hattest nur Glück in diese starke Rolle hineingeboren zu werden. Schätzt du dein Geschenk stark zu sein oder missbrauchst du es?
Wenn zwei streiten, freut sich der Dritte, doch der Dritte sollte Frieden stiften. Die Menschen haben freie Wahl, teilen und zu herrschen, oder, Frieden zu stiften. Wenn der Dritte teilt und herrscht, dann hoffe ich, dass er alle Freunde verliert.

Veröffentlichung: 18.10.2016 22:27
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Teile und Herrsche

Was wollen wir? Wollen wir, dass man die Probleme mit Waffen löst? Dass Menschen auf der Strasse erschossen werden? Oder wollen wir einen sprachlichen Kampf?
Wir sollten alle eines Wissen: Greif niemals zur Waffe, ertrage möglichst alles.
Wieso?
Sobald wir zur Waffe greifen werden immer mehr zur Waffe greifen. Dadurch erst wird es ermöglicht, dass man nach noch stärkere Waffen wie Panzer oder Raketen und Flugzeuge verwendet.
Die Probleme fangen im Kleinen an. Im unsichtbaren Innern von uns Menschen. Einige halten ihre inneren Kämpfe nicht mehr aus und sie kommen zum Vorschein. Die Atombombe ist eines der letzten Mitteln zu dem der Mensch greifen kann. Doch wie bei der Erziehung ist schon zu viel falsch gegangen, wenn man jemanden schlagen muss. Es ist besser alles zu ertragen und niemand sprachlich anzugreifen, als jemandem sprachlich die Meinung zu geigen. Es ist besser sprachlich und ehrlich zu kämpfen, als jemanden unehrlich sprachlich zu hintergehen und zu täuschen. Es ist besser jemanden unehrlich sprachlich zu hintergehen, als zum Messer zu greifen und damit jemand zu verletzen. Es ist besser zum Messer zu greifen, als zu einem Gewehr. Es ist besser zum Gewehr zu greifen, als zu einer Rakete. Es ist besser zu einer Rakete zu greifen, als zu einer Atombombe. Es ist besser zu einer Atombombe zu greifen, als zu tausenden Atombomben.
Alles fängt im Kleinen an in den Gedanken. Dort entstehen Aggressionen. Es ist also besser in den Gedanken einen Krieg zu führen mit Atombomben, als in der realen Welt. Es ist besser in den Gedanken jemanden zu töten, als in der realen Welt. Doch wir wollen keinen Krieg. Weder in den Gedanken noch in der materiellen Welt. Es fängt im Kleinen an. Wenn nicht jede Selbst- und Fremdgefährdung behandelt wird, dann kann das negative Konsequenzen haben. Es ist besser selbst die Fremdgefährdung zu behandeln, als sich durch andere Menschen die Fremdgefährdung nehmen zu lassen. Es ist besser in der Psychiatrie zu landen, als jemanden mit einem Messer zu erstechen. Es ist besser von den Eltern ermahnt zu werden, als in die Psychiatrie zu gelangen. Es ist besser selbst sich zu ermahnen, als durch die Eltern ermahnt zu werden…
Es fängt schon früh an mit der Gewalt. Ob wir Frieden haben hängt oft davon ab wieviel wir ertragen können. Können wir alles ertragen, dann haben wir immer Frieden. Es ist gefährlich alles zu ertragen, weil der Krieg dadurch nichts schlimmes mehr ist. Die Moral verschwindet, wenn wir alles ertragen. Das ist auch unser Problem, weshalb wir nicht alles ertragen können. Wir haben unsere Grenzen. Wir wollen keinen Krieg, weshalb viele den Krieg nicht ertragen.
