friedensethik.ch

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Veröffentlichung: 22.10.2024 11:53
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Iron Dome abschalten?

Was ist der Iron Dome? Damit werden in Israel feindliche Waffen ausgeschaltet. Das heisst, eine Drohne oder eine Rakete fliegt auf Israel und der Iron Dome schiesst diese mit Raketen ab. Was würde passieren, wenn wir den Dome abschalten? Natürlich hatte Israel bis jetzt Glück und es starben sehr wenige Menschen. Doch irgendwann reichte offensichtlich der Dome nicht mehr aus. Israel hat deshalb den Gazastreifen angegriffen. Und wie es im Krieg ist, hat es Tote Angreifer gegeben. Das heisst, es sind Israelis gestorben. Wenn nun der Dome abgeschaltet wird, verschieben sich die Toten. Es sterben nicht mehr nur Menschen die im Militär tätig sind, sondern auch solche, die den Bombenalarm nicht gehört haben. Anstatt Raketen zur Abwehr zu bauen, müsste man Gebäude immer wieder reparieren. Aber grundsätzlich würde sonst nicht viel anderes passieren. Im Krieg gibt es also immer Tote. Entweder an der Front, oder wenn wir uns nicht wehren, zu Hause.

Ist es besser, wenn die Menschen nicht an der Front sterben müssen? Das Problem ist, dass wenn Israel so weitermacht, es ein gross Israel geben wird. Israel wird den Iran einnehmen müssen und den Libanon. So musste Israel den Gaza Streifen attackieren. Das heisst, es werden so oder so wieder Soldaten oder Menschen zu Hause sterben. Wenn die Menschen zu Hause sterben, macht der Terror genau genommen weniger Sinn. Derjenige, der sich nicht wehrt bekommt Sympathie-Punkte. Wenn Israel sich wehrt, liefert es Gründe, dass die Moslems zurückschlagen. Im Krieg sind die eigenen Toten immer der Grund, um den Krieg fortzusetzen. Da auf beiden Seite Tote existieren, haben beide Seiten das Interesse den Krieg fortzusetzen. Wobei im Krieg auch potentielle Tote schon als Kriegsgrund zählen. Das heisst, könnte jemand sterben, obwohl niemand stirbt, ist es ein Grund zurückzuschlagen.

Den Iron Dome abzuschalten, würde Israels Strategie ändern. Israel wäre sympathischer. Sterben würden nur jene Menschen, die sich nicht in ihre Bunker verkrochen haben. Ich würde mich wahrscheinlich nicht in einen Bunker zurückziehen. Die Politiker würden wahrscheinlich sich in ihre Bunker verkriechen und sie hätten dazu genügend Zeit. Die Toten hielten sich in Grenzen. Die Infrastrukturschäden nicht. Ich weiss nicht, was günstiger ist. Doch für den Frieden wäre es besser, den Dome abzuschalten. Man sammelt damit Sympathiepunkte, zumindest jene, die sich nicht in den Bunker zurückziehen. Wieso Menschen töten, die bereit sind zu sterben? Mit ihnen lässt es sich schliesslich am besten reden. Sie sind bereit einzustecken. Sie haben bereits abgeschlossen und sind nicht verbissen. Der andere Weg würde bedeuten, ein gross Israel aufzurichten und den Iran einzunehmen, vergesst das nicht.

Veröffentlichung: 25.9.2024 16:7
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Der Krieg, der Tod und das ewige Leben

Krieg funktioniert hauptsächlich auf der Basis des Auslöschen des Feindes. Im Krieg geht man davon aus, wenn jemand getötet wurde, dass das “Problem” behoben wurde. Denn niemand kann vom Tod zurück kommen. Wenn es einen Gott gibt, dann geht dieser von einem ewigen Leben aus. Bewusstsein kann in diesem Sinne nicht ausgelöscht werden. Es macht keinen Sinn gewisse Menschen in die Hölle zu schicken und dort zu foltern. Erziehung funktioniert völlig anders. Das heisst, gibt es Gott, muss er damit handeln, dass es uns ewig gibt. Jeder, der einen anderen tötet, schafft sich also ewige Feinde. Wobei der Tod grundsätzlich das geringere Übel ist. Denn Folter ist ein Problem, die Frage ist einfach, wie lange jemand gebunden ist. Ich gehe davon aus, wenn es jemand nicht mehr erträgt, weil es zu negativ wird, er so oder so an einen anderen Ort kommt. Allerdings kann niemand wissen, wohin er nun fliehen will. Vor allem Schwache haben keine Heimat.