Der Krieg in vielen Ländern ist nur möglich, weil das Volk bereit war zur Waffe zu greifen. Weil das Volk nicht bereit war zu ertragen. Wieviel Krieg braucht es, damit ein Volk sich gegen eine Waffe entscheidet? Wieviel Terror und Schrecken ist nötig, dass wir innerlich uns nur noch nach Frieden sehnen? Wieviel Kraft braucht man, um all seinen Peinigern zu vergeben? Wann hört der Krieg auf? Wie lange noch hetzen wir gegen irgendein Lebewesen? Wir können nur uns selbst beeinflussen, aber das sollten wir tun. Es kann sein, dass durch unseren eigenen Hass Menschen entstehen, welche uns hassen. Wollen wir wirklich den anderen Menschen einen Grund geben uns zu hassen? Wollen wir nicht nur den Grund geben uns zu hassen, sondern auch uns zu schlagen? Wollen wir ihnen nicht nur einen Grund geben uns zu schlagen, sondern einen Krieg gegen unsere Verwandten zu führen?
Wir haben die Wahl. Wenn wir nicht ein vorbildliches Verhalten zeigen, dann wird es unser Gegner wohl auch nicht. Wir können hoffen, dass durch unser vorbildliches Verhalten unsere Mitmenschen zum Frieden geführt werden. Wollen wir unsere Sicherheit aufgeben und es einem potentiellen Feind ermöglichen uns zu töten? Wenn wir unsere Sicherheit nicht aufgeben wollen, was für ein Krieg muss es sein, dass wir aufgeben? Muss unsere Seele verloren gehen, damit wir aufhören zu kämpfen? Oder muss all unsere Ruhe und Zuversicht zu gewinnen verloren gehen, damit wir aufhören zu kämpfen? Welche Kräfte wollen wir herausfordern, gegen wen wollen wir kämpfen? Wollen wir gegen Gott und den Teufel einen Kampf führen? Gott, derjenige(Geistwesen?Mensch?) welcher am besten herrscht und der Teufel(Geistwesen?Mensch?), derjenige, welcher die fiesesten Foltermethoden kennt? Wollen wir die Welt zerstören, damit wir aufhören zu kämpfen? Sind wir sicher, dass wir immer gewinnen und wollen wir nur deshalb keinen Frieden? Wenn wir wirklich so hochmütig sind, dass wir denken in jedem Fall zu gewinnen, dann wird man mächtige Feinde bekommen.
Aber wir werden nicht wissen, wann die Feinde über uns herfallen. Doch, wenn wir ein vorbildliches Leben führen, dann sind wir kein Gegner. Wenn wir kein Gegner sind, dann ist es nicht nötig gegen uns zu kämpfen um zu gewinnen. Wenn man nicht gegen uns kämpfen muss um zu gewinnen, dann werden wir aufgeben. Doch aufgeben bedeutet nicht, dass wir nach aussen aufgeben. Erinnern wir uns zurück an Menschen, welche für die Freiheit und den Frieden gekämpft haben, mit Mitteln, wie Geschichten, als auch dem kampflosen Märtyrer Tod. Wir müssen nicht zur Waffe greifen. Wir müssen die Regierung nicht absetzen. Wenn etwas wirklich gut ist, dann werden wir Freunde dafür finden. Wenn wir Freunde für etwas finden, dann werden Feinde zu Freunden, weil sie das Licht sehen. Wollen wir ein Vorbild sein in dieser schrecklichen Zeit? Oder wollen wir jemand sein, der möglicherweise unschuldige tötet? Wie wollen wir kämpfen? Der Feind ist heute leider nicht mehr sichtbar. Wir kämpfen gegen einen unsichtbaren Feind. Ein Feind der sich zurückzieht und versteckt, um auf den richtigen Augenblick zu warten, damit er dann zuschlagen kann, wenn die Zeit reif ist.
Es ist besser Kampfsportler zu werden, als zur Waffe zu greifen. Wenn du also wirklich kämpfen willst, dann lerne Kampfsport und geh zur Polizei. Der schlimmste Feind sind wir selbst, weil wir von uns voreingenommen sind. Es ist schwierig die eigenen Fehler zu sehen. Es ist einfach auf andere zu zeigen. Können wir streiten oder zerstören wir Beziehungen?

Veröffentlichung: 16.10.2016 22:19
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Die Entstehung von Verschwörungstheorien

Es erklingt merkwürdig, doch alle haben das Gefühl die Guten zu sein. Alle denken das Richtige zu tun. Wie kann sich dann überhaupt jemand gegen uns verschwören? Naja. Wenn du den Ruf von jemandem schädigen willst und somit ihn in ernsthafte Gefahr bringen willst, dann muss man sich wehren? Oder? Wenn ich meinen Chef hasse, dann wird mich mein Chef entlassen.
Verschwörungstheorien entstehen, weil man etwas tut, das nicht richtig ist. Alle sehen dann den Fehler und denken: “Wieso wird dieses Problem so falsch angegangen?” – die Antwort ist dann ziemlich einfach – “Weil sie sich gegen uns verschwört haben”. Niemand denkt, dass jemand so “dumm” sein könnte und nicht zu merken, dass er etwas falsch gemacht hat. Wir brauchen deshalb für alles den passenden philosophischen Satz. Etwas böses zu tun kann einen kurzfristigen Gewinn verursachen. Viele lassen dann das Wort “kurzfristg” weg und denken, dass böses einen Gewinn verursacht. Dann denkt man, die bereichern sich ohne legitimation.
Sind einmal ein paar Fehler gemacht, dann denkt man sich, wenn die Bevölkerung schon so negativ über uns denkt, wenn die Bevölkerung uns diese schlimmen Dinge vorwirft, dass man die Bevölkerung dafür bestrafen muss und produziert 9/11. Man bestraft die Bevölkerung in der Hoffnung sie würde etwas lernen. Doch ein Kind zu erziehen geht nicht gut mit Schlägen. Wenn man zur Gewalt greifen musste, dann hat man schon sehr viele Erziehungsfehler gemacht. Es ist ja auch schwierig die Wahrheit zu kennen. Wir müssen also damit fertig werden, dass wir immer wieder Fehler machen und sogar sehr dumme. Diese Dummheiten sind es, welche uns schlecht über andere denken lassen. Doch wir werfen den Menschen nicht die kleinen Dummheiten vor, weil die ja nicht so blöd sein könnten, so etwas so simples falsch zu machen, sondern wir unterstellen ihnen, dass sie einen noch viel grösseren Fehler getan haben und dies tun wir alle völlig unbewusst.
Der Teufel steckt im Detail, im Kleinen, nicht in dem Grossen, von dem alle hören. Wir sollten unsere Mitmenschen sagen, wie man das kleine richtig macht, das kleine, was man ja anscheinend gar nicht falsch machen kann. Es ist das Gesetz des Hebels. Am richtigen Ort angesetzt, entwickelt es viel Kraft. Ja, du hättest es auch lieber, man würde dir sagen, dass du einen kleinen Fehler getan hast, als dir zu unterstellen einen riesigen Fehler(GAU) getan zu haben. Die Veränderung kommt eher dann, wenn jemand einen kleinen Fehler korrigiert, als wenn er einen grossen zugeben muss.
Weil wir fragen, “wieso lügst du/ich?”, bekommen wir eine Antwort wieso es gut ist zu lügen. Doch wir sollten uns fragen, wie wir es ehrlich, das heisst, richtig machen können und uns somit niemand etwas böses vorwirft. Böses kann gar nicht funktionieren, denn welcher Mensch wird schon gerne gefoltert? Wir rutschen langsam ins Böse rein und produzieren durch unsere Fehler noch mehr Fehler. Aus dem Problem, dass die Bevölkerung die Regierung hasst, kam die Idee die Bevölkerung zu erziehen durch 9/11. Durch 9/11 kam die Idee, grössere Sicherheitsmassnahmen zu bringen. Durch die grösseren Sicherheitsmassenahmen… was wollen wir? Wollen wir, dass es immer schlimmer wird? Oder dass die Probleme gelöst werden? Wenn wir wollen, dass die Probleme gelöst werden, dann sollten wir uns an den Anfang der Kette erinnern und dort anfangen zu graben. 9/11 ist ein Zeichen von vorherigen Problemen und nicht das Problem selbst.