Wenn wir von Krieg reden, dann also von der Idee, jemanden zu bekämpfen. Der Tod gilt als ultimativer Sieg. Denn niemand kommt zurück. Doch gehen wir von einem ewigen Leben aus, macht der Krieg weniger Sinn. Vielmehr schaffen wir uns mit jedem Tod mehr Feinde. Wir vergrössern auch das erlaubte Leiden aller, die einfach nur zusehen, wie andere getötet werden. Am Ende geht es nur noch darum, für die Mehrheit, wie sie sich ausruhen kann. Die Führer mögen schon noch für den ganzen Krieg sein. Und grundsätzlich muss man ihnen auch eine gewisse Unschuld zuschreiben. Denn sonst würden wir uns mit den Führern neue unendlich lange lebenden Feinde schaffen. Jeder Führer, der in einer Hölle landet, wird Rachepläne schmieden. Am Ende bleibt nichts anderes, als die Schmerzen und das Leid zu vergessen. Sich daran zu erinnern, was wir eigentlich wollen. Die Mehrheit leidet unter Krieg, deshalb gilt der friedliche Widerstand, wie Jesus ihn gelebt hat, als einzige Lösung. Alles andere würde selbst Gott immer wieder neue Feinde schaffen. Die bis in alle Ewigkeit irgendwie einen Groll gegen ihn hegen und sich gegen ihn verbünden würden.

Wenn mit dem Tod einfach alles vorbei ist, dann spielt sowieso nichts eine Rolle. Schliesslich käme dann jeder mit dem Tod davon. Ausgelöscht wird sich niemanden an ihn erinnern, egal wie böse er war.

Veröffentlichung: 18.9.2024 11:46
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Aliens greifen einen friedlichen Planeten an. Was tun?

Um Krieg führen zu können, braucht man Informationen. Zuerst werden deshalb immer Spione geschickt. Gerade bei einem Planeten so gross wie die Erde und so dicht bevölkert. Was tun, wenn nun die Alien-Spione auftauchen? Wir müssten ihnen ein paar Computerspiele, Zeitungen und andere der berühmtesten friedlichen Zeugnisse geben. Dies beweist zumindest eines: Wir sind nicht dumm. Wir sind so intelligent, Computer zu bauen, Spiele, Schreibprogramme und andere Software zu entwickeln. Die Aliens müssen uns nicht angreifen, sondern sie können mit uns Handel treiben. Die Botschaft wäre so zumindest klar und den Aliens müsste nur noch erklärt werden, welchen Vorteil sie haben, wenn sie uns am Leben lassen. Sie könnten verschiedene Filme von Hollywood geniessen und so weiter. Wir würden immer wieder neue Ideen liefern. Wenn sie uns zerstören, zerstören sie auch all die Filme und all das Potential der Menschen. Die Aliens würden sich zurückziehen, und lieber den Reichtum unserer Welt erhalten, als ihn zu zerstören. Der Angriff der Aliens wäre abgewehrt. Fürs erste.

Veröffentlichung: 7.8.2024 13:32
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Wer hat den Krieg angefangen?

Im Krieg geben immer beide Seiten der Anderen die Schuld angefangen zu haben. Es ist leider nicht hilfreich, diese Frage anzusetzen. Bei Kindern ist es schwierig, zu wissen, wer angefangen hat. Wenn man es weiss, weil man es gesehen hat, schön. Doch es ändert nichts am Konflikt. Beide müssen aufhören sich zu schlagen. Kriege haben Konsequenzen. Soldaten sterben. Genauso ist ein Land mit Krieg voll beschäftigt und kann nicht mehr viel anderes tun. Menschliche Ressourcen werden missbraucht. Eigentlich war es nicht gedacht, sich zu prügeln, sondern Häuser zu bauen, könnte man sagen.