Veröffentlichung: 14.10.2016 22:12
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Mein Buch ist beim Verlag kaufbar

Ja. Mein Buch ist kaufbar beim Verlag. Ich weiss nicht wie lange es geht, bis es auch in die Läden kommt.

Hardcover: shop.windsor-verlag.com/shop/friedensethik-robert-c-franz/
EBook: shop.windsor-verlag.com/shop/friedensethik-robert-c-franz-2/

Gruss Robert

 

Veröffentlichung: 28.9.2016 20:53
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Feindesliebe, Das Problem vom Problem

Manchmal fangen wir an zu lästern. Ich musste das auch schon an mir entdecken. Wir formulieren Sätze, welche besagen, dass gewisse Menschen einfach nur dumm sind. Da gibt es die eine Gruppe, welche dumm und ja gefährlich ist, weil sie anscheinend fremdenfeindlich ist. Da gibt es aber auch andere Gruppen, welche in unseren Gedanken den Menschen nichts gutes wünschen. Es scheint so, dass wir, egal in welcher Gruppe wir sind, mit Anfeindungen zurechtkommen müssen. Dass wir trotz dem Hass, der uns entgegengebracht wird, mit den Menschen reden und Achtung vor ihnen haben, sollte immer das Ziel sein. Achtung, ja, Respekt vor der Würde des Menschen.
Wieso soll ein Mensch so dumm und ein so grosses Arschloch sein? Wer will das schon sein? Ist es nicht vielmehr eine selbst erfüllende Prophezeiung? Unser Hass, den wir ausleben, kann dazu führen, dass wir mit den gehassten Menschen nicht mehr reden oder sie als eine Kategorie schlechter als wir selbst betrachten. Genau dieser Defekt produziert am Ende die Tragödie. Der Mensch als solches wäre bereit gewesen zum Reden. Doch der Hass verhinderte jedes Gespräch. Sollten wir nicht möglichst mit allen Menschen reden? Es ist doch so, dass wohl jeder Mensch etwas zur Bereicherung beizutragen hat. Wenn wir bestimmte Menschen hassen und ihnen somit jeglicher Chancen gegenüber uns selbst verweigern, dann sind wir eine Bremse für die Gesellschaft. Die Gesellschaft geht nicht ohne unsere Mitmenschen. Und ja, sie sind schwierig. Und ja, sie sind völlig anderer Meinung. Doch wir sind selbst fremdenfeindlich, wenn wir es nicht ertragen, dass jemand anderer Meinung ist. Doch genau dies ist der Fall. Wir ertragen zu wenig die Meinung unseres Gegenübers.
Wir machen doch alle Fehler? Egal aus welcher Gruppierung wir kommen. Wir sind alle menschlich. Dieses menschliche sollte uns aber nicht daran hindern, Menschen zu lieben. Menschen zuzutrauen, dass sie selbst denken können. Menschen zuzutrauen, dass sie sich Mühe geben beim Bilden ihrer Meinung. Dass sie nicht einfach grundlos fremdenfeindlich sind. Ja. Der Computer ist dumm, weil er nicht selbst denkt. Doch der Mensch denkt selbst und ist deshalb für viele unsympathisch geworden. Diese Freiheit des Menschen ist zu unserem Hass geworden. Wir wollen von allen fordern, dass sie sich unserer Meinung unterordnen. Wir sind nicht mehr fähig einen Streit korrekt auszuleben, sondern brechen jegliche Kommunikation ab und schieben irgendeine Schuld der einen Gruppe zu. Dabei ist es menschlich, dass wir schuldig werden.