Das Einzige was hilft, ist wie so oft, die Folgen sich ansehen. Die Konsequenzen können ein kalter Winter sein. Völlig Unbeteiligte müssen sterben. Krieg ist unfair. Es ist nicht so, dass jeder Ukrainer gerne in den Krieg zieht. Man stirbt unschuldig. Oder man stirbt an einer anderen Schuld, als der Hauptschuld. Eigentlich würde man zum Beispiel ein Depressionen sterben, jetzt stirbt man am Krieg.

Solange wir fragen, wer angefangen hat, suchen wir den Anfang und nicht das Ende, das Ziel. Die Folgen sehen wir nicht. Es bringt oft mehr, eine Vision für ein Leben zu haben, als zu wissen, wer Schuld ist. Wenn wir auf den Anfang sehen, hat aber die Priorität die Schuld. Das ist wie mit der Priorität Krieg. Man wird sich nur an den einen Kriegsschlag erinnern. Man wird sich nur daran erinnern, wer angefangen hat. Man wird sich nur an den einen Schlag erinnern. So wird es kein Frieden geben. Es braucht Visionen, schöne Ideen, die entsprechend umgesetzt werden. Alles andere ist für die Katze. Frieden ist die Suche nach Positivem. Krieg ist die Suche nach dem nächsten Schlag. Frieden lässt es zu, sich auszuruhen. Im Krieg kann man nicht ausruhen. Es gibt dann wichtigeres.

Und manchmal muss man wirklich bereit sein, wie Jesus zu sterben. Wenn nicht immer. Denn nur so wird der Tod sinnlos. Nur so verliert der Tod den Stachel! Und wenn der Tod nichts mehr Wert ist, ist der Krieg auch nichts mehr Wert und die ganze Schlägerei hört auf. Doch der Tod muss bei den eigenen Soldaten sinnlos werden. Nicht beim Feind. Den Feind, andere, zu töten, macht Krieg aus. Frieden fängt bei sich selbst an. Vielleicht ist es besser, selbst zu sterben, wie Jesus sagte, ohne Augen in den Tod gehen, dafür nicht in der Hölle zu landen. Dabei spielt überhaupt nicht die Rolle, wer der Sünder oder Schuldige war, sondern dass wir den Teil der Welt verbessern, bei dem wir sicher sind, dass es möglich ist: Uns selbst.

Veröffentlichung: 25.7.2024 14:17
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Frieden ist kein “Handel”

Um Frieden zu finden, müssen keine Güter ausgetauscht werden. Es geht auch nicht um Geldgeschenke, das wäre Bestechung. Was ist Frieden? Grundsätzlich wird dadurch nur auf Gewalt, Zwang, Krieg, Angst und sonstiges Böses verzichtet. Frieden entsteht durch Liebe. Liebe ist nichts Böses zu tun. Liebe kann bedeuten, dass eine Zeit lang geschwiegen wird. Liebe kann bedeuten, dass nicht gehandelt wird. Wenn wir uns kennenlernen, dann wird eines nach dem anderen kommen. Güter austauschen tut die Wirtschaft. Die Politik sollte sich in einem gesunden Land, um seine Bürger kümmern. Die Politik ist nicht dazu, Beziehungen zum Ausland zu pflegen. Die Politik ist dazu da, dass im Land alle zufrieden sind.

Die Wirtschaftsleute gehen so oder so ins Ausland und tauschen dort Güter aus. Kaufen ein. Normalerweise hat die Politik damit nichts zu tun. Sondern alles obliegt den entsprechend verantwortlichen Managern.

Das Schwierige am Frieden ist die Freiheit. Deshalb gibt es Konflikte. Frieden gibt es auch nicht, indem man sich auf einen gemeinsamen Feind verschwört. Dann wäre wieder Krieg das Mittel. Wie können wir nur den Frieden verstehen? Indem wir umfassender die positiven Wörter verstehen. Liebe führt sicherlich zu Anstand. Denn Liebe verletzt den Anstand nicht. Höflichkeit, eine entscheidende Errungenschaft.

Ich frage mich, wieso gehen Politiker ins Ausland und verschenken dort Geld? Sie spielen sich als Wohltäter der Welt auf. Das macht wenig Sinn. Es heisst beim Menschen, zuerst muss ich gesund sein, wenn ich gesund bin, kommen die anderen daran. Wie herrscht als in mir Frieden? Erst dann kann ich anderen helfen. Was ist eigentlich Frieden?

Veröffentlichung: 23.7.2024 15:11
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Krieg gegen Krieg um Frieden zu bringen?

Das Problem bei jedem Versuch durch Krieg Frieden zu bringen, ist, dass man sich an diesen Krieg erinnern wird. Man wird sich genau an die Strategie erinnern, an den “einen Schlag”, der Frieden gebracht hat. Und genau da liegt der Fehler. Solange wir “einen Schlag” so positiv sehen, sind wir noch im Kriegsmodus. Frieden hat nichts mit Krieg zu tun. Gar nichts. Deshalb werden wir “verlernen Krieg zu führen” (Jesaja 2,4). Wir werden uns nicht mehr daran erinnern. Solange wir nicht alle wie Jesus denken, ist Krieg die Standardmethode.

Was ist Krieg? Krieg hat mit Gewalt, Zwang und Provokation zu tun. Vermutlich noch mehr. Zum Beispiel mit Ängsten zu kurz zu kommen. Krieg ist äusserst vielfältig. Krieg gibt es bereits im engeren Umkreis von Verwandten. Krieg, professionell geführt, ist ein gezielter Militärschlag. Dauert ein “Krieg” so lange wie der Ukraine-Krieg an, ist es per Definition kein Krieg. So ist auch Terrorismus gegen Israel kein Krieg. Terror ist allerdings Krieg von einer kleinen Gruppe. Bei all diesen Dingen geht es darum, gezielt zu schaden. Es geht im Prinzip darum, das perfekte Gift zu finden. Die richtige Dosierung und möglichst kleine Dosis und so weiter.

Doch was Frieden ist, entzieht sich mir. Zumindest noch. Ich weiss einfach, ein gezielter Schlag, ist kein Frieden. Selbst wenn durch gezielte Schläge Frieden erreicht wird, es ist kein Friede. Denn solange Schläge als das Mittel angesehen werden, haben wir Chancen auf Krieg. Und Gewalt ist Zweck, wenn man sich an ihn erinnert. Irgendwie müssen wir uns an etwas erinnern, das völlig anders ist, als ein Schlag. Etwas, das auf beiden verfeindeten Seiten positive Gefühle auslöst. Denn Frieden ist auf allen Seiten. Kriege kann nur einer gewinnen.

Veröffentlichung: 9.7.2024 15:10
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Sind Aliens friedlich?

Vor dem Hintergrund, dass die Bibel “prophezeit” “Waffen zu Pflugscharen” stellt sich die Frage: Was passiert, wenn wir Waffen komplett abschaffen? Die GSOA zum Beispiel wünscht sich das. Und natürlich, es scheint einfacher zu sein, ohne Waffen Frieden zu finden. Doch wir hatten noch nie Frieden. Wir haben die Indianer überfallen und ihnen alles geraubt. Was wenn Aliens kommen und uns überfallen, uns irgendwelche wirren Ideen erzählen und uns einsperren?

Es gibt da die Theorie von den Superwaffen, die den Planeten zerstören. Wir könnten mit unseren Waffen uns selbst zerstören und vielleicht könnten wir auch eine Waffe erfinden, um einen Planeten zu zerstören. Was wir ja herausgefunden haben, ist, haben wir erst einmal eine Waffe, kann sie jeder einsetzen, der sie herstellen kann, manchmal wird in Filmen auch eine Superwaffe geklaut. Diese Superwaffen machen es fast nötig, Frieden zu haben. Denn wir könnten uns selbst zerstören.

Diese Idee, der Selbstzerstörung, soll Frieden bringen? Ich hab mal gegooglet und hab herausgefunden, es gibt bereits Theorien, vom Zerstören des ganzen Universums: “Der gründlichste Weg unser Universum zu zerstören – Das Falsche Vakuum – YouTube“. Ab welchem Level der Zerstörung finden die Aliens Frieden? Ab welchem Level alle Lebewesen? Umso zerstörerischer die Waffen werden, desto lauter sollte ja der Ruf nach Frieden werden? Das Gefährlichste wären also Aliens, die keine Ahnung von Feinden haben. Sie würden auf uns stossen, und könnten nicht abschätzen, zu was sie selbst fähig sind. Zum Beispiel irgendein Superbakterium oder ein Virus, den die Aliens mitbringen und dadurch uns zerstören. Gut ehrlich gesagt, glaube ich nicht an Viren oder Bakterien, die die Menschheit zerstören. Das wäre zu einfach und würde zu viel töten. Aber die Wissenschaftler tun es. Sie haben Angst, sie könnten den Mond oder den Mars verunreinigen oder etwas mitbringen.