Wollen wir wirklich gewisse Gruppen ausgrenzen? Es geht dabei nicht darum, was andere Gruppen oder Menschen tun. Es geht dabei darum, dass wir selbst Gruppen ausgrenzen. Was die anderen tun, können wir nicht beeinflussen. Doch wir sollten schauen, dass unser Hass mehr uns selbst trifft, als andere Gruppen und Menschen. Es bringt nichts eine Gruppe aus der Gesellschaft auszusperren. Wir selbst sind dann fremdenphobisch. Doch wir grenzen andere Gruppen aus, in dem wir sagen, dass diese Gruppe fremdenfeindlich ist. Wir werfen diesen Gruppen etwas vor, ohne, dass wir merken, in welch einfachen Antworten wir drin leben. Es geht doch darum, die beste Möglichkeit zu finden. Wenn wir wirklich die beste Möglichkeit finden wollen, dann ist es gut, wenn alle Möglichkeiten vorhanden sind und somit auch die unserer Feinde. Ja. Weil wir Feinde haben, weil gewisse Menschen völlig anders denken, nur deshalb ist es möglich, die beste Möglichkeit zu finden. Denn wir wissen es doch auch selbst, wir machen Fehler.
Wieso sollte irgendein Mensch böse sein? Ist es nicht vielmehr so, dass jeder eine Wohnung und genug Geld zum Überleben haben will? Sind wir in dieser Hinsicht doch genauso gleich. Wir alle wollen Fortschritte machen. Wir wollen vorwärtskommen. Wir wollen also alle gute Menschen sein. Es ist gar nicht möglich, dass ein Mensch böse sein will. Vielleicht denkt ein Mensch er sei böse, doch in Wirklichkeit hat er damit ein riesen Problem. Seinen Freunden tut man schliesslich gutes, genauso seinen Kindern. Wieso tut man seinen Freunden etwas gutes? Weil man weiss, dass die Freunde etwas gutes wollen, weil man eben selbst gutes will.
Wenn wir wieder einmal angefeindet werden, dann merken wir hoffentlich, dass wir selbst in diesem System genauso drin sind. Wir sind genauso Feinde, wie unser Gegenüber. Doch eigentlich sind wir nur Feinde, weil irgendjemand etwas tut, was nach unseren Augen falsch ist. Dass wir aber selbst richtig liegen, können wir nicht voraussagen. Wie können wir besser reden, nämlich so, dass es konstruktiv ist. Wie können wir selbst zuhören, nämlich so, dass es konstruktiv ist. Wir wollen doch unseren Freunden etwas gutes tun. Wir wollen selbst etwas gutes erleben. Was bringen uns Feinde, wenn es um gutes zu erleben geht? Wir müssen umdenken und weniger nachtragend sein. Wir müssen unsere Formulierungen überdenken und sie so anpassen, dass unser Feind eine Möglichkeit bekommt einen Ausweg zu finden. Wir müssen so reden, dass der Feind also einen Ausweg hat. Es bringt nichts die Wege zu versperren, denn jeder Mensch hat einen Weg. Selbst wenn wir den Menschen töten, in der Ewigkeit hat dieser Mensch seinen Weg. Es bringt also nichts jemandem eine ausweglose Situation zu unterstellen. Wie können wir unseren Feinden und Mitmenschen den Raum geben, dass sie sich in etwas gutes verwandeln können? Wie können wir unseren Feinden eine Chance zur Besserung geben? Eine wirkliche Chance. Es ist einfach irgendeine Idee zu haben, aber dass sie auf unseren Feind passt, das wird schwierig. Doch wenn unsere wirklich gute Idee auf unseren Feind passt, dann wird er zu unserem Freund.
Wollen wir Feinde haben? So lange wir Feinde haben, haben wir selbst keinen Frieden, gerade weil unsere Feinde uns etwas antun könnten. Wir sollten also versuchen unseren Mitmenschen gutes anzutun, ja, ihnen einen Ausweg aus unserer eigenen Sicht zu ermöglichen. Denn unsere Sicht ist, dass diese Menschen, ja Feinde, so dumm sind, dass sie es nicht verstehen können. Doch ohne uns selbst, kann niemand verstehen wie wir es selbst gemeint haben. Ohne dass wir selbst unseren Feinden einen Ausweg ermöglichen, wird wohl niemand für diesen Ausweg sorgen. Können wir Frieden mit unserem Nächsten haben? Können wir unseren Feinden eine wirkliche Chance zur Besserung geben? Sind wir bereit, dass das Gegenüber uns nicht versteht? Versuchen wir trotzdem einen Ausweg aus der Situation zu ermöglichen, obwohl dieser Versuch schon viele male fehlgeschlagen ist?

Veröffentlichung: 10.9.2016 20:51
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Geld macht gierig

Wenn es besser organisiert wäre, wie man an Geld kommt, dann hätte man keinen Druck Produkte zu produzieren, welche eine Sollbruchstelle drin haben.
Wir rennen alle dem Überleben nach und haben Angst, dass wir zu kurz kommen könnten. Eine faire Geldlösung würde diese Probleme alle beheben. Dank den besseren Produkten ist es nicht mehr nötig immer wieder neue Produkte zu kaufen, stattdessen könnte jeder auf der ganzen Welt einen Computer besitzen.
Haben wir den finanziellen Frieden? Haben wir den Frieden, auch wenn wir drohen alles zu verlieren? Wieviel halten wir aus? Wohl nicht beliebig viel, auch wenn dies gut wäre.

Veröffentlichung: 6.9.2016 20:37
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Quellen

Es kann keine #Quelle(#Koran, #Bibel, #TheArtOfWar…) sowohl #Kriegsfördernd als auch #Friedenstiftend sein. Eine #Quelle, welche sich nicht #einig ist, kann nicht bestehen.

Veröffentlichung: 26.8.2016 20:35
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Die Logik und die Mathematiker

Es ist die Wahrheit, der Zwang, dass es nicht anders geht. Die Gesetze Gottes sind Wahrheit und die der Menschen sollten es auch sein. Jeder Mathematiker wird sich fügen, wenn die Rechnung keinen Fehler in sich hat. So ist es auch mit der Logik. Jeder Mensch wird sich fügen, wenn es nur genug logisch ist. Früher hatte man noch nicht alle Argumente, weshalb die Mathematiker viele Fehler taten. Heute kennen wir die Wahrheit besser, weil es schon so viele Mathematiker gegeben hat. Alles wurde immer wieder wiederholt und geprüft. Die Vulkanier haben Frieden, weil sie geeint durch die sprachliche Logik immer genau das tun, was wirklich logisch ist.

Gruss Robert
PS: Mein Buch wird früher fertig, als gedacht…

Veröffentlichung: 7.7.2016 20:33
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Die Wahrheit fördert niemals Kriege

Es sind immer Lügen, weswegen wir kämpfen. Das bedeutet: Wir bekämpfen uns wegen nichts.
Die Wahrheit ist für alle gleich und ewigs gültig. Wenn man ehrlich ist, sagt man noch lange nicht die Wahrheit. Man denkt dann quasi nicht viel nach, weil man ehrlich ist. Man hat keine Strategie, weil man ehrlich ist.
Es ist wie mit den Psychologen. Sie wissen, dass Menschen die schrägsten Probleme haben. Sie wissen, dass man diese Probleme nicht so leicht abschaffen kann. Die Psychiatrie anerkennt, dass ihre Patienten Probleme haben, ja, dass diese Probleme sogar zu Feindschaften führen können. Sie ist sich dem Problem bewusst.
Doch unsere Regierungen scheinen diesen Punkt zu ignorieren. Wenn Russland ein Problem hat, dann weil es dieses noch nicht selbst lösen kann. Wer einen Krieg anfängt, weil ein anderes Land in einem Dilemma steckt, der hat echt die Logik nicht verstanden. Man sollte wie in der Psychiatrie ursprünglich gedacht mit den Menschen zusammenarbeiten. Mit ihnen die besten Argumente finden und widerlegen.
Welcher reiche Mensch will eine Schwäche zeigen? Keiner natürlich. Alle wollen also, dass das Gute siegt. Der einzige Unterschied zwischen ihnen und auch uns ist, dass ihre Fehler jeder sieht. Dabei geht es darum, dass diese Fehler ihre negative Kraft verlieren und nicht darum, den anderen zu etwa zu zwingen.
Es geht dabei darum, dass man sich selbst sein darf. Dass man eben ehrlich ist. Dass man aufrichtig ist. Dass man unter Umständen die Probleme anhört und sie nicht gegen andere verwendet.