Wenn ein Lebewesen fähig ist, ganze Millionen oder sogar Milliarden von selbst hochentwickelten Lebewesen zu zerstören, es aber trotzdem nicht tut, nur dann hat es überlebt und könnte zu uns reisen.

Veröffentlichung: 29.5.2024 15:11
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Wohltäter oder/und Ankläger

Ankläger ist ok. Wohltäter nicht. Ginge es nur darum, als Wohltäter bekannt zu sein, hätte es Gott einiges leichter. Er müsste nur sein Äusseres polieren und alles wäre gut. Er wäre der Wohltäter schlechthin. Ein wirklicher Wohltäter, gibt sich nach aussen sicher nicht als Wohltäter sondern am Besten als Ankläger. Oder vielleicht schafft er es auch ohne anzuklagen.

Ein Ankläger hingegen hat es viel schwieriger. Er macht sein Leben schwer. Alle hassen ihn. Es ist fast unmöglich für einen Ankläger zu überleben. Denn schliesslich muss er ständig damit rechnen, dass jemand zornig auf ihn wird. Der Ankläger hält den Finger dorthin, wo es provoziert und das ständig. Ohne sich auf irgendwelche Wohltätigkeit zu verstarren. Schliesslich ist der Ankläger ein Böser.

Ein Wohltäter, der nach aussen ein Ankläger ist, hat die Sache nicht ganz verstanden. Er kann nicht beides sein, Wohltäter und Ankläger. Besser niemand ist bekannt als Wohltäter, denn schliesslich geht es nur darum, Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Wenn es am Ende sowieso jeder selbst kann, dann gibt es auch keine Wohltäter mehr. Denn jeder ist selbst fähig. Solange es Wohltäter braucht, solange sind die Menschen vom Wohltäter abhängig und schauen zu ihm auf. Wenn aber jeder Selbstständig ist, ist man froh um jeden Ankläger, der auf möglich Missstände hinweist. Oder zumindest ist man fähig, auf diese Ankläger richtig zu reagieren. Und wieso sollte man böse auf einen Ankläger sein? Schliesslich könnte dies einen Herzinfarkt auslösen. Der Ankläger bekommt keinen Herzinfarkt, schliesslich, wenn er es richtig macht, weiss er genau, dass er es sowieso nicht ändern kann.

Der Wohltäter wird von allen bestaunt, doch für den Wohltäter ist dies überflüssig, ja, sogar störend. Denn umso mehr der Wohltäter bestaunt wird, desto ein schlechterer Wohltäter ist er. Denn Wohltätigkeit macht abhängig. Wohltätigkeit zerstört alles, wenn es nur noch darum geht, Wohltäter zu bestaunen, zu bewundern oder anderweitig zu einer Psychose zu verstärken. Am Ende leidet der Wohltäter oder auch der Ankläger an einer Psychose, weil er von anderen falsch wahrgenommen wird. Der Wohltäter wird als Held bewundert, ohne den es nicht mehr geht (Psychose). Der Ankläger zittert ständig um sein Leben, wobei er genau weiss, dass er im Recht ist (Psychose).

Es geht nicht immer darum, im Recht zu sein. Es geht auch nicht darum, gut da zu stehen.

Veröffentlichung: 24.5.2024 10:41
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Das Ausreissen oder Ernten

Oft passiert etwas schreckliches und wir fragen uns wieso. Die Antwort auf diese Frage liefert uns aber keine nützlichen Gedanken, viel mehr bleibt der schreckliche Erlebnis immer noch da und es könnte sich die Geschichte wiederholen. Was tun also?

Besser fragen sie sich, wieso so etwas schreckliches nicht mehr passieren sollte. Kurz gefragt bedeutet dies, sich eine “Wieso-Nicht” Frage zu stellen. Wieso eben etwas nicht mehr so sein soll. Das funktioniert übrigens nicht nur bei Wieso fragen, sondern auch bei Wie oder bei jeder anderen Frage.

Es ist nämlich ähnlich schrecklich, sich zu fragen, wie etwas schreckliches passiert ist. Wir wollen ja dass das Schreckliche vollständig verschwindet und sollten deshalb uns fragen, wie so etwas nicht mehr geschehen kann. Wie nicht. Oder das dümmste. Man sitzt an einem Ziel fest, bei dem man sich nicht wohl fühlt. Was habe ich nur gemacht! Stell dort auch die Nicht-Frage: Was mache ich nicht. Sag nicht nie, es gibt ja so ein Sprichtwort, sag niemals nie. Sag deshalb nicht, Was mache ich nie mehr. Sondern, was mache ich nicht. Dafür darfst du natürlich ein paar Mal wiederholen, was du nicht machen willst, oder die Frage selbst wiederholen.

Beim Ernten geht es darum auszureissen. Ausreissen müssen wir nur, wenn wir mit den falschen Erwartungen die falschen Fragen gestellt haben und durch die Fragerei uns irgendwohin geführt haben, wo wir nicht sein wollen, wo wir eben ernten und ausreissen müssen. Bequemer gelebt ist mit den richtigen Fragen und Erwartungen, sodass ein Ausreissen erst gar nicht nötig ist und somit nur gute Pflanzen wachsen.

Veröffentlichung: 24.4.2024 11:19
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What is the best political System?

Was ist das beste politische System? Zuerst in Englisch, weiter unten in Deutsch

Every politcal System can go wrong. Every decision can be wrong. So monarchy is not always bad, but the chance, that it goes wrong, is extremly high. because of that, today almost no monarchy exists anymore. so the politicans discuss and then make a decision. the problem is, that the one, with the best marketing skills will overrule all.
so it’s not all about marketing in the politics. and everyone should know that. repeat the same thing all the time, should be banned. but nothing else does the nato. the us, has the best marketing skills.

but why think not in another way. why not make a monarchy through a music-oriented reign-system? i try something like this. i will try to rule down the imperium, and replace it with a music-imperium.

now you think, does i understand, whats a imperium? yes everyone could play musik for my. so the question is, how the musicians should be played from my radio. the goal is, that i never sing a song. the goal is, that the music rules all humans. the songwriter and singer are the true humans which need listened, not the marketing specialists.

Was ist das beste politische System?

Jedes politische System kann zusammenbrechen. Jede Entscheidung kann falsch sein. Monarchie ist nicht immer schlecht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie zusammenbricht, ist extrem hoch. Deshalb existieren heute fast keine reinen Monarchien mehr. So diskutieren die Politiker und entscheiden dann. Das Problem ist dann, dass derjenige mit den besten Marketing Skills, jeden anderen überzeugt und dominiert.
Deshalb geht Frieden nicht nur mit Marketing in der Politik. Und jeder sollte dies wissen. Die ganze Zeit das gleiche zu wiederholen, sollte blockiert werden. Aber nichts anderes macht die Nato. Die USA ist das Land mit dem besten Marketing. Propaganda war das Böse. Marketing das Gute. So sind die Begriffe leider definiert. Und darauf kommt es an, seht selbst, sonst redet ihr aneinander vorbei. Natürlich kann jeder eine andere Meinung über jeden Begriff haben und das braucht es auch, weil nicht jeder der Marketing beherrscht, wendet Marketing richtig an.

Aber wieso denken wir nicht auf einem anderen Weg. Wieso machen wir nicht eine Monarchie durch ein Musik-Orientiertes-Herrschafts-System? Ich versuche so etwas. Ich versuche, das Imperium zu beenden und es durch ein Musik-Imperium zu ersetzen.

Jetzt denkt ihr, ob ich verstehe, was Herrschaft und ein Imperium ist? Ja, jeder kann Musik für mich machen. Die Frage ist, wie die Musiker von meinem Radio gespielt werden sollen. Das Ziel ist, dass ich nie einen Song singe. Das Ziel ist, dass die Musik alle Menschen genesen lässt. Die Komponisten und Sänger sind die wahren Menschen, welche gehört werden sollten, nicht die Marketing Spezialisten.

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