Veröffentlichung: 3.7.2016 20:31
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Grundprogrammierung / Kommunikation

Ich frag mich manchmal, wieso gewisse Gespräche abgebrochen werden oder eine Veränderung erzwungen wird. Sollte die Meinungsfreiheit nicht so wichtig sein, dass man nach Facebook Tradition über alles reden sollte?

Was bringt es gewisse Botschaften zu unterbinden, die Menschen denken ja so. Die Menschen sind sich selbst und dann entstehen gewisse Auswüchse. Durch die Unfähigkeit miteinander zu reden, sei es die Politik, welche Pegida verdammt, oder ein Mensch, der einfach zu wenig nachdenkt(ich) und somit zu viel kommuniziert; gerade durch diese Kommunikationsabbruchverfahren können viele Menschen nicht mehr lernen. Naja an mir liegt es sicherlich nicht. Ich handle mir dann eher ein Schreibverbot ein. Wie kann ich nun meine eigene Meinung korrigieren, wenn ich nicht mehr darüber schreiben darf? Wenn ich mich nicht mehr verbal selbst sein darf.

Wieso schreiben aber gewisse Menschen viel früher nichts mehr? Ja, wieso schreiben nicht nur in unserem Forum die meisten Menschen nichts? Wollen sie nichts lernen? Ertragen sie die Konfrontation mit anderen nicht? Halten sie sich für besser? Oder denken sie, dass sie einfach zu dumm sind? Vielleicht gibt es sicherlich noch mehr Gründe, wieso man nichts schreibt. Für mich ist Kommunikation lernen. Kommunikation beeinflusst oft sehr wenig von einem Verhalten, weil man an gewisse Informationen auch ohne sie kommt. Beziehungsweise mit einer einseitigen Kommunikation wie das Lesen von Büchern. Das was zählt ist die sogenannte “Grundprogrammierung”. Das heisst, welche Glaubenssätze ich habe und wie optimal sie fürs Zusammenleben sind.

Was ich natürlich herausgefunden habe ist, dass es früher oder später nicht mehr nötig ist, dass kommuniziert wird. Gerade weil jene Arbeit, welche durch Kommunikation gelöst würde sowieso auch ohne zu reden erledigt wird. Die Frage ist einfach, brechen wir Beziehungen ab in dem wir nicht reden oder wird die Beziehung besser durchs nicht reden? Es kann beides eintreten. Die Grundprogrammierung entscheidet auch mit, wie das Ergebnis sein wird. Haben wir ein Fundament(Grundprogrammierung), das solide ist, kommt es wohl selten zu einem Abbruch.

Vermutlich ist es sehr oft so, dass wir nicht die richtigen Wörter finden und dann daran scheitern zu antworten oder es freundlich zu lösen. Wieder, Kommunikation würde das Wörterfinden verbessern. Wer redet trainiert reden. Wer konsequent immer redet, der handelt sich vielleicht viele Probleme ein, aber er wird fähig Wörter zu finden in schwierigen Situationen.

Wieso also die Kommunikation abbrechen? – Naja, eine Pause ist auch gut

Was hat das Ganze mit Frieden zu tun?
Wenn jemand nicht mehr über gewisse Dinge reden will, dann verheimlicht er etwas und es wird gefährlich. Wir sollten also auch über schwierige Dinge reden lernen, weil wir nur so die Hilfe von anderen erhalten können und unsere Sprachfertigkeit trainieren. Werden wir besser in der Kommunikation, werden wir besser im Zusammenleben und wir erreichen ein friedlicheres Level, weil die Option von Gewalt/Zwang sinkt. Wir lernen was wir leben. Frieden zu leben bedeutet also auch über alles zu reden, mit wem auch immer.
Zum Reden gehört auch, dass man zuhört. Ohne zuzuhören ist man auch nicht in der Lage Frieden zu finden, weil man dann andere ignoriert.

Natürlich gibt es auch Situationen oder Themen in denen es besser ist zu schweigen, doch man kann selbst über das Schweigen reden…

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